Leihgeschäft mit Kaufoption

Offiziell bestätigt: Paco Alcacer soll es beim BVB im Angriff richten

Dortmund - Beim BVB ist das heißeste Thema des Sommers vom Tisch. Die Stürmerfrage ist geklärt. Kurz vor Ende der Transferperiode verpflichtet der BVB Paco Alcacer - verbunden mit großen Hoffnungen.

Trotz anfänglicher Skepsis lässt sich Francisco "Paco" Alcacer Garcia auf das Abenteuer Deutschland und Borussia Dortmund ein. Der bald 25-Jährige wird zunächst für ein Jahr vom FC Barcelona ausgeliehen, im Sommer 2019 kann der BVB Alcacer für rund 25 Millionen Euro für vier weitere Jahre fest verpflichten. Am Montagabend war Alcacer per Privatjet von Barcelona nach Dortmund geflogen, am Dienstagmittag stand der obligatorische Medizincheck auf dem Programm. Alcacer wird beim BVB die Rückennumer 9 tragen.

Zorc: Alcacer passt gut zu unserer Spielweise

"Wir freuen uns sehr, dass sich Paco Alcácer für Borussia Dortmund entschieden hat und sind fest davon überzeugt, dass dieser Spielertypus gut zu unserer Spielweise passt", wird BVB-Sportdirektor Michael Zorc in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. Er fügt hinzu: "In Barcelona hat er täglich mit einigen der besten Spieler der Welt gearbeitet. Es ist der extremen Konkurrenz in der Offensive des Klubs geschuldet, dass er sich nun dazu entschieden hat, nach zwei Jahren einen neuen Anlauf zu nehmen."

"Ich freue mich total darauf, bald in der Bundesliga zu spielen", sagt Alcacer. "Das ist eine der besten Ligen der Welt, und der BVB mit diesen unglaublichen Fans und der berühmten Südtribüne hat wahrscheinlich für jeden Fußballspieler etwas Magisches."

Karriere ist ins Stocken geraten

Der 1,75 Meter große Stürmer benötigt neuen Schwung in seiner Karriere, die nach seinem Wechsel vom FC Valencia zu Barca ins Stocken geraten ist. Als schneller, wendiger und spielstarker Mittelstürmer passt er sehr gut ins Anforderungsprofil von Trainer Lucien Favre.

Nichtsdestotrotz tritt Alcacer in Dortmund ein schweres Erbe an. So sehr Pierre-Emerick Aubameyang in seinen letzten Monaten beim BVB den Geduldsfaden von Mitspielern, Verantwortlichen und Fans überspannte, so treffsicher zeigte sich der Gabuner. 30 Tore pro Saison waren garantiert - eine beeindruckende Quote. Auch Michy Batshuayi wusste kurzzeitig zu überzeugen. Nun soll mit Paco Alcacer eine neue Ära beginnen.

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