Lichtlandschaft eröffnet

Winterleuchten: Krakenarme und Elfen warten im Westfalenpark

Krakenarme, Steinköpfe und Strichmännchen bevölkern seit Samstag den Westfalenpark: Das Winterleuchten hat begonnen. Ein Rundgang durch eine traumhafte Lichtlandschaft.

Schon von Weitem erstrahlen unzählige, farbige Lichter, noch bevor man den Westfalenpark betritt, stellt sich eine Mischung aus weihnachtlicher Stimmung und Neugier ein. Seit Samstag ist das Winterleuchten im Westfalenpark eröffnet und verwandelt bis zum 12. Januar den Park täglich in eine Lichtlandschaft.

Dabei haben sich die Veranstalter und Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif einiges Neues einfallen lassen. Neben der neuen, längeren Wegführung als Rundlauf sind es vor allem die neuen Lichtinstallationen, die begeistern.

Zur Eröffnung am Samstag zog der starke Wind allerdings einige der Objekte in Mitleidenschaft. Pünktlich um 17 Uhr hörte der Regen aber auf und die ersten Besucher schlenderten durch die Parklandschaft. Es waren vor allem Familien, die fasziniert vor den einzelnen Installationen stehen blieben. So ziemlich jeder Besucher machte Fotos.

Strichmännchen und Krakenarme warten auf dem Rundgang

Es empfiehlt sich, den Rundgang am Haupteingang zu beginnen, wo man von einem riesigen, leuchtenden Strichmännchen begrüßt wird und den Weg gewiesen bekommt. Schlendert man den Weg weiter, vorbei an zwei riesigen, beleuchteten Steinköpfen, tauchen die lustigen Strichmännchen auf einer Projektionsfläche wieder auf.

Bereits von Weitem erkennt man dann überdimensionale Blumen, die sich leicht im Wind bewegen. Vorbei an weiteren Projektionsflächen, die weiße Fußstapfen auf zwei bis vier Meter Höhe in die Dunkelheit zaubern, bleibt man bei den etwas skurrilen, leuchtenden Augäpfeln auf Pfählen stehen. Stehenbleiben lohnt sich auch bei den grünen Krakenarmen, Projektionen mit Loungemusik, bunt inszenierten Spiralen und anmutig auf dem Rasen platzierten Riesenkugeln.

Am Wegesrand tauchen überraschend Objekte auf, eine Nebelmaschine und unter einem Baum versteckte, grün strahlende Elfen, Kobolde und Gaukler auf. Bäume, Sträucher und Gräser werden in verschiedenen Farbkompositionen in Szene gesetzt.

Winterleuchten ist eine bunte Traumlandschaft

Lässt man sich auf die farbenfrohe, zugleich ruhige und fast schon meditative Stimmung ein, ist es wie eine bunte Traumlandschaft, die altersunabhängig kurzweilig begeistert. Dazu zählt auch eine Station, die als farbiges Schattenspiel zum Mitmachen einlädt. Der Abschluss des Rundgangs wird am Flamingoteich wiederum mit den putzigen Strichmännchen abgerundet.

Insgesamt sind in diesem Jahr 30 Lichtobjekte installiert und 500 LED-Scheinwerfer aufgebaut. Zwei Zelte auf der Strecke ermöglichen eine Pause mit Glühwein und Waffeln und wer mit Kindern da ist, sollte auf jeden Fall das runde Märchenzelt besuchen. Dort liest Fedor Thadeusz in gemütlicher Atmosphäre Geschichten vor.

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