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Richtfest zum Bau des Metro-Logistikzentrum an der Paul-Baumann- und Brassertstrasse in Marl. METRO LOGISTICS Und GOODMAN.

Logistik-Riese wächst rasant

Richtfest bei Metro

MARL - Das Metro-Logistikzentrum wächst rasant. Knapp eineinhalb Jahre nach den ersten Gesprächen und neun Monate nach Beginn der Arbeiten ist am Donnerstag das Richtfest gefeiert worden. Viel Lob gab es dabei für den Standort Marl. Im September soll der Metro-Betrieb beginnen.

1.000 neue Arbeitsplätze für Marl from cityInfo.TV on Vimeo .

Obwohl jetzt erst ein Teil der zwölf Meter hohen Hallen steht, bleibt der Eindruck, dass hier in Rekordzeit gebaut wird – aber auch mit Qualität, betont Christof Prange, der für die Projektentwicklung beim Bauherrn Goodman zuständig ist. Die Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen sei das Ziel.

Der Immobilienkonzern Goodman ist Bauherr des gigantischen Projekts, von der A 52 und von der Brassertstraße aus kann man nur annähernd erahnen, welche Ausmaße diese Baustelle hat. 60.000 Quadratmeter Fläche wurden für den größten Handelslogistikpark Deutschlands überplant. Zwei Logistik-Gebäude entstehen, eine für die Belieferung der Real-SB-Warenhäuser, eine für die Handelsgruppe Metro Cash&Carry. Sie haben eine Gesamtfläche von 235.000 Quadratmetern. Mindestens 1.000 Arbeitsplätze sollen hier entstehen.

Beim Richtfest sieht man also verständlicherweise nur strahlende Gesichter, nicht nur bei den Gästen aus Marl. Besonders Wirtschaftsförderer Dr. Manfred Gehrke hat Grund zum Strahlen. Er steht zwar nicht mit auf dem Gesprächspodium, aber gleich bei mehreren Rednern im Mittelpunkt. „Er hat für uns die Türen geöffnet“, sagte zum Beispiel Christian Mielke, Direktor der Metro-Standorte in Deutschland.

In neun Monaten hat der Immobilienkonzern Goodman auf der Fläche, die mal als Westerweiterung des Chemieparks gedacht war, ein Bauprojekt entwickelt, das Marl in dieser Größe bisher nicht gesehen hat. Der Dümmerbach wurde verlegt, die stillgelegte Lanxess-Anlage des Chemieparks wurde abgebaut. Jetzt fehlt noch der Umbau für den Autobahnanschluss zur A 52. Wenn der Logistikstandort ab März 2018 vollständig in Betrieb ist, sollen bis zu 1.000 Lkw in 24 Stunden zum Warenhandelslager und wieder zurückrollen.

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