Loveparade-Prozess

Ankläger äußern sich zu geplanter Prozess-Einstellung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Loveparade-Prozess will sich die Staatsanwaltschaft an diesem Dienstag zum Vorschlag einer Einstellung des Verfahrens äußern. Das Gericht hatte Mitte Januar vorgeschlagen, den Prozess gegen sieben Angeklagte ohne, gegen drei Angeklagte mit Geldauflage einzustellen.

Nach dem bisherigen Verlauf sei die individuelle Schuld der Angeklagten als gering oder allenfalls mittelschwer anzusehen, hatte es seinen Vorstoß begründet.

Ein Angeklagter hat bereits erklärt, dass er dies ablehnt. Für ihn kämen nur eine Verurteilung, ein Freispruch oder eine Einstellung wegen Verjährung in Frage. Er wolle sich nicht "damit abfinden, für ein "schnelles Ende" auf die Feststellung seiner Unschuld verzichtet zu haben", teilte dessen Anwalt mit. Sollte er dabei bleiben, wird der Prozess in jedem Fall gegen ihn weitergeführt.

Sollten sich in den anderen neun Fällen Staatsanwaltschaft und Angeklagte einigen, könnten die Verfahren abgetrennt und eingestellt werden. Am Dienstag ist der 100. Hauptverhandlungstag in dem Mammutprozess um das tödliche Gedränge bei der Loveparade 2010 in Duisburg, bei dem 21 Menschen starben.

Landgericht Duisburg zum Loveparade-Verfahren

Prozesstagebuch des WDR

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