Das Trianel-Kraftwerk in Lünen wurde am Morgen gesprengt. Es war die größte Sprengung des Jahres.
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Das Trianel-Kraftwerk in Lünen wurde am Morgen gesprengt. Es war die größte Sprengung des Jahres.

420 Kilo Sprengstoff

Kraftwerk gesprengt: Erfolgreicher Mega-Abriss

Insgesamt 2100 Bohrungen und 420 Kilo Sprengstoff waren für den Mega-Abriss des Steag-Kraftwerks in Lünen notwendig. Die Abrissfirma hatte dabei gute Arbeit geleistet, denn die Sprengung verlief nach Plan.

Nur wenige Minuten nach dem Schornstein sind am Sonntagmittag das Kesselhaus und der Kühlturm des ehemaligen Steag-Kraftwerks in Lünen gesprengt worden. Auch hier verlief nach Angaben der Abbruchfirma Hagedorn alles nach Plan. Zuvor war der 250 Meter hohe Schornstein in einer sogenannten Faltung zu Fall gebracht worden. Dabei knickten wie vorgesehen der gemauerte obere Teil nach Westen, der untere Teil nach Osten ein. 

Wegen der Corona-Pandemie hatte das Abbruchunternehmen die Sprengungen in einem Livestream gezeigt. Damit sollte verhindert werden, dass sich Menschenansammlungen mit Schaulustigen bildeten. Das Gebiet war weiträumig abgesperrt, die Nachbarschaft evakuiert worden. Stadt und Behörden hatten aufgerufen, die Sprengungen online zu verfolgen. Tausende sahen sich das Spektakel, das von Drohnen aufgezeichnet wurde, im Netz an.

420 Kilo Sprengstoff haben somit die vielen Menschen bekannten Landmarken des Kraftwerks dem Erdboden gleich gemacht. Der rund 80 Jahre alte Stromerzeuger war 2018 stillgelegt worden. Auf dem Industrieareal sollen in Zukunft neue Unternehmen angesiedelt werden.

-dpa-

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