Mario Götze

BVB-Mittelfeldspieler geht angriffslustig in die Saison

Bad Ragaz - BVB-Spieler Mario Götze wirkt aufgeräumt in diesen Tagen in der Ostschweiz, eigentlich immer gut gelaunt trotz der Strapazen - und angriffslustig, was die neue Saison angeht.

In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" hat Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler auch auf die Tage im Mai zurückgeblickt, an denen es ihm nicht gut ging. Das hing mit einem Anruf von Joachim Löw zusammen.

"Hart war es dann trotzdem"

Der Bundestrainer informierte den 26-Jährigen am Tag vor der offiziellen Kaderbekanntgabe für die WM in Russland darüber, ihn nicht zu nominieren. So ganz überraschend, sagt Götze, sei die Nachricht nicht mehr gekommen. Sie hatte sich für ihn angedeutet, als Löw schon im März bei den letzten Testländerspielen vor der Nominierung auf die Dienste des WM-Torschützen von 2014 verzichte. "Es hatte sich angedeutet, ich habe mir gedacht, es könnte so kommen. Aber hart war es dann trotzdem", sagte Götze.

Während der Weltmeisterschaft habe er mit der Mannschaft gelitten. "Ich dachte nach dem Spiel gegen Schweden, ja, jetzt sind wir in der Spur." Es sei schwer aus der Ferne zu beurteilen, "warum es dann nicht geklappt hat."

DFB-Neustart am 6. September

Götze mahnte, nicht den Stab über die Mannschaft zu brechen. "Man sollte die Mannschaft jetzt nicht vollkommen schlechtreden. Denn dafür war sie in den vergangenen Jahren einfach zu erfolgreich und wird es künftig wohl auch wieder sein."

Auch wieder mit Mario Götze? Darüber habe er sich noch keine Gedanken gemacht, sagte Götze in dem Interview. "Ich konzentriere mich derzeit voll auf die Vorbereitung mit Borussia Dortmund. Alles andere wird sich zeigen." Am 6. September trifft die DFB-Elf in München im ersten Spiel der neu geschaffenen "Nations League" auf Frankreich.

"Wir sind nicht naiv"

Zur anstehenden Bundesliga-Saison sagte der 26-Jährige: "Ich glaube, dass wir mit der Qualität in unserer Mannschaft und mit unserem neuen Trainer definitiv etwas erreichen können. Aber wird sind nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre nicht so naiv und sagen: Wir werden Meister."

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