Ein Marsch für die Legalisierung von Cannabis

Außergewöhnliche Demo in Dortmund

Dortmund - Zu einer nicht alltäglichen Demonstration kamen am Samstag Menschen in Dortmund zusammen. Sie marschierten für die Legalisierung von Cannabis. Ein Jugendrichter aus Berlin ergriff das Wort.

Als in Dortmund am Samtag zum fünften Mal für die Legalisierung von Cannabis marschiert wurde, war Jugendrichter Andreas Müller aus Bernau bei Berlin einer der Gastredner beim Global Marijuana March. Seine Forderung: Der Konsum von Cannabis, Gras (Marihuana) und Haschisch muss legalisiert werden.

Veranstalter des international verbreiteten "Marijuana March" in Dortmund sind neben Organisatorin Nadja Reigl auch die Piratenpartei, Die Linke, die Grüne Jugend und "Die Partei". "Ich habe im Gericht mit vielen Gewaltdelikten zu tun gehabt. Fast alle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss. Reiner Cannabis-Genuss war dagegen nie die Ursache für ein Gewaltdelikt", sagt Andreas Müller.

"Illegaler Handel ist das Gefährliche"

Aus Sicht der Organisatoren ist der illegale Handel das Gefährliche, da die verkaufte Ware oft gestreckt sei, verbunden mit Schäden für die Gesundheit. Sie fordern, den regulierten Umgang zu erlauben.

Der Global Marijuana March hat wegen des Dortbunt-Stadtfestes eine Woche später in Dortmund stattgefunden, als woanders. Start war mit einer Kundgebung an der Katharinentreppe gegenüber dem Hauptbahnhof. Von dort zogen die Teilnehmer der durch die Nordstadt zur Party in den Hoeschpark.

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