Marteria gibt Konzert in der Phoenixhalle

Zwischen gleißender Lichtshow und Notbeleuchtung

Dortmund - Rapper Marteria hat am Sonntagabend vor rund 3600 Fans ein Konzert in der Phoenixhalle gespielt. Er heizte seinen Fans richtig ein - trotz eines Stromausfalles.

Mit wummernden Bässen und einer gleißenden Lichtshow leitete Marteria den Sonntagabend in der Phoenixhalle ein. Die Euphorie des Rappers sprang direkt auf das Publikum über. Doch die Partystimmung hielt nur fünf Minuten, dann gingen alle Lichter aus. Und nicht wieder an. Außer der Notbeleuchtung war alles schwarz.

Nach zehn Minuten Stromausfall verzauberte Marteria mit den Worten "Jetzt umso Krasser" das Publikum wieder mitzureißen und machte mit der Show weiter, als wäre nichts passiert. Die Eskapade hemmte jedoch die Stimmung. Erst als Richtung Ende die bekanntesten Lieder "OMG", "Kids" und "Lila Wolken" gespielt wurden, kam die Menge wieder in Fahrt. Euphorisch und laut mitgrölend feierten 3.600 Fans eine riesen Party. Dafür gab es von Marteria am Ende das Kompliment "die Party-Hauptstadt Dortmund."

So hat es uns gefallen:

Die gute Mischung aus neuen und alten Songs ("Verstrahlt", "Bengalischer Tiger", "El Presidente" und vielen weiteren) hat uns überzeugt. Man musste sich einfach bewegen und mitsingen.

So hat es dem Publikum gefallen:

Vanessa Polkow (20) aus Aachen: "Toll war die abwechslungsreiche Songauswahl aus ruhigen und lauten Liedern. Außerdem waren die Lichteffekte super."

Bastian Siemer (27) aus Nordhorn: "Gut war?s. Am Besten war die Brasilianerin"

Anne Reese (33) aus Wuppertal: "Richtig gut. Alle großen Songs wurden gespielt."

Alex Richter, Betreiber der Phoenixhalle: "Die Produktion ist für diese Halle eigentlich zu groß, aber es war ein spektakuläres Konzert."

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