Mordprozess

Ex-Partnerin erstochen: Angeklagter schildert Provokation

Dortmund (dpa/lnw) - Eine junge Mutter wird durch mehr als 40 Messerstichen getötet. Ihr Ex-Partner gesteht die Tat. Vorher sei sehr verhöhnt und provoziert worden.

Ein 32-Jähriger hat vor dem Dortmunder Schwurgericht gestanden, seine Ex-Partnerin getötet zu haben. Genaue Erinnerungen an die Tat habe er aber keine mehr, sagte der Iraker am Dienstag aus. Das Opfer war an den Folgen von über 40 Messerstichen gestorben. Während die Staatsanwaltschaft von einem heimtückischen Mord aus Eifersucht ausgeht, beschrieb der Angeklagte zu Prozessbeginn ein Streit-Szenario unmittelbar vor der Tat. Seine Ex-Partnerin habe ihn verhöhnt, beleidigt und ihn aufgefordert, zu zeigen, dass er ein Mann sei. Als sie ihm dann auch noch ins Gesicht gespuckt habe, seien ihm die Sicherungen durchgebrannt.

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