Auf der A40 bei Mülheim hat ein Tanklaster Feuer gefangen.
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Auf der A40 bei Mülheim hatte ein Tanklaster vor sechs Monaten Feuer gefangen.

Neue Hilfsbrücken

Sechs Monate nach dem LKW-Brand wieder Sperrungen auf der A 40

Sechs Monate nach dem schweren Lastwagenunfall auf der A 40 bei Mülheim müssen Auto- und Bahnpendler wegen der Reparaturen wieder mit Behinderungen rechnen. Von Anfang April bis Anfang September würden an der Unfallstelle zwei Hilfsbrücken für den S-Bahn und Güterverkehr errichtet, teilte die Bahn am Mittwoch mit.

Dazu seien mehrere mehrtägige Sperrungen sowohl an der Autobahn als auch an der Zugstrecke zwischen Essen und Duisburg erforderlich. Insgesamt bezifferte die Bahn den Unfallschaden auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Fünf Eisenbahnbrücken überquerten den Unfallort

Bei dem Unfall am 17. September 2020 war ein Tanklastwagenfahrer mit 35.000 Litern Kraftstoff an einer sensiblen Stelle der A 40 von der Fahrbahn abgekommen. Am Unfallort überqueren fünf Eisenbahnbrücken die Autobahn. Der Tanklastzug war unterhalb der Brücken in Brand geraten. Das nach Angaben von Fachleuten rund 1000 Grad heiße Feuer hatte drei Brücken so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden mussten. Im Dezember war bereits eine der Brücken durch eine Behelfsbrücke ersetzt worden, wozu die Autobahn zeitweise gesperrt werden musste.

Der aktuelle Brückeneinbau sei technisch besonders anspruchsvoll, da zwei 750-Tonnen-Krankolosse auf sehr engem Raum nebeneinander arbeiten müssten, teilte die Bahn mit. Der gleichzeitige Einsatz sei aber nötig, um die Sperrungszeiten so kurz wie möglich zu halten. Bahn und Autobahn GmbH hätten die Sperrungszeiten möglichst auf Feiertage (Ostern, Pfingsten, Christi Himmelfahrt) und die Sommerferien gelegt. Am 6. September sollen die beiden Brücken nach den Planungen in Betrieb gehen.

-dpa-

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