Müll am Hannibal

Stadt setzt Intown Frist - und droht mit Konsequenzen

Dortmund - Rund um den Hannibal in Dortmund-Dorstfeld türmt sich der Sperrmüll. Nun läuft ein abfallrechtliches Verfahren gegen die Firma Intown. Auch eine Frist wurde bereits gesetzt. Passiert bis dahin nichts, drohen Konsequenzen.

Am Freitagabend muss der Müll weg sein. So will es die Stadt von Intown, der Besitzer-Firma des geräumten Hannibal-Hochhauses in Dorstfeld. Nach einem Gespräch am Dienstag mit einem Vertreter der Firma läuft ein sogenanntes abfallrechtliches Verfahren. Heißt: weg mit dem Müll oder Strafe zahlen.

Rund um den Hannibal türmt sich schon länger der Sperrmüll. Mehrfach war die Stadt Intown entgegengekommen, hatte EDG-Container aufstellen und den Müll damit teilweise abtransportieren lassen, zuletzt in der vergangenen Woche. Mit dem abfallrechtlichen Verfahren weist die Stadt Intown nun noch einmal offiziell darauf hin, dass Intown für die Entfernung des Mülls zuständig ist. Passiert bis Freitagabend nichts, muss Intown mit einer bis zu vierstelligen Gebühr rechnen und bekommt eine letzte Frist eingeräumt.

Stadt will Intown scharf kontrollieren

"Sollte dann immer noch nichts passieren, wäre der nächste Schritt die Anwendung von Zwangsmitteln", sagte Stadtsprecherin Anke Widow am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion. Die Stadt könnte also den Müll entfernen und diesen Aufwand Intown in Rechnung stellen. Am Dienstag habe Intown zugesagt, den Müll zeitnah und fristgerecht zu entfernen, sagte Anke Widow.

Die Stadt wolle in jedem Fall scharf kontrollieren, ob Intown dieser Ansage auch nachkommt.

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