Musik-Festival

"Way Back When" zieht ins Junkyard in der Nordstadt

Das Musik-Festival Way Back When stellt sich 2019 neu auf: Das Festival zieht von der City in das Junkyard in der Nordstadt, hat einen neuen Termin und auch beim Programm verändert sich was.

2014 kam das Entdecker-Festival Way Back When nach Dortmund - im fünften Jahr und zur sechsten Ausgabe war den Veranstaltern nach etwas Neuem, nach einer gravierenden Veränderung. Und die gibt es 2019 vor allem durch einen Ortswechsel.

Das Festival zieht um an die Schlägelstraße in der Nordstadt. Dort liegt das Junkyard, ein Veranstaltungsort auf einem ehemaligen Schrottplatz. Zwischen alten Reifen, entkernten Autos und Backsteinmauern soll nun also gefeiert werden. Die bisherigen Festival-Locations, das FZW, das Domicil und die Pauluskirche, fallen dafür weg.

Der Wunsch nach Veränderung

"Wir hatten den Wunsch, etwas Neues auszuprobieren", sagt Sönke Schal vom Veranstalter Karsten Jahnke. Auch wenn sie mit den bisherigen Locations sehr zufrieden gewesen seien, "fanden wir, dass atmosphärisch noch Luft nach oben ist", sagt Schal. Der FZW sei vielen schon als Konzertort bekann, anders als das Junkyard, das mit dem Schrottplatz-Flair eine ganz eigene Atmosphäre versprühe.

Schade sei es, dass die Pauluskirche als Konzertort für das Festvial wegfalle, sagt Schal. Doch die Distanz zwischen Kirche und Junkyard sei einfach zu groß - und so sei es dann ein richtiger Neuanfang.

Statt bislang vier Bühnen gibt es dann 2019 nur noch zwei Bühnen. Die Hauptbühne liegt Open Air im Innenhof des Junkyards, die zweite liegt drinnen und ist damit überdacht.

Im Frühjahr statt im Herbst

Zudem läuft das Festvial im nächsten Jahr nur an zwei statt drei Tagen: am 31. Mai und 1. Juni. "Wir wollen die neue Location erstmal austesten", sagt Sönke Schal. Damit wechselt der Termin auch wieder vom Herbst ins Frühjahr. In den ersten drei Festivaljahren war das Way Back When stets im Mai gelaufen, dann hatte es Terminbedingt in den Herbst wechseln müssen, nun geht's wieder zurück. "Uns hat es immer gut gefallen, am Anfang der Festivalsaison zu liegen", sagt Sönke Schal.

Inhaltlich bleibt alles beim Alten: Die Fans dürfen sich auf Bands vor allem aus den Bereichen Indie-Rock, Pop und Singer/Songwriter freuen. Es sind kleine, feine und oft junge Bands, die entdeckt werden wollen.

Überschaubareres Programm

Insgesamt fällt das Programm durch den fehlenden dritten Tag kleiner aus als zuletzt. An beiden Tagen treten insgesamt 15 bis 20 Bands auf, sie spielen abwechselnd auf den zwei Bühnen und nie gleichzeitig. "So ist das Programm dann auch überschaubarer", sagt Sönke Schal. Die ersten Band-Namen sollen noch diese Woche bekannt gegeben werden.

Karten kosten für beide Tage 50 Euro, für einen Tag 29 Euro und sind ab sofort auf der Webseite des Way Back When erhältlich.

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