Nach langem Stillstand

Hotel in der Gartenstadt steht vor Baustart

DORTMUND - Aus dem Baustart im Sommer 2017 ist nichts geworden - zu den Akten gelegt ist der Hotelneubau in der Gartenstadt an der Gabelsbergerstraße aber nicht. Mittlerweile tut sich auch was auf dem Gelände.

Aufmerksamen Lesern war aufgefallen, dass der Wildwuchs an dem rund 2200 Quadratmeter großen Stadt-Grundstück an der Gabelsbergerstraße 1 verschwunden ist, Büsche und Sträucher sind gerodet.

"Das war Voraussetzung, um das Gelände überhaupt vermessen zu können", sagt Architekt Volker Pfannkuche auf Anfrage unserer Redaktion. Die Arbeiten seien mit der Stadt abgestimmt. Ursprünglich hatten die Investoren - eine Dreiergemeinschaft türkischer Immobilienbesitzer - im Sommer 2017 mit dem Bau des Hotels starten wollen. "Das Grundstück ist aber nicht ganz einfach zu entwickeln, es gab viel Abstimmungsbedarf", sagt der Architekt.

Altes Wohnhaus wird abgerissen

Dafür soll es nun Schlag auf Schlag gehen. Die Bauvoranfrage ist eingereicht und nach Auskunft der Stadt inzwischen positiv beschieden. "In Kürze" werde der Kaufvertrag unterzeichnet, danach würden ein Fäll- und ein Abbruchantrag eingereicht, sagt Pfannkuche. Hintergrund: Auf dem Gelände stehen rund 20 Bäume; in der Mehrzahl Eschen, die nach Erkenntnissen der Stadt krank sind und teilweise gefällt werden müssen.

Abgerissen wird auch das leergezogene Wohnhaus aus den 60er-Jahren, das ebenfalls auf dem Gelände steht und der Stadt gehört. Es steht schon seit langer Zeit leer und gammelt vor sich hin.

Hotel bekommt mehr Zimmer, aber weniger Parkplätze

Spätestens Ende Januar soll auch der Bauantrag vorliegen, kündigt Pfannkuche an. "Unser Wunsch wäre es, ,spätestens im Mai mit dem Hotelbau zu starten." Die Bauzeit veranschlagt der Architekt auf rund neun Monate: "Spätestens Anfang 2019 soll Eröffnung sein."

Inzwischen sind auch die Pläne fortentwickelt worden: Zwar zielt die Konzeption des Hauses nach wie vor auf Hotelgäste mit eher "kleinem Portemonnaie" (Low Budget Hotel). Statt mit 98 Zimmern, wie zunächst vorgesehen, soll das Hotel nun aber mit 104 Zimmern ausgestattet werden. Umgekehrt wird die ebenfalls vorgesehene Tiefgarage von 54 auf rund 30 Stellplätze verkleinert. Die Zu- und Abfahrt, sagt die Stadt, soll ähnlich wie beim Hotel Wittekindshof direkt über die B1 möglich sein. Eine Erschließung übers Defdahl ist nicht geplant.

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