Nach Mord an Rentner in Dortmund

Nachbar des Opfers muss in Untersuchungshaft

Dortmund - Fast vier Stunden nach einem Raubüberfall auf einen 66-jährigen Rentner konnte die Polizei in Dortmund den Tatverdächtigen festnehmen. Der 40-Jährige soll seinen Nachbarn überfallen und ermordet haben. Er muss zurück an einen Ort, der ihm bestens bekannt ist.

Ein 40-jähriger Mann steht unter dem Verdacht, seinen Nachbarn in dessen Wohnung an der Provinzialstraße im Dortmunder Westen ausgeraubt und ermordet zu haben.

Laut Staatsanwaltschaft soll es zu einem Streit um den noch neuen Pkw des Mordopfers gekommen sein. Dann habe der Tatverdächtige den Rentner mit einer Stichwaffe getötet. Das Mordmerkmal sei Habgier. Täter und Opfer kannten sich. Sie wohnten Tür an Tür. Der 66-Jährige soll seinem mutmaßlichen Mörder öfter mal geholfen haben.

Mehrfach wegen Gewalttaten verurteilt

Einen Tag nach der Tat ordnete ein Richter die Untersuchungshaft an. Der 40-Jährige muss also ins Gefängnis - zuletzt hatte er bis Mitte 2017 im Knast eine Haftstrafe verbüßt. Er ist schon mehrfach wegen Gewalttaten verurteilt worden.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaften konnten dem Untersuchungsrichter zwar keine handfesten Beweise für den Pkw-Raub vorlegen. Doch Staatsanwalt Henner Kruse sagte, dass die Umstände den schweren Vorwurf untermauern würden.

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