Nach Movie-Park-Räumung

Polizei gibt Entwarnung - nichts Verdächtiges gefunden

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BOTTROP - Nach dem Großalarm und der Räumung des Movie Park in Bottrop-Kirchhellen hat die Polizei Recklinghausen Entwarnung gegeben. Bei der Durchsuchung des gesamten Geländes sei nichts Verdächtiges gefunden worden, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Ermittlungen hätten stattdessen ergeben, dass der Warnanruf vor einer angeblich "ernsten Bedrohung" aufgrund privater Streitigkeiten zwischen Besuchern des Parks erfolgt sei. Offenbar sollte jemandem im Park der Abend verdorben werden, so die Pressestelle der Polizei.

Tatsächlich hätte es aber keine konkrete Gefährdung gegeben und die Inhalte in dem Warnanruf seien frei erfunden worden. Zu dem Warnanruf hat die Polizei Recklinghausen ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Am Freitagabend während des "Halloween Horror Festes" war der Freizeitpark wegen des Hinweises auf "eine ernste Bedrohung" komplett geschlossen worden. Ein Anrufer habe der Polizei per Telefon mitgeteilt, dass es in dem Park eine ernste Bedrohung gebe. Spekuliert wurde von einer möglichen Bombe. Der Anrufer selbst habe aber nur den Hinweis gegeben, er habe selbst nicht mit einer Bombe oder dergleichen gedroht, betont die Polizei.

„Um 17.16 Uhr gab es einen Anruf, der vor einer ernsten Bedrohung warnte“, berichtete Andreas Wilming-Weber, Sprecher des Polizeipräsidiums Recklinghausen, im Gespräch mit unserer Redaktion.

„Um eine Panik unter den Besuchern zu vermeiden, haben wir dann die Attraktionen nach und nach abgeschaltet und von technischen Problemen gesprochen“, erklärte Manuel Prossotowicz, Marketingdirektor des Movie Park. Mit Erfolg: Gegen 21 Uhr hatte der letzte Besucher den Park verlassen. „Alle haben sehr besonnen reagiert“, lobt Prossotowicz.

Am Freitagabend sollte im Movie Park ein "Halloween Horror Festival" stattfinden. Rund 11.000 Besucher befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Gelände. Es wurden Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz hinzugezogen, die sich um einige Besucher kümmern mussten. Nach Hinweisen in den Sozialen Netzwerken soll es aber allen gut gehen.

Rubriklistenbild: © Thomas Nowaczyk

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