Nach dem tierischen Feuerwehr-Rettungseinsatz

Glückliches Ende: Gans in die Freiheit entlassen

Wulfen - Die Gänse-Rettungsaktion der Feuerwehr vom vergangenen Donnerstag (8.2.) hat wenigstens ein halbes glückliches Ende genommen.

Die Dorstener Feuerwehr musste vergangene Woche gleich zwei Junggänse, die bei frostigen Temperaturen auf der Eisfläche eines Sees an der Bundesstraße 58 festgefroren waren, befreien.

Nachdem ein Tierarzt sich die geretteten Vögel angeschaut hatte, mussten die Einsatzkräften jemanden suchen, der die sehr geschwächten Wildtiere für ein paar Tage aufpäppeln konnte. Kurzerhand fragte man Feuerwehrmann Bert Wiescher, der in Dorsten lebt, aber mittlerweile bei der Feuerwehr in Marl arbeitet.

"Als die Anfrage meiner Kameraden kam, habe ich kurz mit meiner Tochter Mia (8) gesprochen und dann waren wir uns schnell einig, die Jungtiere in Pflege zu nehmen. Vor allem auch, da wir die Möglichkeiten haben, was die Kameraden ja wussten", berichtet der 38-jährige Oberbrandmeister Bert Wiescher aus Holsterhausen.

Liebevoll gekümmert

Tochter Mia und ihr Freund Noel (8), ein Junge aus der Nachbarschaft, kümmerten sich liebevoll um die Tiere. Nach ein paar Tagen Ruhe und reichlich Futter in einem Kaninchenstall sollten die Tiere ausgewildert werden. "Leider hat es eine der Junggänse trotz der guten Pflege nicht geschafft. Sie lag heute Morgen tot im Gehege", so Bert Wiescher. Das andere Wildtier wurde dann genau an der Stelle ausgewildert, wo es auch aus dem Eis gerettet worden war.

Elterntiere zur Stelle

"Der junge Vogel ist wieder topfit und hat sofort das Weite gesucht, als die Box aufging", freut sich Bert Wiescher. Nach ein paar Metern schaute die Gans noch einmal zurück und machte sich dann endgültig in die wieder gewonnene Freiheit auf. Nachdem der Pfleger weg war, hörte man das Piepsen des Jungtieres. Aus der Ferne konnte man erkennen, dass die Rufe schnell gehört wurden. Beide Elterntiere kamen angeflogen und nahmen ihr Jungtier in ihre Mitte.

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