Salzkönig Adrian Turcu sieht sich völlig im Recht: Im Video erklärt er, warum er das Fahrzeug des Nachbarn mit einem Gabelstapler aus dem Weg geräumt hat.
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Salzkönig Adrian Turcu sieht sich völlig im Recht: Im Video erklärt er, warum er das Fahrzeug des Nachbarn mit einem Gabelstapler aus dem Weg geräumt hat.

Nachbarschaftsstreit

Salzkönig demoliert Auto mit Axt und Gabelstapler

SCHWERTE/DORTMUND - Der selbst ernannte Salzkönig Adrian Turcu aus Dortmund hat am Freitag mit einer Axt auf ein abgestelltes Fahrzeug eingeschlagen, es dann mit einem Gabelstapler frontal gerammt und weggeschoben. Die Polizei eilte zu einem überaus ungewöhnlichen Einsatz.

Darin geht es um einen Nachbarschaftsstreit in der Emil-Rohrmann-Straße: Die Zufahrt zu einem Grundstück, das die Firma JTS angemietet hat, führt über einen Teil des Grundstücks von Adrian Turcu - dem Salzkönig. Dort wollte ein Mitarbeiter der Firma JTS das Fahrzeug beladen. Für diese Zufahrt bestehe ein ins Grundbuch eingetragenes Wegerecht, wie das Unternehmen erklären ließ.

Fahrzeug schwer beschädigt

Adrian Turcu habe den Mitarbeiter aufgefordert, das Fahrzeug wegzufahren, damit er mit seinem Gabelstapler vorbei fahren könne, so das Protokoll der Polizei. Als der Mitarbeiter das Fahrzeug nicht direkt wegfuhr, habe der Salzkönig zunächst mit einer Axt auf dem Asphalt die Grundstücksgrenze markiert. Dann, so ein Zeuge gegenüber der Polizei, habe er mit dem Werkzeug auf das abgestelltes Auto eingeschlagen.

Anschließend sei er wieder auf den Gabelstapler gestiegen und habe das Fahrzeug samt eines angekoppelten Anhängers mehrere Meter nach hinten geschoben. Das Fahrzeug sei dabei schwer beschädigt worden.

Mehrere Streifenwagen vor Ort

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort, um die Situation zu beruhigen. Gegen Turcu erging eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Der Salzkönig räumt den Vorwurf freimütig ein. Er habe den Mieter des Nachbargrundstücks mehrfach aufgefordert, das Fahrzeug aus der Einfahrt zu fahren, damit er seine Arbeit erledigen könne. Daraufhin sei er selbst beschimpft worden. Schließlich habe er die Grenze der Grundstücke deutlich gemacht.

Turcu: "Mein gutes Recht"

Als der betroffene JTS-Mitarbeiter daraufhin das Fahrzeug immer noch nicht wegfahren wollte, habe er erst die Scheinwerfer und Stoßstange eingeschlagen und das Fahrzeug dann mit dem Gabelstapler zur Seite bewegt. „Das ist mein gutes Recht“, so Turcu.

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