Neubau Schürener Mitte

Bauarbeiten in Schüren starten jetzt mit Verspätung

Schüren - Es geht voran, mit der Baumaßnahme an der Gevelsbergstraße. Zwar mit Verzögerung, aber von jetzt an soll es stetig weiter gehen. Das verspricht Jörg Schrameyer, Leiter Immobilien bei der IDO, die das Großprojekt durchführt.

Bis 2020 soll alles fertig sein. Alles, das ist in diesem Fall das neue Gesundheits- und Gewerbezentrum. Da, wo einmal die Sparkasse stand. Und dazu das neue Geschäftszentrum inklusive Wohnungen. Das wird dort gebaut, wo jetzt noch das alte Einkaufszentrum steht. Dessen Tage sind nun auch gezählt. Die "Abstimmungsprobleme" mit einigen Mietern der alten Geschäftszeile sind geklärt. Auch hier kann er Abriss erfolgen - im Mai 2019 wird das soweit sein. Auch, was den neuen Lebensmittelmarkt angeht, gibt es neues. Noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, aber eine Entscheidung steht auch hier kurz bevor.

Das Gesundheitszentrum: Es ist sozusagen der erste Bauabschnitt. Das Gesundheits- und Gewerbezentrum. Um hier endgültig loslegen zu können, muss das Grundwasser in den Griff bekommen werden. In der nächsten Woche geht es hier los mit der Baugrube und der Grundwasserabsenkung. Die muss von Statikern ausgeführt werden, die im Moment Arbeit ohne Ende haben. Die Fertigstellung ist für Mai 2019 geplant.

Die Fernwärme: Zahlreiche Haushalte in Schüren werden durch Fernwärme versorgt. Die Leitung hierzu verläuft genau unter dem neuen Baukörper und muss verlegt werden. Daher auch die Baugrube, die sich zurzeit an der Gevelsbergstraße befindet. Jetzt wird alles umgelegt. "Das kann nur zwischen Mai und September geschehen", sagt Schrameyer. Mit Fernwärme werden auch die rund 60 neuen, barrierefreien Wohnungen versorgt.

Die Altlasten: Der "Pik Bube". Die Kneipe hat seit vielen Jahren geschlossen und liegt in dem Gebäuderiegel, zu dem der ehemalige Rewe und der Getränkemarkt gehören. Hier ist alles schon komplett entkernt. Praktisch nur noch die Außenhaut der Gebäude ist vorhanden. Der Abriss wird erfolgen, wenn die Donetz ihre Trafo-Station an der Gevelsbergstraße verlegt hat. Spätestens im August 2018 das es soweit sein.

Der Trafo: Ein unscheinbares Gebäude, das aber noch den ersten Abrissarbeiten im Wege steht. Die Trafo-Station der Donetz. Laut Jörg Schrameyer "hängt hier halb Schüren dran." Das ganze Ding muss also erst versetz werden, damit in Schüren nicht das Licht ausgeht. In der nächsten Woche fangen die Arbeiten an, bis Ende Juli 2018 soll der Trafo an seinem neuen Platz stehen. Dann können auch die ersten Bagger anrollen.

Die Bäume: Es sollen soviel Bäume stehen bleiben wie möglich, das verspricht Jörg Schrameyer. Denn gerade die würden den Charme der Fläche ausmachen. Auf dem Foto sieht man die Ecke Bergmeisterstraße / Gevelsbergstraße. Hier werden die Pavillons gebaut, in denen die Pizzeria und die Sparkasse ihre neue Heimat bekommen. Auch diese Bäume sollen stehen bleiben. Gefällt sollen nur die werden, die mitten in der Baugrube stehen.

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