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Der Sonnenplatz am nördlichen Rand des Kreuzviertels.

Neue Vorschläge

Sonnenplatz: SPD reagiert auf Anwohner-Beschwerden

DORTMUND - Nachdem sich Anwohner über Verschmutzung und Lärm auf dem Sonnenplatz beschwert hatten, meldet sich jetzt die SPD zu Wort. Bereits im vergangenen November habe sie in der Bezirksvertretung Innenstadt-West einen Antrag gestellt, um die Situation zu verbessern. Jetzt bringt die Fraktion weitere Vorschläge in die Diskussion ein.

Um die Situation zu verbessern, schlägt der zuständige SPD-Ortsverein Südweststadt unter anderem vor, den Edeka-Supermarkt am Sonnenplatz zu erhalten. Außerdem begrüßt er den geplanten Umzug der Bäckerei und des Cafés auf die westliche Seite des Platzes. Parkplätze auf dem Sonnenplatz lehnt die SPD dagegen ab, sie ist aber für den Erhalt der seitlichen Parkplätze parallel zur Straße "Sonnenplatz".

Ein Wochenmarkt – vorzugsweise samstags – könnte den Sonnenplatz aus Sicht der SPD beleben. Ob die notwendige Infrastruktur dafür vorhanden sei, müsse die Verwaltung klären. Um den Sonnenplatz attraktiver für Familien zu machen, soll ein fest installierter Spielplatz etabliert werden, der neben Spielgeräten auch ausreichend Sitzgelegenheiten bereithält. Der tieferliegende Bereich mit der Sonnenuhr soll als Freizeit- und Versammlungsort erhalten bleiben.

Umsteige-Ort vom Fahrrad auf die Öffentlichen

Da der Radschnellweg RS1 am Sonnenplatz vorbeiführen und die Haltestelle Möllerbrücke zu einem Umsteige-Ort vom Fahrrad auf öffentliche Verkehrsmittel wird, fordert die SPD neue Stellplätze entlang der Sonnenstraße und auch am Übergang zwischen Sonnenplatz und Möllerbrücke.

Hinweistafeln am Rande des Sonnenplatzes sollen die historische Bedeutung und besondere Architektur der unter Denkmalschutz stehenden Möllerbrücke verdeutlichen. Außerdem möchte der SPD-Ortsverein, dass die Packstationen als nützliche Einrichtungen für viele Anwohner der Optik wegen parallel zueinander am nördlichen Rand des Sonnenplatzes aufgestellt und verschönert werden.

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