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Eine Wasserstoff-Pipeline soll ab 2022 vom Emsland ins Ruhrgebiet führen (Symbolfoto).

Vom Emsland ins Ruhrgebiet

Unternehmen planen Wasserstoff-Pipeline

Zwischen dem Emsland und dem Ruhrgebiet soll eine Wasserstoff-Pipeline entstehen. Das teilten die an dem Projekt beteiligten Unternehmen am Dienstag (17. März) mit.

  • Eine neue Wasserstoff-Pipeline soll vom Emsland ins Ruhrgebiet führen.
  • Abnehmer sind Raffinerien und Windparks.
  • Wasserstoff wird mittels Windkraft erzeugt.

In Lingen errichtet der Energiekonzern RWE eine 100-Megawatt-Elektrolyseanlage zur Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff. Der Rohstoff soll dann über die Leitungen zu industriellen Abnehmern wie Raffinerien und Chemieparks in Lingen, Marl und Gelsenkirchen transportiert werden. 

Wasserstoff aus Windkraft

Wasserstoff aus Windkraft gilt als wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Industrieproduktion. Für das Projekt sollen bereits vorhandene Gasleitungen auf den Transport von Wasserstoff umgestellt werden.

Leitungen stehen Erzeugern und Händlern offen

Die Leitungen sollen, wie bei Strom und Gas, auch anderen Erzeugern und Händlern offen stehen. An dem Projekt sind neben RWE der Mineralölkonzern BP, der Chemiekonzern Evonik sowie die Netzbetreiber Nowega und OGE beteiligt.

(Mit dpa-Material)

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