Neue Wege in der Umweltpolitik

Gelsenkirchen stellt Weichen für die Elektro-Mobilität

Gelsenkirchen - Elektro-Mobilität: Alle reden davon - in Gelsenkirchen tut man nun auch etwas dafür. Die Stadt geht ungewöhnliche Wege, um das Umweltthema in die Köpfe ihrer Bürger zu bekommen.

Die Stadt Gelsenkirchen unternimmt einen weiteren Schritt zur Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität und hat dafür nun eine Reihe von sogenannten „Bevorrechtigungen“ für elektrisch betriebene Fahrzeuge auf den Weg gebracht. So sollen in den nächsten Monaten nicht nur weitere gebührenfreie Parkmöglichkeiten zur Durchführung von Ladevorgängen an Ladesäulen geschaffen werden, sondern auch kostenlose Parkmöglichkeiten in den Innenstadtbereichen. Wo sonst Parkgebühren obligatorisch sind, sollen Fahrzeuge mit E-Kennzeichen dann bis zu drei Stunden kostenlos parken dürfen.

Fahrzeuge mit E-Kennzeichen: Günstigere Parkausweise für Anwohner und Handwerker

Vergünstigt werden sollen auch Bewohnerparkausweise und Parkausweise für Handwerker. Für Inhaberinnen und Inhaber eines Elektro-Fahrzeuges mit einem „E“ auf dem Kennzeichen reduzieren sich die Gebühren für die Ausstellung eines Bewohnerparkausweises auf den Mindestsatz der hierfür vorgeschriebenen Gebühr von 10,20 Euro pro Jahr. Die Gebühren für die Ausstellung von Handwerkerparkausweisen für elektrisch betriebene Fahrzeuge von in Gelsenkirchen ansässigen Handwerkern werden künftig zwischen 51 Euro und 102 Euro liegen. Die Gebührenreduzierungen bzw. -befreiungen sollen bis Ende 2023 gelten.

Eine entsprechende Vorlage ist nun zur Beratung in die politischen Gremien eingebracht worden. Der Stadtrat will am 11. Juli darüber beraten. Möglich gemacht werden die Bevorrechtigungen für E-Fahrzeuge durch das Elektromobilitätsgesetz – EmoG. Es bestimmt, in welchem Umfang Bevorrechtigungen möglich sind und durch die Kommunen eingerichtet werden können.

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