Neuer BVB-Stürmer

Paco Alcacer ist am Montagabend in Dortmund gelandet

Dortmund - Paco Alcacer befindet sich im Anflug auf den BVB - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Stürmer ist am Montagabend in Dortmund gelandet. Am Dienstag steht der Medizincheck auf dem Programm.

Michael Zorc wollte am Montagmittag immer noch nicht so richtig raus mit der Sprache. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch etwas passiert", sagte der BVB-Sportdirektor am Rande des öffentlichen Trainings auf die tägliche Nachfrage nach einem neuen BVB-Stürmer. Francisco, genannt Paco Alcacer vom FC Barcelona ist der Auserwählte für den Angriff, das ist längst kein Geheimnis mehr - und der Wechsel scheint nur noch Formsache zu sein.

Medizincheck am Dienstag

Alcacer ist am Montagabend in Dortmund gelandet, wird am Dienstag die medizinische Untersuchung absolvieren und anschließend auch offiziell BVB-Spieler werden. Beim finalen Akt der Stürmersuche wollten die Verantwortlichen auf Nummer sicher gehen. Alcacer wurde nach der Landung des Privatfliegers aus Barcelona um 20.49 Uhr am Dortmund Airport per Van direkt vom Rollfeld abgeholt und anschließend ins Hotel gebracht. Mit dabei war Chefscout Markus Pilawa.

Alcacer wechselt zunächst für ein Jahr auf Leihbasis nach Dortmund. Dafür überweist der BVB gut zwei Millionen Euro in Richtung Barcelona und übernimmt das Gehalt des Stürmers, das laut spanischer Medien bei rund vier Millionen Euro im Jahr liegen soll. Zudem sichert sich die Borussia eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro, falls Alcacer beim BVB überzeugt.

Neuer Anlauf

Der 1,75 Meter große Rechtsfuß war 2016 für 30 Millionen Euro vom FC Valencia nach Barcelona gewechselt, hatte sich bei den Katalanen gegen die namhafte Konkurrenz um Lionel Messi, Luis Suarez und Co. aber nie nachhaltig durchsetzen können. Nun nimmt er in Dortmund einen neuen Anlauf - und besetzt die letzte offene Planstelle im Dortmunder Kader besetzen.

Sobald der Transfer von Alcacer vom FC Barcelona zu Borussia Dortmund auch offiziell als perfekt vermeldet wird, werden beim BVB 30 Spieler im Aufgebot der Lizenzspielerabteilung stehen. Das ist üppig. Man könnte auch sagen: zu viel. Einen Abschied aus Dortmund peilen aktuell aber nicht einmal die Spieler an, denen kaum eine Perspektive eingeräumt wird.

Zahlreiche Härtefälle

Wie viele Härtefälle die Kadergröße nach sich ziehen kann, zeigte der Blick auf den Spielberichtsbogen am Sonntag beim 4:1 gegen RB Leipzig. Unter anderen Ömer Toprak, Jeremy Toljan, Nuri Sahin, Shinji Kagawa und Sebastian Rode tauchten allesamt nicht im Spieltagskader des BVB auf. Julian Weigl, der noch Trainingsrückstand aufarbeiten muss, wurde wie Alexander Isak, Dzenis Burnic und Sergio Gomez zur U23 abgestellt.

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