Neuer Standort für den Dortmunder Reitverein

Dortmunder Reiterverein soll umziehen

Dortmund - Der Erbpachtvertrag des Dortmunder Reitervereins an den Westfalenhallen läuft aus. Ein neuer Standort ist ausgeguckt. Die Politik muss nur noch zustimmen.

Der Dortmunder Reiterverein, der seit 1961 sein Domizil an der Westfalenhalle "Im Rabenloh" hat, soll und möchte mit Ross und Reiter umziehen. Der neue Standort ist bereits ausgeguckt: an der Stockumer Straße/Bolmke in unmittelbarer Nähe zum Schultenhof.

Der Reiterverein hatte auf der von der Stadt gepachteten Fläche im Schatten des Signal-Iduna-Parks nur wenig Expansions- und keine Weidemöglichkeiten, stellte Oberbürgermeister Ullrich Sierau fest. Auch die Vereinsgebäude seien in die Jahre gekommen. Und der Erbpachtvertrag mit der Stadt laufe 2021 aus. Gleichzeitig könnten die Westfalenhallen aufgrund ihrer guten Entwicklung mehr Platz brauchen. Deshalb sei die Verlagerung im beiderseitigen Interesse von Verein und Stadt.

Stadtweit nach neuem Standort gesucht

Zunächst habe die Verwaltung schon Jahre stadtweit nach einem neuen Standort gesucht, unter anderem am Salinger Feld und in Grevel, so Sierau. Favorisiert wird nun eine etwa 50.000 Quadratmeter große Fläche an der Stockumer Straße neben den beiden dort ansässigen Kleingartenanlagen. Die dortige Ansiedlung des Dortmunder Reitervereins bedeute eine sinnvolle Ergänzung zum Schultenhof und werte die dortigen Freizeitmöglichkeiten auf, sagte der OB nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands.

Bei dem neuen Standort handelt es sich ebenfalls um eine städtische Fläche. Die Stadt hatte das Grundstück in den 70er-Jahren gekauft, um dort Klinikpläne umzusetzen - Pläne, die dann nicht weiterverfolgt wurden.

Bauleitverfahren ist erforderlich

Um die Verlagerung des Dortmunder Reitervereins umsetzen zu können, müssen der Rat und die Bezirksvertretung ihr Okay geben. Auch die Öffentlichkeit wird bei dem erforderlichen Bauleitverfahren eingebunden.

Die Liegenschaftsverwaltung arbeitet an einer Vorlage für die politischen Gremien. Somit könnte der Rat die Verwaltung im Juli beauftragen, die nächsten Planschritte für den Umzug einzuleiten.

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