News-Überblick

5 nach 5: Die fünf wichtigsten Nachrichten Dortmunds am Donnerstag

Sprengstoff-Gutachten im BVB-Prozess, Darts-EM und ein Ritt durch die Hölle - in unserer Rubrik "5 nach 5" fassen wir den Nachrichtentag in Dortmund in fünf Meldungen zusammen.

BVB-Anschlag: Bomben waren stärker als bisher angenommen

Das Gutachten eines Sprengstoff-Experten belastet den Angeklagten im BVB-Prozess. Die Bomben von Sergej W. waren offenbar stärker, als bisher angenommen - sie seien nur nicht vollständig explodiert. Am 27. November soll das Urteil gesprochen werden. Sergej W. ist wegen 28-fachen Mordversuchs angeklagt. Damit droht ihm möglicherweise sogar lebenslange Haft.

Darts-EM verwandelt die Westfalenhalle in eine riesige Kneipenparty

"Onehundredandeighty!" wird es ab Donnerstag wohl das ein oder andere Mal durch die Westfalenhalle schallen. Die European Darts Championship findet vom 25. bis 28. Oktober erstmals in Dortmund statt. Die 32 besten Spieler der European Tour kämpfen von Donnerstag bis Sonntag um insgesamt 450.000 Euro Preisgeld.

Eine kaputte Ampel kostet bis Sommer 2019 jeden Monat fast 2000 Euro

Seit Ende Februar ist die Ampel an der Kreuzung Münsterstraße/Lortzingstraße kaputt. Sie ist nicht mehr zu reparieren, da die Ersatzteile fehlen. Die Stadt Dortmund stellte deshalb eine provisorische Anlage auf, die im Monat 1830 Euro kostet. Eine neue Ampel soll im Sommer 2019 installiert werden. So lange ist für Autofahrer das Linksabbiegen nicht möglich, da das Provisorium nicht mit der Technik für die Stadtbahn gekoppelt werden kann und so Unfälle drohen.

Höllenritt für die Tänzer in Xin Peng Wangs neuem Ballett "Inferno"

Xin Peng Wangs neues Ballett "Inferno" feiert am 3. November Premiere im Theater Dortmund. Es ist der erste Teil der dreiteiligen Inszenierung von Dante Aligheris Hauptwerk "Die göttliche Komödie", in dem er anknüpfend an mittelalterliche Vorstellungen des Jenseits in Ich-Form eine Reise durch die Reiche der Unterwelt beschreibt. Beteiligt sind die gesamte Compagnie plus das Juniorballett NRW. Sie tanzen durch Fegefeuer und Verdammnis, um am Ende das Paradies zu blicken.

Sanierung des Envio-Geländes soll im Dezember abgeschlossen sein

Die Außenwände der letzten beiden Hallen auf dem ehemals PCB-verschmutzten Envio-Gelände am Hafen müssen noch demontiert werden. Im Dezember 2018, wenn auch die letzten Außenflächen abgefräst und mit einer neuen Asphaltschicht bedeckt sind, soll die Sanierung des Geländes, das die insolvente Skandalfirma Envio Recycling hinterlassen hat, endgültig beendet sein.

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