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5 nach 5: Die fünf wichtigsten Nachrichten Dortmunds am Mittwoch

Auftakt im Schalla-Prozess, immer mehr SUVs in Dortmund und ein seltenes geklautes E-Bike - in unserer Rubrik "5 nach 5" fassen wir den Nachrichtentag in Dortmund in fünf Meldungen zusammen.

Prozessauftakt im Fall Schalla im Dezember

Im Oktober 1993 wurde die Schülerin Nicole Denise Schalla auf dem Nachhauseweg erwürgt. Im Sommer, fast 25 Jahre später, wurde der mutmaßliche Täter gefasst. Der 17. Dezember steht jetzt als erster Verhandlungstag fest. Wie lange der Prozess dauern wird, lässt sich vorab nicht sagen. Unklar ist auch, ob der Angeklagte ein Geständnis ablegen oder alles abstreiten wird.

Immer mehr SUVs auf Dortmunds Straßen (RN+)

Zwischen 2013 und 2017 stieg die Zahl der Neuzulassungen von "Sport Utility Vehicles" (SUVs) deutschlandweit um 112 Prozent auf mehr als 521.000 Fahrzeuge.

Dortmunder Autobesitzer tragen zu diesem Anstieg kräftig bei: Die Stadt steht auf Rang vier aller Neuzulassungen von SUVs in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern in 2017. Von insgesamt 17.460 Neuzulassungen im vergangenen Jahr, machten 15,6 Prozent SUVs aus.

Die Tendenz überrascht Thomas Quittek vom BUND Dortmund nicht unbedingt: "Das bestätigt eigentlich das Bild", sagt er und kritisiert: "Sie produzieren mehr Schadstoffe und nehmen mehr Platz weg."

Autos stießen auf der Ruhrallee zusammen - eine verletzte Person

Mitten im Berufsverkehr gab es am Mittwochmorgen auf der Ruhrallee einen Unfall zwischen zwei Autos. In Höhe der Markgrafenstraße stieß die beiden Fahrzeuge zusammen.

Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte, ist eine Person verletzt worden. Weil zu dieser Zeit viele Pendler in Richtung Innenstadt unterwegs waren, gab es einen Stau während der Unfallaufnahme durch die Polizei.

"Drogenkinder-Prozess": 23-Jähriger schildert seinen Dealer-Alltag (RN+)

Zwei Brüder aus der Nordstadt sollen kiloweise Marihuana verkauft haben. Der ältere der beiden Angeklagten gab zum Prozessauftakt ein Geständnis ab und erzählt, am Ende seien täglich "locker 200 Gramm Marihuana weg gegangen". Als Aufbewahrungsort für den Drogenvorrat, hatte der 23-Jährige nach eigenen Angaben nacheinander mehrere Privatwohnungen von Kunden genutzt. Ein Onkel habe für 60 Euro pro Tag das Marihuana in seiner Wohnung aufbewahrt.

Diebe klauten seltenes Cargo-E-Bike mit Anhänger

Diebe schnitten den Zaun eines Hundeplatzes am Knepper-Areal auf und klauten ein äußerst sperriges und seltenes Cargo-E-Bike samt Anhänger. Besitzer Markus Panter schätzt, dass es deutschlandweit nur etwa zehn Exemplare gibt.

Wie die Diebe das Rad weggeschafft haben, ist indes ein Rätsel.

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