Der Kreis Recklinghausen muss rund 50 Birken im Kreisgebiet fällen lassen (Symbolbild). 
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Der Kreis Recklinghausen muss rund 50 Birken im Kreisgebiet fällen lassen (Symbolbild). 

Arbeiten beginnen nächste Woche

Nicht mehr standsicher: Kreis Recklinghausen lässt 50 Birken fällen

  • Tobias Ertmer
    vonTobias Ertmer
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Der heiße und trockene Sommer 2019 ist auch an den Bäumen im Kreis Recklinghausen nicht spurlos vorbeigegangen: Jetzt müssen 50 Birken gefällt werden.

  • Der Kreis Recklinghausen lässt insgesamt 50 Birken fällen.
  • Die Bäume stehen direkt an Kreisstraßen und gelten als nicht mehr standsicher. 
  • Die Fällarbeiten sollen am 16. und 17. Juni ausgeführt werden.

Hitze und Trockenheit im Jahr 2019 haben den Bäumen im Kreis Recklinghausen zugesetzt. Einerseits sorgte das Klima für erhöhte Waldbrandgefahr. Doch auch die Straßenbäume mussten leiden. 

Kreis Recklinghausen: Verkehrssicherheit ist gefährdet

"Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht", so heißt es in einer Mitteilung, müsse der Kreis Recklinghausen rund 50 Birken in Datteln, Waltrop, Castrop-Rauxel und Recklinghausen fällen - "damit Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden".

Die Fällarbeiten erfolgen an diesen Straßen:

  • Holthauser Straße (K25) in Castrop-Rauxel
  • Im Löhringhof (K14) und Hafenstraße (K12) in Datteln
  • Im Knäppen / Oberlipper Straße (K12) und Brockenscheidter Straße (K34) in Waltrop 
  • Alte Grenzstraße (K23) in Recklinghausen 

Kreis Recklinghausen: Arbeiten beginnen am 16.Juni

Die beauftragte Firma führt die Arbeiten am Dienstag, 16., und Mittwoch, 17. Juni, aus. Der Kreis Recklinghausen erklärt: "Die Bäume sind aufgrund der letzten heißen Sommer in Teilen oder ganz abgestorben und dadurch nicht mehr standsicher. Es besteht die akute Gefahr, dass sie umstürzen oder Äste abbrechen und herunterfallen." 

Während der Arbeiten kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

In Recklinghausen werden im Moment wieder Gießpaten gesucht, um Straßenbäume vor der Trockenheit zu bewahren

Als Kahlschlag kritisierten viele Bürger die Fällaktion vor eineinhalb Jahren in der Burg. "Marl wird die erste baumfreie Stadt", meinte eine Leserin. Regionalverband und Stadt pflanzten 6900 junge Bäume nach. Hat sich das Naturschutzgebiet erholt?

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