Die Nordstadt wird zur Festwiese und zum Flohmarkt

Quartiersmanagement plant viele Aktionen für den Sommer

Nordstadt - Dank einer Finanzspritze kann das Quartiersmanagement für die Nordstadt in den kommenden Monaten viele Projekte realisieren. So wird der Borsigplatz still stehen und Hinterhöfe werden zu Flohmärkten. Es wird auch eine Festwiese geben.

Eine Tradition setzt sich fort: Bereits im neunten Jahr in Folge erhalten gleich mehrere Projekte des Quartiersmanagements in der Nordstadt eine finanzielle Förderung mehrerer Einrichtungen: Die Wohnungsunternehmen Julius Ewald Schmitt, LEG, der Spar- und Bauverein, Vivawest, Dogewo21, Dr. Hetmeier Immobilien und die EDG engagieren sich mit einer Finanzspritze in Höhe von insgesamt 46.000 Euro.

Das Team des Quartiersmanagements um Annette Kritzler, Didi Stahlschmidt, Alexander Sbosny und Martin Gansau hat mit den Mitteln ein umfangreiches Programm geplant. Finanziert werden folgende Maßnahmen:

Hofmärkte in der Nordstadt

Zum dritten Mal werden die Innenhöfe der Nordstadt für die Dortmunder geöffnet. Aus vielen nachbarschaftlich gestalteten Standorten ergibt sich ein über den ganzen Stadtteil ausgedehnter Flohmarkt mit einigen kulturellen und kulinarischen Highlights. Ziel in diesem Jahr ist es, die Standorte entlang der Linie Borsigplatz und Mallinckrodtstraße zu bündeln. In diesem Jahr finden die Hofmärkte am 16. Juni (Samstag) statt. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Mai möglich.

Kinder- und Familienfest im Hafenquartier

Das Kinder- und Familienfest findet am 6. Juli (Freitag) ab 14 Uhr auf dem "Michaelis-Platz" in der Westerbleichstraße statt. Gestaltet wird es mit den Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit, die in der Hafenrunde zusammengeschlossen sind.

Musik-Kultur-Picknick

Die Open-Air-Reihe startet am 29. Juli (Sonntag) mit einem leicht veränderten Konzept. Das Programm wird auf vier Veranstaltungstage konzentriert, die jedoch mehr bieten werden als in den Vorjahren. Zur gewohnten Livemusik gibt es ergänzende Angebote aus unterschiedlichen kulturellen Sparten. Zum Auftakt und zum Abschluss werden mit einem "Global Pop Day" und einem "Hip Hop Event" Thementage gestaltet. Die beteiligten Bands werden über das Programm des Kulturbüros "Dortmund macht lauter" gefördert.

Nordstadt spielt

Die Initiative zur positiven Belebung öffentlicher Räume im Stadtteil wird durch zwei Bausteine gestärkt: Mit Spieletonnen werden Materialen zur alltäglichen Nutzung und zur Bewegungsförderung bereitgestellt. Zudem wird mit Aktionstagen das Mobilitätsverhalten von Kindern und Jugendlichen verbessert. Sie lernen, sich sicher durch den Stadtteil zu bewegen, und setzen dabei unterschiedliche Fortbewegungsmittel ein: zu Fuß, mit dem Rad oder auch mal mit dem Rollstuhl. Einen fixen Termin gibt es noch nicht, angedacht ist aber ein Tag im Sommer.

Still-Leben am Borsigplatz

Was zweimal geschieht, ist Tradition, was dreimal geschieht, ist Brauchtum. Und so fühlt sich das Still-Leben am Borsigplatz, veranstaltet unter dem einladenden Titel "Borsig nehmen Sie Platz", auch bereits an. Am 26. August (Sonntag) wird zum dritten Mal einen ganzen Tag lang der gesamte Verkehr am Borsigplatz zur Ruhe kommen. Und dann zeigt sich der Platz in seiner ganzen Schönheit. Rundherum stehen, wie einst im Kulturhauptstadtjahr auf der A 40, aneinandergereihte Festzeltgarnituren. Die Bewohnerschaft wird wieder ordentlich auffahren: Der schönste Tisch wird prämiert, es gibt viel Kultur, Kulinarisches und - vor allem - gelebte Nachbarschaft.

Hafenspaziergang

Alle Facetten des Dortmunder Hafens und des Hafenquartiers werden Besucher des Hafenspaziergangs am 1. September (Samstag) erleben. Gastronomie, Kultureinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Kirchen, soziale Einrichtungen, Menschen unterschiedlichster Kulturen laden zu offenen Türen, Livemusikveranstaltungen, Rundgängen und -fahrten zu Lande und zu Wasser ein. Spannende Attraktionen sind in Planung - wieder sind neue Akteure dabei und erneut ist das Programm noch ein Stück umfangreicher geworden.

Adventskalender Borsigplatz

Der Adventskalender bindet Traditionsveranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt des Gewerbevereins oder die schwarz-gelbe Nikolausfeier ein. Mit anderen kulturellen Events sollen weitere Zielgruppen angesprochen werden. An allen 24 Adventstagen gibt es ein eigenes Angebot, gestaltet von Atelierhäusern, sozialen Einrichtungen, Künstlergruppen und Gastronomiebetrieben. "Programmheft" ist der von Tobias Marx liebevoll gestaltete Adventskalender, der hinter den 24 Türchen die Veranstaltungshinweise versteckt.

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