NRW-Bauministerium

Millionenprogramm gegen Problemimmobilien

Gelsenkirchen/Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Ankauf sogenannter Schrottimmobilien durch Kommunen in Nordrhein-Westfalen kommt voran. Mindestens 20 heruntergekommene Wohnhäuser haben Städte im Ruhrgebiet und im Rheinland bis Ende September mit Geld aus dem Modellvorhaben Problemimmobilien erworben,

wie das NRW-Bauministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Insgesamt rund 46 Millionen Euro hat das Land für den Ankauf bereitgestellt.

Das Programm war 2017 aufgelegt worden, um die Vermietung verwahrloster Wohnungen zu überhöhten Mieten an Zuwanderer aus Südosteuropa zu unterbinden. Die Städte können mit den bereitgestellten Mitteln Häuser aufkaufen, sie abreißen oder sanieren. Das Geld steht ihnen dafür jeweils für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Insgesamt elf Städte sind bislang in das Programm aufgenommen worden.

Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung zu Problemimmobilien

Sachstandbericht Problemimmobilien Duisburg

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