NRW-Umweltministerium

Illegaler Handel mit Hundewelpen: Hunderte Fälle in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der illegale Handel mit Hundewelpen boomt auch in Nordrhein-Westfalen. Zwischen 2016 und 2018 haben die Behörden in dem Bundesland 417 Fälle registriert. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des NRW-Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD hervor. Zuerst hatte die "WAZ" darüber berichtet.

Ein Teil der sichergestellten Welpen sei in sehr schlechtem Gesundheitszustand gewesen. Einige Hunde seien trotz tierärztlicher Behandlung gestorben oder hätten eingeschläfert werden müssen, heißt es in dem Bericht. Mehr als die Hälfte der Fälle seien nach Hinweisen von Bürgern aufgedeckt worden. Viele der Tiere würden über Plattformen im Internet verkauft. Eine neu eingerichtete Arbeitsgruppe mit Vertretern des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) sowie kommunaler Behörden befasst sich nach Ministeriumsangaben seit Februar mit dem Thema. Dabei gehe es unter anderem um mögliche Maßnahmen gegen den Online-Handel und Schwerpunktkontrollen zu illegalen Tiertransporten aus dem Ausland.

Antwort der Landesregierung

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