NRW-Wirtschaft

Sorge über Brexit: Landtag debattiert über Folgen für NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Landtag debattiert heute über die Folgen eines drohenden ungeregelten Brexits ohne ein Abkommen mit der EU. Für eine Aktuelle Stunde liegen Anträge der Grünen und der AfD vor.

Die Grünen wollen von der schwarz-gelben Landesregierung konkret wissen, mit welchen Maßnahmen sie das bevölkerungsreichste Bundesland auf einen "harten Brexit" vorbereitet. Die Unsicherheit über das Austrittsszenario Großbritanniens aus der EU löst auch in NRW Beunruhigung aus.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte vor Schaden für die NRW-Wirtschaft bei einem ungeordneten Brexit gewarnt. Arbeitsplätze und Steuereinnahmen könnten hierzulande wegbrechen, hatte er beim Neujahrsempfang der NRW-CDU gesagt. Gut drei Viertel der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen wären laut einer Umfrage nach eigener Einschätzung vom Brexit betroffen.

Am 29. März soll Großbritannien die EU eigentlich verlassen. Wird bis dahin nicht das Abkommen angenommen, droht ein ungeregelter Brexit.

Tagesordnung Mittwoch

Grünen-Antrag zum Brexit

AfD-Antrag zum Brexit

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