Zu einem Wohnungsbrand wurde die Oberhausener Feuerwehr gerufen.
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Drei Stunden benötigten die Einsatzkräfte, bis der Wohnungsbrand unter Kontrolle war.

Vereiste Hydranten

Wohnungsbrand: Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses brennt lichterloh

  • vonBernd Turowski
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Mit den Tücken des Winterwetters hat selbst die Feuerwehr zu kämpfen. Bei einem Wohnungsbrand in Oberhausen konnte nur dank eines mitgeführten Tanklöschfahrzeuges eine größere Katastrophe verhindert werden. Denn alle Hydranten in der Umgebung waren vom Schnee verdeckt.

Als die Einsatzkräfte am Donnerstag zu dem Wohnungsbrand auf der Baustraße ausrücken, ahnten sie noch nichts von den Schwierigkeiten vor Ort. Glücklicherweise hatten die Bewohner des Mehrfamilienhauses bereits ihre Wohnungen verlassen. Zunächst wurden zwei Trupps im Innern des Hauses sowie eine Drehleiter im Außenbereich eingesetzt, da der Brand von der Wohnung auf den Dachstuhl überzugreifen drohte.

Tanklöschfahrzeug hatte 5000 Liter Wasser an Bord

Ein Tanklöschfahrzeug mit 5000 Liter Wasser diente als Löschwasservorrat, bis die zugeschneiten und vereisten Hydranten freigelegt werden konnten. Durch das engagierte Eingreifen der Brandschützer konnte der Brand nach ca. drei Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Als besondere Herausforderung stellten sich die anschließenden Nachlöscharbeiten der Glutnester da. Diese hatten sich im Bereich der Dachisolierung gebildet und mussten aufwendig abgelöscht werden. Dafür mussten große Teile der Dacheindeckung entfernt werden. Während der umfangreichen Lösch- u. Nachlöscharbeiten wurde der Grundschutz durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt.

An der Einsatzstelle verblieb noch für vier Stunden eine Brandwache, um bei eventuell wieder aufglimmenden Glutnestern eingreifen zu können. Die Feuerwehr Oberhausen war mit insgesamt 27 Kräften vor Ort im Einsatz. Die Brandursache wird von der Kriminalpolizei ermittelt.

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