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In der ersten Ausbaustufe bietet das Arvato-Logistikzentrum im Industriepark Dorsten/Marl 60.000 Quadratmeter Nutzfläche.

Was ohne Kirchturmdenken möglich ist

Erfolgsgeschichte Industriepark

MARL - Die Projektgesellschaft für den Industriepark Dorsten Marl wird Ende 2019 aufgelöst. Denn das gewünschte Ziel ist erreicht: Die 78 Hektar große Fläche ist komplett vermarktet, 1700 Arbeitsplätze sind entstanden.

Weitere 300 sind vorgesehen, so Klaus Langenberg, Geschäftsführer der Projektgesellschaft. Die Stadt Marl wird ihrer Auflösung am Donnerstag zustimmen. Das hat der Rat einstimmig beschlossen.

Vor allem Robert Heinze (FDP) und Andreas Täuber (SPD) regten an, aus der Erfolgsgeschichte des Industrieparks zu lernen. Eine Kooperation der Städte sei Modell für die Zukunft. Täuber: „Es ist bemerkenswert, was man bewegen kann, wenn man sich vom Kirchturmdenken mal befreit.“

Geduld zahlte sich aus

Die Projektgesellschaft hatte das Ziel, den Industriepark Dorsten-Marl zu erschließen und die Grundstücke auf dem 78 Hektar großen Areal zu vermarkten. Es war ursprünglich als Kraftwerksstandort vorgesehen. Anfangs ging es nur zäh voran. Doch nach den ersten Ansiedlungen rannten die Firmenchefs den Wirtschaftsförderern die Türen ein.

Seit dem Jahr 2000 haben sich 20 Firmen im Industriepark angesiedelt – vom Mineralwasser-Abfüller bis zur Krankenhaus-Großküche. Viele Unternehmen haben eine Affinität zur Chemie. Die Städte Marl und Dorsten teilen sich die Gewerbesteuereinnahmen. Für Wirtschaftsförderer Manfred Gehrke war die komplette Vermarktung des Parks sein „bisher schönster Arbeitstag.“

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