Parents for Future

Nach "Friday for Future": Auch Eltern gehen erneut für mehr Klimaschutz auf die Straße

Begonnen hat diese Geschichte im April: Da gab es in Dortmund die erste Demonstration von "Parents for Future". Nach den Jugendlichen machen die Eltern mobil für den Klimaschutz.

Wochenlang hatten die Erwachsenen gesehen, wie die Jugendlichen jeden Freitag auf die Straße gehen, verfolgten aufmerksam die "Fridays für Future". Irgendwann dann das Gefühl: Auch man selbst müsse etwas tun. Und so gibt es seit April die "Parents for Future", die Eltern, die für mehr Klimaschutz kämpfen. "Wer wenn nicht wir - wann, wenn nicht jetzt", steht auf dem großen Transparent, das sie vor sich hertragen am Samstag.

Kundgebung am Mittag auf der Münsterstraße

Um 12 Uhr versammelten sich etwa 150 Menschen auf der Münsterstraße vor der Kirche St. Joseph. Hier traten viele der Demonstranten ans Mikrofon, um für ihre Sache zu werben. Die Polizei, die die Demonstranten begleitete, musste sich gedulden, fast eine Stunde dauert es, bis man über den Wall Richtung City zog.

Es gab viel Beifall für die Redebeiträge, und für die Polizei, bei der sich die Organisatoren ausdrücklich bedankten, dass "sie das für uns alle vier Wochen möglich macht".

Über viel Beifall konnte sich auch Astrid Kleine-Löchner freuen: Sie habe, so erklärte sie den Anwesenden, ihr Auto vor einiger Zeit abgeschafft. Sie komme zurecht, sagt sie. Ihr Appell: "Es muss nicht immer das große Ganze sein, jeder kann durch einen kleinen Beitrag helfen."

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