Polizeieinsatz in der Nordstadt

Polizei reißt Mann nach Autodiebstahl und Unfallflucht aus dem Tiefschlaf

Zu einem parkenden Auto wurde die Polizei in der Nacht zu Freitag gerufen. Darin schlief ein 33-Jähriger tief und fest - in einem fremden Auto. Das war allerdings nicht das einzig Kuriose.

Anwohner bemerkten in der Nacht zu Freitag (3.5.), dass in einem am Fahrbahnrand der Heiligegartenstraße parkenden Auto ein regungsloser Mann lag und riefen die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass der Mann in aller Seelenruhe schlief.

Daraufhin weckten die Beamten den über das Lenkrad gelehnten Insassen. In der Hand hielt er ein nicht aufgegessenes Fladenbrot und stand nach ersten Erkenntnissen unter starkem Drogeneinfluss. Als die Polizei den Mann weiter überprüfte, tellte sich heraus, dass der 33-jährige auch nicht in seinem eigenen Auto saß, sondern in einem gestohlenen.

Ohne Wohnsitz und Führerschein

Darüber hinaus war der Mann ohne festen Wohnsitz und besaß keinen gültigen Führerschein. Und einen Tag vorher war der gestohlene Wagen auch noch an einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht beteiligt.

Laut Zeugenangaben war das betroffene Auto ohne Licht unterwegs und konnte noch so gerade den Fahrbahnrand erreichen. Doch durch den erheblichen Drogenmissbrauch sei der Fahrer dann unmittelbar danach in einen tiefen Schlaf gefallen, aus dem ihn die Polizei dann unsanft riss. Auch während der polizeilichen Maßnahmen schlief der 33-Jährige immer wieder ein. Anschließend wurde er von der Polizei in Gewahrsam genommen - dort kann er sich jetzt in Ruhe ausschlafen.

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