Polizeifahndung

Dortmunder soll Geldwäsche im großen Stil betrieben haben

Ein Dortmunder hat seit 2017 Geldwäsche betrieben. Die Polizei hatte nach ihm gefahndet und öffentlich zur Mithilfe aufgerufen. Jetzt ist die Polizei ein Stück weitergekommen.

Ein 32-jähriger Mann aus Dortmund soll seit über zwei Jahren im großen Stil Geldwäsche betrieben haben. Die Polizei hatte gegen ihn ermittelt und Fahndungsfotos veröffentlicht. Er hat sich auf den Fotos erkannt und nun der Polzei gestellt.

Bekannte aus seinem Umfeld haben ihn erkannt

Immer wieder gingen hohe Geldbeträge auf das Konto des bis zuletzt unbekannten Tatverdächtigen ein. Seit vergangener Woche hatte die Polizei Dortmund Fotos von ihm veröffentlicht und offiziell zur Fahndung aufgerufen.

Laut der Polizei hatten ihn Bekannte aus seinem Umfeld auf die Fahndung aufmerksam gemacht. Er erkannte sich auf den Bildern und stellte sich daraufhin am Freitag (14.6.) der Polizei.

Überwachungkameras in der Dortmunder Innenstadt hatten ihn gefilmt

Die Überwachungskamera eines Geldinstituts in der Dortmunder Innenstadt filmte den Mann beim Geldabheben am 31. März 2017.

Die Polizei will herausfinden, ob er alle Taten begangen hat

Geldwäsche wird laut dem Strafgesetzbuch mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Die Beträge, die auf seinem Konto eingingen, wurden vorher offenbar schon mehrfach verschoben.

Die Polzei will nun herausfinden, ob der Verdächtige zu den jeweiligen Tatzeiten am Tatort war, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Wo das Geld herkam, dass gewaschen werden sollte, ist laut der Polizeisprecherin noch unklar.

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