Prozess in Duisburg

Dortmunder soll 14-Jährigen erstochen haben

DORTMUND/DUISBURG - Es ging eigentlich nur um ein Handy: Ostern 2017 soll ein Mann (53) aus Dortmund einen 14-jährigen Jungen erstochen haben. Seit Dienstag steht er in Duisburg vor Gericht - und schweigt.

Die grausame Tat passierte bei einer Art Massenschlägerei. Zwei Nachbarfamilien aus Duisburg waren übereinander hergefallen. Der Dortmunder Angeklagte war offenbar zur Unterstützung dabei.

Der 14-jährige Junge und dessen ebenfalls verletzter Vater hatten damit eigentlich nichts zu tun. Sie wohnten im selben Haus und waren nur hinzugekommen, weil sie Hilferufe hörten.

Klinge bohrte sich elf Zentimeter tief in Körper des Jungen

Das Ende war schrecklich. Dem 14-Jährigen wurde von hinten in den Rücken gestochen. Die Klinge des Messers bohrte sich elf Zentimeter tief in seinen Körper, durchtrennte eine Schlagader und bohrte sich in die Lunge. Der Jugendliche hatte keine Chance. Er verblutete. Auch sein Vater erlitt eine blutende Stichverletzung.

Zum Prozessauftakt vor dem Duisburger Schwurgericht wollte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen äußern. An der Tatwaffe soll sich allerdings seine DNA befinden. Die Anklage lautet auf Totschlag.

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