Rauchvergiftung

Sperrmüllbrand mit Folgen: Mehrfamilienhaus unbewohnbar

Bochum - Die Flammen eines brennenden Sperrmüllhaufens haben in Bochum-Wattenscheud ein Wohnhaus in Brand gesetzt. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, zwei Menschen wurden am Sonntag mit leichten Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr berichtete. Die anderen Bewohner wurden vom Bochumer Sozialamt in anderen Wohnungen untergebracht oder kamen bei Freunden und Verwandten unter.

Das Feuer sei zunächst als kleinerer Brand im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses gemeldet worden. Als die Feuerwehr eintraf, brannte ein etwa 20 Kubikmeter großer Sperrmüllhaufen direkt an der Fassade, die Flammen schlugen bereits acht bis neun Meter hoch bis in den Dachstuhl des Hauses. In allen Etagen waren bereits Fenster durch die Wärme geplatzt und der Brand hatte auf die Wohnungen übergegriffen, wie es hieß.

Die Feuerwehr musste zwei Menschen aus dem Dachgeschoss des brennendes Hauses retten. Auch auf Nachbargebäude drohten die Flammen überzugreifen. Aus diesem Haus mussten die Feuerwehrleute vier Menschen in Sicherheit bringen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

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