Rechtsextremismus

Dortmunder von Rechtsextremisten bepöbelt, beleidigt und bedroht

Dortmund - Ein 26-Jähriger Dortmunder jüdischen Glaubens ist am Sonntag von drei Rechtsextremisten beleidigt und bedroht worden. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Bei einem zufälligen Aufeinandertreffen an der Martener Straße am Sontag um kurz nach 14 Uhr bepöbelten und beleidigten drei bekannte Rechtsextremisten (23 und 30 Jahre aus Dortmund, 21 Jahre aus Schwelm) ihr Opfer, ein 26-jähriger Dortmunder jüdischen Glaubens, mit antisemitischen Parolen. Einen Faustschlag in Richtung des Kopfes ihres Opfers konnte der Dortmunder abwehren. Er blieb unverletzt. Anschließend entfernten sich die drei. Bei der Anzeigenerstattung ermittelten die Polizeibeamten die Namen der drei Tatverdächtigen.

Der Staatsschutz ermittelt

Ein erneutes Aufeinandertreffen erfolgte gegen kurz vor 20 Uhr an der Martener Straße. Der 21-jährige Schwelmer begrüßte einen unbekannten Täter mit dem Hitlergruß. Dieser grüßte entsprechend zurück, auch in Richtung des Geschädigten.

Der Dortmunder wurde erneut bedroht und beleidigt. Der Unbekannte bewarf den 26-jährigen mit einem Feuerzeug. Der Staatsschutz der Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen können sich bei der Dortmunder Polizei melden: 0231/ 1327441.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Schwerer Brand an der Deitermann-Villa: Wer hat das Feuer gelegt?
Schwerer Brand an der Deitermann-Villa: Wer hat das Feuer gelegt?
Zurück zur Normalität - Kehrt an der Kreisliga- Tabellenspitze die Spannung zurück?
Zurück zur Normalität - Kehrt an der Kreisliga- Tabellenspitze die Spannung zurück?
FC Marl will den siebten Bezirksliga-Sieg in Folge
FC Marl will den siebten Bezirksliga-Sieg in Folge
Eklat bei Klima-Demo: Grünen-Ratsherr stört mit "Scheiße"-Zwischenrufen
Eklat bei Klima-Demo: Grünen-Ratsherr stört mit "Scheiße"-Zwischenrufen
Der SV Herta hat seine erste Mannschaft zurückgezogen - das sind die Auswirkungen
Der SV Herta hat seine erste Mannschaft zurückgezogen - das sind die Auswirkungen

Kommentare