Rechtsextremismus

Heinrich-Böll-Gesamtschüler und Bündnis gegen Rechts entfernen Nazipropaganda

Das Bündnis "Dortmund gegen Rechts" bittet in Marten zum "Frühjahrsputz gegen Nazischmutz". Schülerinnen und Schüler einer Gesamtschule aus dem Dortmunder Westen putzen mit.

Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule folgen dem Aufruf des "Bündnis Dortmund gegen Rechts" und nehmen Donnerstag (28.3.2019) in Marten an einem "Frühjahrsputz gegen Nazischmutz" teil. Aktionen dieser Art hat es in früheren Jahren schon in Lütgendortmund und in Dorstfeld gegeben.

"Nach Dorstfeld wollen die Nazis ganz offensichtlich ihr Wirkungsfeld weiter nach Westen ausdehnen und haben insbesondere Marten im Visier. Gegenwehr ist angesagt", begründet Bündnis-Specherin Ula Richter die Initiative. Die Teilnehmer der Putzaktion sollen die "massenhaft geklebte Nazipropaganda" entfernen.

Mit Sprühflaschen und Schabern

Sie sind in Gruppen mit Sprühflaschen und Schabern im Einsatz, um Scheiben, Säulen, Schaltkästen, Mauern und andere Flächen zu reinigen. Die Teilnahme an der Putzaktion sei für die Jugendlichen schon in den vergangenen Jahren "von besonderer Bedeutung" gewesen, berichtet Ula Richter.

Für Nazi-Schmierereien und -Aufkleber verantwortlich sind rechtsextreme Sprayer und andere Nazis der "Aktionsgruppe Dortmund-West". Treffpunkt für den "Frühjahrsputz" ist um 14 Uhr die S-Bahnstation Marten Süd. Auch der Bereich dort ist in den vergangenen Monaten massiv mit Nazipropaganda bearbeitet worden.

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