Coronavirus
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195 Menschen aus dem Kreis Recklinghausen wurden bislang positiv auf das Coronavirus getestet.

News-Blog: Alle Infos im Überblick

Coronavirus im Kreis RE: Mehr Infizierte, Recklinghäuser Tafel öffnet unter Auflagen

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  • Randolf Leyk
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  • Tobias Ertmer
    Tobias Ertmer
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Das Coronavirus breitet sich im Kreis RE weiter aus. 195 Personen sind infiziert. Bürger sollten am besten zu Hause bleiben, aber längst nicht alle halten sich daran. Alle Informationen in unserem News-Blog.

WICHTIG: Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, beenden wir diesen Blog. Wir berichten in einem neuen Newsblog zum Coronavirus im Kreis Recklinghausen aktuell weiter. 

Über die genaue Lage in verschiedenen Städten im Kreis Recklinghausen informieren wir Sie in weiteren Tickern zum neuartigen Coronavirus

Update, 25. März, 11.38 Uhr: 

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 195 (22 Gesundete). Stand 25. März, 9 Uhr. Aktuell bekannte Fälle nach Städten:  

  • Castrop-Rauxel: 29 
  • Datteln: 18 
  • Dorsten: 41 
  • Gladbeck: 7 
  • Haltern am See: 30 
  • Herten: 10 
  • Marl: 19
  • Oer-Erkenschwick: 6 
  • Recklinghausen:28 
  • Waltrop: 7

Update, 25. März, 11.15 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirusim Regierungsbezirk Münster hat sich im Verlauf des Dienstags (24. März) von 1.524 auf jetzt 1.555 Fälle (Stand: 25.3.2020, 10.45 Uhr) weiter erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage aktuell wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 16.55 Uhr):

  • Stadt Bottrop: 23 (18), gesundet 2
  • Stadt Gelsenkirchen: 55 (55), gesundet 2
  • Stadt Münster: 305 (305), gesundet 23
  • Kreis Borken 318 (308), gesundet 15, verstorben 2
  • Kreis Coesfeld: 184 (182), gesundet 24
  • Kreis Recklinghausen: 195 (195), gesundet 22
  • Kreis Steinfurt 251 (244), gesundet 14
  • Kreis Warendorf: 224 (217), gesundet 7
  • Gesamt 1.555: (1.524), gesundet 109, verstorben 2

Update, 25. März, 11.03 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen auf 9421 gestiegen. Nach Angaben des Landes-Gesundheitsministerium sind im Vergleich zum Vortag (jeweils Stand 10.00 Uhr) 676 Fälle dazu gekommen. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 16 auf 61.

Im besonders betroffenen Kreis Heinsberg waren nach Angaben des Ministeriums am Mittwoch 1043 Menschen (Stand 10.00 Uhr) mit dem Virus infiziert. Am Vortag waren es 1004 zur gleichen Zeit. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 25 (Vortag 21).

Die veröffentlichtenLandeszahlen basieren auf Meldungen aller 53 Kreise und kreisfreien Städte an das Landesministerium. Zwischenzeitlich können einzelne Kommunen auch schon höhere Fallzahlen bekanntgegeben haben.

Update, 25. März, 9.40 Uhr:

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hat vor den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Corona-Einschränkungen gewarnt. "Ich befürchte, lange wird unser Land einen nahezu vollständigen Shutdown nicht überstehen", schrieb er in einem Gastbeitrag der "Rheinischen Post" (Mittwoch). Schon jetzt gebe es erste Insolvenzen, die "vollmundig angekündigten großzügigen staatlichen Rettungsschirme" würden mangels staatlicher Einnahmen auf Dauer wohl nicht durchzuhalten sein, sagte Geisel. Hinzu komme wegen der bereits eine "signifikante Zunahme" von Inobhutnahmen und Betretungsverboten wegen häuslicher Gewalt. Die Schließungen von Schulen und Universitäten brächten das solidarische Miteinander der Generationen in Gefahr. Es sei zu befürchten, dass junge Menschen zunehmend gegen die Maßnahme rebellierten, weil sie sich von den Gefahren der Infektion nicht selbst betroffen fühlten.

Update, 25. März, 8 Uhr: Notgedrungen musste der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Recklinghausen Mitte März den Tafel-Betrieb einstellen - zu groß war die Sorge um die Ehrenamtlichen.

Doch auch bzw. gerade in Zeiten der Corona-Krise sind viele Menschen, die finanziell nicht gut gestellt sind, auf günstige Lebensmittel angewiesen. Der SkF hat darauf reagiert und die Ausgabe der Waren umgestellt.

Update, 25. März, 7.50 Uhr: Thyssenkrupp will sein Stahlgeschäft mit dem Abbau von 3000 Stellen sanieren. Dabei sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden, teilte der Industrie- und Stahlkonzern am Mittwochmorgen in Essen mit.

Das Unternehmen hatte im Stahlbereich Ende vergangenen Jahres rund 28.000 Mitarbeiter. Vom Stellenabbau sind 2000 Mitarbeiter in der Produktion und 1000 in der Verwaltung betroffen.

Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden. Der Konzern einigte sich mit der IG Metall zudem auf einen bis Ende März 2026 laufenden Tarifvertrag und ein Sofortpaket zur Corona-Krise, das unter anderem die Aufstockung das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent aufzustocken, falls dieser Schritt notwendig ist. Zudem soll eine tariflich vereinbarte Sonderzahlung in freie Tage umgewandelt werden.

Corona-Krise: Verbot missachtet, Polizei verhängt Bußgelder

Update, 25. März, 7 Uhr: Wegen Verstoßes gegen die Kontaktregeln zum Coronavirus haben vier junge Menschen in Oberhausen eine Anzeige kassiert. Die 19- bis 22-Jährigen seien als Gruppe in der Nacht zu Mittwoch auf einem Parkplatz zusammen gesehen worden, teilte die Polizei mit. Zeugen sprachen sie demnach an, woraufhin die Gruppenmitglieder absichtlich husteten und die Zeugen verspotteten.

Die hinzugerufene Polizei verhängte Anzeigen wegen einer Ordnungswidrigkeit. Auf die vier jungen Menschen kommen nun Bußgelder in Höhe von jeweils 200 Euro zu. Details zu der Gruppe waren zunächst nicht bekannt.

Soforthilfen für Kleinunternehmen sollen bald beantragt werden können

Update, 25. März, 6.33 Uhr: Die von der Landesregierung in Aussicht gestellten Soforthilfen für Kleinunternehmensollen in den nächsten Tagen beantragt werden können. "Das soll sehr schnell gehen", sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Damit auch kleine Unternehmen die Corona-Krise überleben, will das Land Nordrhein-Westfalen die Hilfsprogramme des Bundes um zusätzliche Mittel aufstocken. 

Man wolle Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten zusätzliche Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro zahlen, kündigten Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) bereits am Montag gemeinsam an.

Update, 25. März, 5.45 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise haben die 104 Werkstätten für behinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen bis auf weiteres geschlossen. Davon betroffen seien 80.000 Menschen mit Behinderung, teilte Thomas Tenambergen, Leiter der Fachgruppe Behinderung und Rehabilitation beim Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW mit. "Das ist ein erheblicher Einschnitt für die Betroffenen".

Update, 18 Uhr: Das Coronavirus ist eine Belastung für die Wirtschaft. Doch es gibt Hilfe. Hier finden Sie fortlaufend die bisher zur Verfügung stehenden Anträge und Formulare.

Coronavirus: Zahl der Infizierten im Regierungsbezirk Münster steigt auf 1524

Update, 17.45 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich im Verlauf des Dienstags von 1457 auf jetzt 1524 Fälle (Stand: 24.3.2020, 16.55 Uhr) weiter erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage aktuell wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 17 Uhr):

  • Stadt Bottrop: 18 (17), gesundet 2
  • Stadt Gelsenkirchen: 55 (50), gesundet 2
  • Stadt Münster: 305 (279), gesundet 23
  • Kreis Borken: 308 (296), gesundet 15, verstorben 2
  • Kreis Coesfeld: 182 (166), gesundet 24
  • Kreis Recklinghausen: 195 (162), gesundet 22
  • Kreis Steinfurt: 244 (222), gesundet 12
  • Kreis Warendorf: 217 (207), gesundet 7

Gesamt 1.524 (1.399), gesundet 107, verstorben 2

Update, 17.16 Uhr: Der Kreis Coesfeld meldet den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Ein 63-jähriger Patient aus Coesfeld sei am Dienstag (24. März 2020) im Krankenhaus an seiner Grunderkrankung verstorben, teilte Kreis am Nachmittag mit.

„Er hatte als Nebenbefund einen positiven Corona-Test“, berichtet Dr. Heinrich Völker-Feldmann, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Jedoch werde der Tote nicht als Corona-Toter gezählt, weil eine andere Grunderkrankung vorlag.

Update, 17.11 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen auf 9087 gestiegen, gleichzeitig flacht die Kurve der Infizierten im Kreis Heinsberg leicht ab. Nach Angaben des Landes-Gesundheitsministeriums sind im Vergleich zum Vortag (jeweils Stand 16 Uhr) 863 Fälle dazu gekommen. Die Zahl der dem Land bekannten Todesfälle stieg zum Vortag um 14 - auf 54.

Update, 16.30 Uhr: Der nordrhein-westfälische Landtag hat am Dienstag einstimmig ein Hilfspaket in Höhe von 25 Milliarden Euro zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise beschlossen. Im Schnellverfahren stimmten alle fünf Fraktionen dem in der Landesgeschichte beispiellosen Rettungsschirm zu.

Corona-Pandemie: Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt auf 195

Update, 24. März, 15.40: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 195. Aktuell bekannte Fälle nach Städten: 

  • Castrop-Rauxel: 29 (25)
  • Datteln: 18 (14)
  • Dorsten: 41 (37)
  • Gladbeck: 7 (7)
  • Haltern am See: 30 (25)
  • Herten: 10 (9)
  • Marl: 19 (19)
  • Oer-Erkenschwick: 6 (4)
  • Recklinghausen: 28 (23)
  • Waltrop: 7 (7)

22 positiv getestete Personen aus dem Kreis Recklinghausen gelten inzwischen als gesundet und sind aus der häuslichen Isolation entlassen.

Update, 24. März, 12.36 Uhr: Fußball-Bundesligist Schalke 04 plant ein großes Maßnahmenpaket zur finanziellen Bewältigung der Corona-Krise. "Ich halte überhaupt nichts davon, aufgrund von öffentlichem Interesse vorschnell Einzelmaßnahmen zu platzieren. Wir müssen uns jetzt finanziell so aufstellen, dass wir möglichst lange durchhalten und entsprechend Liquidität gewährleisten", sagte Vorstand Alexander Jobst der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstag).

Laut Marketingchef Jobst sind auch die Profis bereit, auf einen Teil ihrer Bezüge zu verzichten. "In der Frage der Gehälter kam schon vor einigen Tagen das erste Signal von unserer Profimannschaft", sagte der 46-Jährige. Auch das Trainerteam um Cheftrainer David Wagner sowie der dreiköpfige Vorstand mit Jochen Schneider, Peter Peters und Jobst wollen ihren Teil beitragen.

Das Maßnahmenpaket soll helfen, die Arbeitsplätze der rund 650 Mitarbeiter zu erhalten. Doch auch in diesem Bereich drohen Veränderungen. "Es ist eine konkrete Überlegung, Kurzarbeit zu beantragen. Wichtig ist uns dabei aber, dass unseren Mitarbeitern dann keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen, auch das ist ein Ergebnis unserer ganzheitlichen Herangehensweise", kommentierte Jobst.

Corona-Pandemie: NRW rechnet mit massiven wirtschaftlichen Folgen

Update 24, März, 12.15 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Bevölkerung auf harte wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise eingestimmt. "Wir stehen am Beginn einer großen und wahrscheinlich weltweiten Krise", sagte Laschet am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags.

Die Landesregierung wolle alles tun, um die negativen Folgen der Krisen zu minimieren. "Der Kollaps unserer Volkswirtschaft muss verhindert werden", sagte Laschet. Daher habe das Land einHilfsprogramm "von historischem Ausmaß" in Höhe von 25 Milliarden Euro aufgelegt.

Die Corona-Pandemie habe massive wirtschaftliche Folgen für das Land und für jeden Einzelnen. Umsätze brächen weg, Lieferketten würden unterbrochen, vom Freiberufler über kleine Unternehmen bis zum Mittelständler und Großkonzernen seien viele betroffen. Laschet dankte auch den Oppositionsfraktionen im Landtag für die Unterstützung des Hilfspakets.

Update, 24. März, 11.35 Uhr: In der Zeit von Montagmorgen, 23. März, bis Dienstagmorgen, 24. März, hat die Polizei wieder zahlreiche Verstöße gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Gelsenkirchen festgestellt.

Zehnmal mussten Polizisten Personengruppen von mehr als zwei Personen auflösen. Zu allen festgestellten Verstößen fertigten die Ordnungshüter Strafanzeigen.

Update, 24. März, 11.25 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen auf 8745 gestiegen, 45 Todesfälle sind bisher gemeldet. Diese Zahlen (Stand 10 Uhr) veröffentlichte das Landes-Gesundheitsministerium am Dienstagmorgen.

Im Vergleich zum Stand 10 Uhr am Montag sind 734 Fälle dazu gekommen. Die Zahl der dem Land bekannten Todesfälle stieg zum Vortag um fünf - auf 45.

Coronavirus: NRW nimmt Patienten aus Norditalien auf

Update, 24. März, 11.17 Uhr: Nordrhein-Westfalen nimmt zehn Corona-Patienten aus dem besonders von dem Virus betroffenen Norditalien auf.

Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags.

Die italienische Luftwaffe werde die Patienten in den nächsten Tagen nach NRW verlegen. "Das ist ein kleiner Tropfen", sagte Laschet. "Aber wir wollen signalisieren: Ihr seid nicht allein." Jedes Leben, das man retten können, sei es wert.

Update, 24. März, 11.12 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus  im Regierungsbezirk Münster hat sich im Verlauf des Montags von 1.399 auf jetzt 1.457 Fälle (Stand: 24. März 2020, 11 Uhr) weiter erhöht. Am Montag hat erstmals ein Krisenstab im Regierungsbezirk den Tod eines Erkrankten gemeldet.

Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage aktuell wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 17.25 Uhr):

  • Stadt Bottrop: 18 (17), gesundet 2
  • Stadt Gelsenkirchen: 52 (50), gesundet 2
  • Stadt Münster: 295 (279), gesundet 12
  • Kreis Borken: 300 (296), gesundet 12, verstorben 1
  • Kreis Coesfeld: 172 (166), gesundet 21
  • Kreis Recklinghausen: 170 (162), gesundet 17
  • Kreis Steinfurt: 240 (222), gesundet 10
  • Kreis Warendorf: 210 (207), gesundet 6

Gesamt 1.457 (1.399), gesundet 82, verstorben 1

Update, 24. März, 10.50 Uhr: Das Jobcenter Kreis Recklinghausen bietet Bürgerinnen und Bürger ab sofort einen einfachen Weg an, Anträge und Unterlagen zum Leistungsbezug der Grundsicherung online übermitteln.

Über ein Kontaktformular auf der Internetseite des Jobcenters können Nachrichten sowie Dokumente als Datei-Anhänge direkt und sicher an die zuständige Bezirksstelle übermittelt werden.

Das Kontaktformular ist zu erreichen unter der Internet-Adresse www.jobcenter-kreis-recklinghausen.de/onlineservice.

Corona-Pandemie: Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt auf 170

Update, 24. März, 10 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 170. Aktuell bekannte Fälle nach Städten:

  • Castrop-Rauxel: 25 (24)
  • Datteln: 14 (13)
  • Dorsten: 37 (36)
  • Gladbeck: 7 (7)
  • Haltern am See: 25 (25)
  • Herten: 9 (9)
  • Marl: 19 (17)
  • Oer-Erkenschwick: 4 (3)
  • Recklinghausen: 23 (22)
  • Waltrop: 7 (6)

Als gesundet gelten aktuell 17 der positiv getesteten Personen.

Update, 24. März, 8.51 Uhr: Nordrhein-Westfalen hat einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die landesweiten Corona-Regeln mit Strafen bis zu 5000 Euro erlassen. Im Wiederholungsfall werden sogar bis zu 25.000 Euro fällig. Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden danach 200 Euro von jedem Beteiligten fällig. Verbotenes Picknicken kostet 250 Euro pro Teilnehmer. Wer trotz Verbots Sportveranstaltungen organisiert, zahlt 1000 Euro.

Update, 24. März, 8.13 Uhr: Die Clubführung von Borussia Dortmund hat dem BVB-Kader nach übereinstimmenden Medienberichten ein Modell zum Gehaltsverzicht vorgelegt. Demnach sollen die Profis auf 20 Prozent ihres Grundgehaltes verzichten, wenn keine Fußballspiele stattfinden. Ein Abschlag von zehn Prozent wäre bei Spielen ohne Zuschauer fällig. Eine Entscheidung darüber soll noch in dieser Woche fallen.

Update, 24. März, 7.45 Uhr: Langeweile während der Corona-Krise? Diesem Zustand wollen die Stadtbüchereien in Recklinghausen und Dorsten nun mit einem besonderen Angebot begegnen. Zurzeit kann man sich auf den Internetseiten der Bibliotheken kostenlos für die sogenannte Onleihe - dem Online-Verleihsystem der Büchereien - registrieren. Damit stehen viele Tausend eBooks und andere Medien zur Verfügung.

Update, 23. März, 20.20 Uhr: Nun liegen auch aktuelle Zahlen aus den Nachbarkreisen und -städten des Kreises Recklinghausen vor. Demnach ist im Kreis Borken ein mit dem Coronavirus infizierter Mensch gestorben. Es soll sich nach Informationen des Bocholter Borkener Volksblattes um einen 63-jährigen Mann aus Rhede handeln.

Die Statistik der Bezirksregierung Münster zeigt den aktuellen Stand: 

  • Stadt Bottrop: 17 Infektionen, 2 gesundet
  • Stadt Gelsenkirchen: 50 Infektionen, 2 gesundet
  • Stadt Münster: 279 Infektionen, 12 gesundet
  • Kreis Borken: 296 Infektionen, 12 gesundet, verstorben 1
  • Kreis Coesfeld: 166 Infektionen, 21 gesundet
  • Kreis Recklinghausen: 162 Infektionen, 17 gesundet
  • Kreis Steinfurt: 222 Infektionen, 6 gesundet
  • Kreis Warendorf: 207 Infektionen, 6 gesundet

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Grafik zeigt Entwicklung der Infektionen 

Dazu gibt es auch eine Grafik der Bezirksregierung, die zeigt, wie sich die Infektionen in den vergangenen Tagen entwickelt haben. 

Die Entwicklung der Coronavirus-Infizierten im Kreis Recklinghausen und den umliegenden Städten sowie Kreisen.

In Coronavirus-Zeiten: Musikprojekt aus Recklinghausen feiert Erfolge

Update, 23. März, 19.30 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Coroanvirus sorgen aktuell zwei Musikprojekte für Aufmerksamkeit. 

Zum einen feiert der Recklinghäuser Musiker Sebel große Erfolge mit einem eigenen Song. Bei einem interaktiven Konzert am Dienstagabend kann wiederum jeder mitmachen.    

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Telefonaktion zum Arbeitsrecht 

Update, 23. März, 18.10 Uhr:  Kurzarbeit, Zwangsurlaub, Kündigung – Covid-19 stürzt Arbeitnehmer wie Arbeitgeber in große Unsicherheit – auch in juristischer Hinsicht. Bei einer Telefonaktion am Mittwoch, 25. März, wollen wir Ihnen in Sachen Arbeitsrecht in der Corona-Krise helfen, Klarheit zu bekommen. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr sitzen drei Fachanwälte für Arbeitsrecht an unseren Redaktionstelefonen, um Ihre Fragen zu beantworten – individuell und vertraulich.

Alle Experten erreichen Sie unter unserer Servicenummer 01802/ 99 88 77 (6 Cent pro Gespräch aus dem deutschen Festnetz). Sie können Ihre Fragen auch unter unserer E-Mail-Adresse: telefonaktion@medienhaus-bauer.de schriftlich formulieren.

Bitte beachten Sie, dass unsere Leitungen nur in der Sprechzeit von 10 Uhr bis 12 Uhr am Mittwoch, 25. März, geschaltet sind und wir auch nur die in dieser Zeit eingegangenen E-Mails beantworten können.

Update, 23. März, 17.45 Uhr: Die Polizei hat vor betrügerischen E-Mails gewarnt, die derzeit vor dem Hintergrund der Corona-Krise verstärkt verschickt würden. Sie stammten vermeintlich von Banken, Sparkassen oder der Weltgesundheitsorganisation WHO, tatsächlich stünden kriminelle Absender dahinter.

Die Empfänger würden in diesen Mails dazu gedrängt, Anhänge zu öffnen oder Daten preiszugeben. Im Umlauf seien auch Angebote von gefälschten Onlineshops, die Produkte wie Atemschutzmasken versprechen, jedoch lediglich Geld abkassieren, ohne Waren zu liefern.

Die Polizei empfiehlt grundsätzlich, nicht auf Angebote per Mail einzugehen, die man nicht selbst angefordert hat. Die WHO veröffentlichte auf ihrer Webseite eine Warnung vor Cyber-Kriminellen. Die Organisation verschicke niemals Mail-Anhänge, wenn der Empfänger nicht ausdrücklich darum gebeten habe.

Corona-Epidemie: Polizei Recklinghausen führt neue Maßnahmen ein

Update, 23. März, 17.40 Uhr: Beamte auf der Wache in Dortmund sitzen künftig hinter Plexiglas. Damit möchte die Dortmunder Polizei ihre Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen, wie die Behörde am Montag via Twitter erklärte. Gleichzeitig richtete sie eine Bitte an die Bevölkerung: "Bitte kommen Sie nur zur Wache, wenn es absolut notwendig ist."

Update, 23. März, 17 Uhr: Die Polizei Recklinghausen hat weitere Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus angekündigt. Demnach haben Besucher der Polizeidienststelle ab sofort auf Anweisung Mundschutz und Einweghandschuhe zu tragen. Diese würden bei den Dienststellen ausgegeben werden. "So wollen wir Sie und unsere Kolleginnen und Kollegen vor einer Verbreitung des Coronavirus schützen", teilte die Polizei am Nachmittag mit.

"Darüber hinaus beschleunigen wir die Anzeigenaufnahme durch vereinfachte Formulare. Diese sind von den Bürgerinnen und Bürgern eigenständig auszufüllen. Die diensthabenden Polizisten übertragen die ausgefüllten Formulare umgehend in das polizeiliche Anzeigensystem, sodass eine schnellstmögliche Weiterbearbeitung durch die zuständigen Kommissariate gewährleistet ist. Diese Maßnahme hat das Ziel, den Publikumsverkehr zu entzerren und auf ein zeitliches Minimum zu reduzieren.

Es besteht auch die Möglichkeit, vorab telefonisch Kontakt zu den einzelnen Polizeidienststellen aufzunehmen", so die Polizei.

Corona-Epidemie: Zahl der Infizierten im Kreis steigt auf 162

Update, 23. März, 16.50 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 162. Aktuell bekannte Fälle nach Städten: 

  • Castrop-Rauxel: 24 (23)
  • Datteln: 13 (11)
  • Dorsten: 36 (34)
  • Gladbeck: 7 (6)
  • Haltern am See: 25 (21)
  • Herten: 9 (9)
  • Marl: 17 (15)
  • Oer-Erkenschwick: 3 (3)
  • Recklinghausen: 22 (22)
  • Waltrop: 6 (6)

17 positiv getestete Personen aus dem Kreis Recklinghausen gelten inzwischen als gesundet und sind aus der häuslichen Isolation entlassen.

Update, 23. März, 16.28 Uhr: Das Coronavirus sorgt auch im Kreis Recklinghausen für Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Wir erklären, was das für den Bürger bedeutet.

Update, 23. März, 16 Uhr: Eine Spendenaktion von Borussia Dortmund für heimische Gastronomen hat 73.611 Euro eingebracht. Wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte, hatten sich 86 Gastronomie-Betriebe, die aufgrund der Corona-Krise ihr Geschäft derzeit nicht weiterführen können, für die Aktion "Digitaler Spieltag" registriert.

Dabei konnten BVB-Fans am vergangenen Wochenende virtuell exakt jenen Weg nachgehen, den sie normalerweise an einem Spieltag zum Dortmunder Stadion nehmen und dort stoppen, wo sie sonst auch Halt machen - verbunden mit einem kleinen Betrag für die jeweilige Gastronomie.

Revierclub hilft Gastronomie-Betrieben in Corona-Krise

"Das große Ziel: zu helfen, dass jene Lokale, die für uns rund um eine BVB-Partie der gesellschaftliche Anlaufpunkt sind, am nächsten echten Spieltag auch noch existieren", schrieb der Revierclub. "Wir sind begeistert und ehrlich gesagt echt gerührt darüber, wie viele Menschen an der Aktion mitgewirkt und mit ein paar Euro ihr Lieblingslokal unterstützt haben. Das ist gelebte Solidarität", kommentierte BVB-Marketingchef Carsten Cramer.

Update, 23. März, 14.45 Uhr: Eine Bettenlieferung zum Campus Vest, Anfragen an Tagungshäuser durch das Gesundheitsamt – an verschiedenen Stellen wird momentan sichtbar, was der Krisenstab des Kreises Recklinghausen beschlossen und veranlasst hat. "Bei all diesen Dingen handelt es sich um Vorsorgemaßnahmen. Wenn wir in ein paar Wochen feststellen, dass wir das alles nicht gebraucht haben, dürfen wir uns freuen. Dann hat uns die Corona-Welle nicht so schlimm getroffen. Uns ist aber wichtig, bestmöglich vorbereitet zu sein, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger", sagt Landrat Cay Süberkrüb

Seit Anfang März tagt der Krisenstab im Kreishaus mindestens einmal täglich. Zu den Mitgliedern zählen neben Landrat Cay Süberkrüb und Kreisdirektor Roland Butz unter anderem auch Führungskräfte aus dem medizinischen Bereich, dem Katastrophenschutz, der Heimaufsicht, Juristen sowie Vertreter der Hilfsorganisationen und der Polizei.

Kreis Recklinghausen bereitet sich auf mögliche Corona-Welle vor

Der Stab bewertet die aktuelle Lage und prüft, welche Maßnahmen ergriffen und welche Vorbereitungen getroffen werden müssen. Bestehende Maßnahmen kommen in der Runde ebenfalls auf den Prüfstand.

Darüber hinaus steht der Krisenstab in engem Austausch mit den Stadtverwaltungen und den insgesamt 17 Krankenhäusern im Kreis Recklinghausen. "Die enge Abstimmung in allen Bereichen ist wichtig, um möglichst effektiv und koordiniert arbeiten zu können. Die Erlasse des Landes fließen ebenso in unsere Entscheidungen ein wie die Bedürfnisse hier vor Ort", erklärte der Landrat in einer Mitteilung. 

Die gute Vernetzung der Krisenstabsmitglieder sorgt dafür, dass sich spontan Angebote auftun, die für die Region hilfreich sein können. So wurden dem Kreis Betten angeboten, die ergänzend zu den vorhandenen Krankenhausbetten genutzt werden können, sollte die Zahl der Erkrankten dramatisch steigen.

Der THW Ortsverband Recklinghausen hat die Betten abgeholt, sie wurden nun im Kreisgebiet zwischengelagert, um im Bedarfsfall schnell einsetzbar zu sein. "Wie die meisten Kliniken haben auch wir im Stiftungsklinikum PROSELIS beispielsweise schon vor Tagen alle nicht zwingend jetzt erforderlichen Operationen abgesagt, um möglichst viele Bettenkapazitäten frei zu halten. Zusätzlich wurden die Bettenkapazitäten insgesamt erhöht.

Coronavirus: Bundesministerium informiert Bürger via KATWAEN

Im Moment sind sie im Kreis Recklinghausen offensichtlich noch nicht erforderlich, weil zurzeit noch wenige Erkrankte stationär behandelt werden müssen, aber die Zahl der Erkrankten steigt stetig, und darauf müssen wir vorbereitet sein", sagt Prof. Dr. Wolfgang Raab, Ärztlicher Direktor des Stiftungsklinikums PROSELIS.

Bei der Planung spielt auch der weitere Blick nach vorne eine Rolle: "Es wird Menschen geben, die nach einer Behandlung im Krankenhaus dort entlassen werden können, aber noch nicht in der Lage, sich zu Hause alleine zu versorgen. Darum schauen wir uns gerade verschiedene Räumlichkeiten an, um solchen Menschen eine gute Versorgung ermöglichen zu können, ohne dass unnötig Krankenhausbetten belegt werden", sagt Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter Gesundheit und Bildung des Kreises Recklinghausen.

Update, 23. März, 14.20 Uhr: Via KATWARN hat das Bundesministerium für Gesundheit die Menschen erneut zum Thema Coronavirus informiert und über die aktuellen Beschlüsse und Regelungen aufgekärt. In der Push-Mitteilung heißt es:

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgtniserregend. Wir müssen alles tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend. 

Update, 23. März, 14 Uhr: Über 100 Lehrkräfte aus dem Regierungsbezirk Münster haben freiwillig ihre Hilfe angeboten, die örtlichen Gesundheitsämter bei der sich stetig ausweitenden Corona- Pandemie zu unterstützen. Das hat eine kurzfristige Abfrage der Bezirksregierung Münster bei den öffentlichen Berufskollegs im Regierungsbezirk Münster ergeben. Insbesondere medizinisch vorgebildete Lehrkräfte kommen in Frage, die vor ihrem Schuldienst als Arzt, Laborant oder Pfleger gearbeitet haben.

Das Ziel, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich hinauszuzögern, fordert die örtlichen Gesundheitsämter zunehmend. Um sie zu unterstützen, können nun verbeamtete Lehrkräfte abgeordnet und entfristet beschäftigte Lehrkräfte auf freiwilliger Basis bei Bedarf den Gesundheitsämtern zugewiesen werden. Die Nachfrage nach Unterstützung von Lehrkräften ist bisher gering.

Corona-Alarm nach Verkehrsunfall in Oberhausen

Update, 23. März, 13.30 Uhr: Nach einem Verkehrsunfall in Oberhausen sind mehrere Polizisten in Quarantäne gekommen, weil der Unfallfahrer mit dem Coronavirus infiziert zu sein schien. Erst nachdem ein Test bei dem 49-jährigen Autofahrer negativ verlief, konnten die Beamten ihren Dienst wieder aufnehmen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Update, 23. März, 13 Uhr: Mit einem beispiellosen Hilfspaket unterstützt der Bund Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, beschloss das Kabinett am Montag gleich mehrere große Schutzschirme und umfangreiche Rechtsänderungen.

Damit die Hilfen rasch ankommen, soll im Schnellverfahren bereits am Mittwoch der Bundestag, am Freitag der Bundesrat den Maßnahmen zustimmen.

Die Bundesregierung bringt für das Hilfspaket gewaltige Summen auf. Nach sechs Jahren ohne neue Schulden fällt die schwarze Null im Bundeshaushalt - das Kabinett beschloss einen Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von rund 156 Milliarden Euro. Dafür soll der Bundestag am Mittwoch eine Notfallregelung in der Schuldenbremse in Kraft setzen.

Corona-Krise: Neue Regelungen Mieter und Kurzarbeit

Das am Montag beschlossene Hilfspaket umfasst viele Bereiche: Kleine Firmen und Solo-Selbstständige wie Künstler und Pfleger sollen über drei Monate direkte Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro bekommen. Über einen Stabilisierungsfonds sollen Großunternehmen mit Kapital gestärkt werden können, der Staat soll sich notfalls auch an den Firmen beteiligen können. Zugleich startete am Montag ein unbegrenztes Sonder-Kreditprogramm der Förderbank KfW.

Außerdem sollen Vermieter ihren M ietern nicht mehr kündigen dürfen, wenn diese wegen der Corona-Krise ihre Miete nicht zahlen können. Bei Anträgen auf Hartz IV sollen die Vermögensprüfung und die Prüfung der Höhe der Wohnungsmiete für ein halbes Jahr ausgesetzt werden. Familien mit Einkommenseinbrüchen sollen leichter Kinderzuschlag bekommen.

Mit erweiterten Regelungen zur Kurzarbeit sollen Unternehmen zudem Beschäftigte leichter halten können, statt sie in die Arbeitslosigkeit zu schicken.

Deutschlands Krankenhäuser sollen mit mehr als drei Milliarden Euro unterstützt werden. Das Kabinett beschloss zudem, dass der Bund mehr Kompetenzen beim Seuchenschutz bekommt, dass das Insolvenzrecht gelockert wird und dass Unternehmen wie Vereine ihre Haupt- und Jahresversammlungen auch online abhalten dürfen.

1334 bestätigte Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Update, 23. März, 12 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen über die Marke von 8000 Fällen gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag (Stand: 10.00 Uhr) gab es im bevölkerungsreichsten Bundesland 8011 nachgewiesene Fälle und damit 560 mehr Fälle als am Tag zuvor. Freitag waren es noch 5734 Fälle. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle erhöhte sich um acht auf nun 40 in NRW. Freitag waren es noch 17.

Update, 23. März, 11.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich im Verlauf des gestrigen Sonntagnachmittags von 1.311 Fälle auf jetzt 1.334 (Stand: 23.3.2020, 10.55 Uhr) weiter erhöht. Aktuell gibt es im Regierungsbezirk Münster 47 Gesundete.

  • Stadt Bottrop: 17 (17), gesundet: 2
  • Stadt Gelsenkirchen: 47 (45), gesundet: 2
  • Stadt Münster: 276 (266), gesundet: 6
  • Kreis Borken: 282 (282), gesundet: 11
  • Kreis Coesfeld: 152 (152), gesundet: 15
  • Kreis Recklinghausen: 150 (149)
  • Kreis Steinfurt: 207 (201), gesundet: 6
  • Kreis Warendorf: 203 (199), gesundet: 5

Ruhrfestspiele Recklinghausen 2020: Absage wegen Corona?

Update, 23. März, 10.45 Uhr: Was wird aus den Ruhrfestspielen? Werden auch diese abgesagt? Offiziell ist es noch nicht. Aber Intendant Olaf Kröck glaubt nicht mehr daran, das Kulturfestival vom 1. Mai bis zum 13. Juni im Kreis Recklinghausen planmäßig über die Bühne zu bringen.

Update, 23. März, 10.30 Uhr:

Der Umgang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 wirft im Bereich der Sozialen Entschädigung zahlreiche Fragen bei den Betroffenen auf.

Das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht ist für die Entschädigung von Verdienstausfällen im Zusammenhang mit einer durch eine zuständige Behörde ausgesprochenen Quarantäne (Absonderung) zuständig. 

Berechtigte sind hierbei Arbeitnehmer und Selbständige/ Freiberufler gegen die direkt eine Quarantäne von der zuständigen Behörde ausgesprochen wurde.

Was ist eine von der zuständigen Behörde angeordnete Quarantäne?

Eine solche Quarantäne liegt vor, wenn sich

• eine bestimmte Person,

• eine bestimmte Zeit,

• an einem bestimmten Ort (z. B. eigene Wohnung) aufhalten muss und

• sich in der Zeit nicht frei bewegen darf

• und diese Anordnung von der örtlichen Ordnungsbehörde ausgesprochen wurde.

Was ist ein Tätigkeitsverbot?

Bei einem Tätigkeitsverbot im Sinne des Gesetzes wird einer bestimmten Person, durch behördliche Anordnung untersagt, ihre Tätigkeit für einen bestimmten Zeitraum auszuüben.

Antragsformular Arbeitgeber

Antragsformular Selbstständige

Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt auf 150

Update, 23. März, 10.10 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 150. Aktuell bekannte Fälle nach Städten:

  • Castrop-Rauxel: 23
  • Datteln: 11
  • Dorsten: 34
  • Gladbeck: 6
  • Haltern am See: 21
  • Herten: 9
  • Marl: 15
  • Oer-Erkenschwick: 3
  • Recklinghausen: 22
  • Waltrop: 6

Update, 23. März, 9.35 Uhr: Im Laufe Vormittags werden die neuesten Zahlen für den Regierungsbezirk Münster und denKreis Recklinghausen erwartet. Nach den erweiterten Schutzmaßnahmen durch die Bundes- und Landesregierung war es heute am frühen Morgen ungewöhnlich leer auf den Straßen im Vest.

Derweil denkt man in Japan und beim IOC über die Absage bzw. Verschiebung von Olympia nach. Die deutschen Meisterschaften der Spring- und Dressurreiter sind wegen der Corona-Pandemie verlegt worden. Die Veranstaltung im sauerländischen Balve soll nicht wie geplant vom 7. bis 10. Mai, sondern vom 17. bis 20. September stattfinden. 

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat Zurückhaltung bei Neuverpflichtungen angekündigt. "Drei Transfers in drei Tagen wird es in diesem Jahr nicht geben", sagte der 57-Jährige dem "Kicker". Nach Angaben des Fachmagazins sind beim Fußball-Bundesligisten wegen der unsicheren Situation durch die Coronakrise alle Transferaktivitäten gestoppt.

Update, 22. März, 21.15 Uhr: Die wegen der Corona-Pandemie beschlossene Kontaktsperre hält Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) für kontrollierbar.

"Natürlich geht das. Übrigens, ist da die Polizei nicht alleine für verantwortlich, sondern auch die Ordnungsämter, die Ordnungsdienste", sagte er im "Bericht aus Berlin" in der ARD.

In Nordrhein-Westfalen seien 50.000 Menschen allein bei der Polizei beschäftigt. Gibt es Menschenansammlungen, müsse eingeschritten werden. Etwa die Polizisten müssten sich die Ausweise zeigen und nachweisen lassen, wohin die Menschen gehen und was sie wollen.

Update, 22. März, 20.30 Uhr: Mehrere Menschen haben sich in Gelsenkirchen nicht an die Allgemeinverfügung der Stadt gehalten. Die Polizei rückte aus und stellte Strafanzeigen.

Update, 22. März, 19.10 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die NRW-Regierung Besuche in stationären Pflegeheimen jetzt grundsätzlich untersagt.

Besuche seien nur erlaubt, wenn sie der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienten oder aus Rechtsgründen erforderlich seien, teilte die Staatskanzlei am Sonntag mit.

Die Einrichtungsleitungen sollen Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen nur zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten sei. Das gelte etwa auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten.

Update, 22. März, 18.45 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit.

Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

Coronavirus: Auflistung der beschlossenen Maßnahmen

Update, 22. März, 18.18 Uhr: Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich am Sonntag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf folgende Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus verständigt:

1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Coronavirus: Zahl der Infizierten im Regierungsbezirk Münster steigt auf 1311

Update, 22. März, 18.05 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich im Verlauf des Sonntags von 1.267 (Zahlen aus dem Kreis Warendorf wurden nach unten korrigiert) Fälle auf jetzt 1.311 (Stand: 22.3.2020, 17 Uhr) weiter erhöht. Aktuell gibt es im Regierungsbezirk Münster 44 Gesundete.

  • Stadt Bottrop: 17 (16), gesundet: 2
  • Stadt Gelsenkirchen: 45 (41), gesundet: 2
  • Stadt Münster: 266 (243), gesundet: 6
  • Kreis Borken: 282 (274), gesundet: 11
  • Kreis Coesfeld: 152 (152), gesundet: 15
  • Kreis Recklinghausen: 149 (143)
  • Kreis Steinfurt: 201 (191), gesundet: 3
  • Kreis Warendorf: 199* (207), gesundet: 5

*Korrektur durch den Kreis Warendorf

Update, 22. März, 17.50 Uhr: Die Fans des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 haben sich in der Coronakrise einen besonderen Lieferservice ausgedacht. Von sofort an helfen die "Ultras Gelsenkirchen" zweimal wöchentlich besonders gefährdeten Risikogruppen und Menschen in Quarantäne beim Einkaufen. Lebensmittel, Getränke, Drogeriewaren oder Medikamente - die blau-weißen Anhänger besorgen alles.

Organisiert wird die Aktion vom Schalker Fanprojekt. "Das machen wir zusammen mit Jungs aus der Fanszene. Die haben da richtig Bock drauf und wollen ihren Beitrag zur Eindämmung der Situation leisten", sagte Markus Mau vom Schalker Fanprojekt am Sonntag.

Coronakrise: Schalke-Fans starten Hilfsaktion

Von dem speziellen Lieferservice können übrigens nicht nur Königsblaue profitieren. Ob auch Anhänger des Rivalen Borussia Dortmund die Hilfe in Anspruch nehmen wollen, blieb zunächst offen. "Aber wir bieten diese Hilfe ja ausdrücklich nicht nur für Schalke-Fans an, sondern für alle Menschen", ergänzt der Diplom-Sozialarbeiter.

Um die Hilfsaktion bekannter zu machen, sollen Flyer erstellt werden und im Stadtteil Schalke an die Haushalte verteilt werden. "Wir haben derzeit noch das Problem, dass viele hilfsbedürftige Menschen das gar nicht mitbekommen haben, weil sie die sozialen Medien, über die wir es bislang veröffentlicht haben, nicht nutzen. Das wollen wir ändern."

Dass so viele Fans in S04-Kutte mitmachen, ist für Mau indes keine Überraschung. "Der Fußball hat gerade im Ruhrgebiet eine ungeheure gesellschaftliche und verbindende Kraft. Die wollen wir nutzen."

Coronavirus: Bei Missachtung des Kontaktverbots drohen drastische Bußgelder

Update, 22. März, 17.33 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat drastische Bußgelder bei Verstößen gegen das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit zur Eindämmung des Coronavirus angekündigt.

Es könnten Strafen bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Es gelte eine "Null-Toleranz-Politik gegen Regelbrecher", sagte Laschet am Sonntag: "Unvernünftige bestrafen - hart und klar."

Update, 22. März, 17.30 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich skeptisch über den Sinn von Ausgangssperren wie in Bayern geäußert. Er halte Kontaktverbote, wie sie mit Bund und Ländern gemeinsam beschlossen worden seien, für zielführender als Ausgangssperren, sagte Laschet am Sonntag in Düsseldorf.

Nicht das Verlassen der Wohnung sei die unmittelbare Gefahr, sondern der nahe Kontakt. "Das Ziel, dass Bund und Ländern gemeinsam agieren, ist heute erreicht worden - mit unterschiedlichen Akzenten."

Update, 22. März, 17.20 Uhr: Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet die nordrhein-westfälische Landesregierung Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit. Ausgenommen von dem Verbot sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag in Düsseldorf mit. Außerdem würden per Rechtsverordnung alle Restaurants und Gaststätten bis zum 19. April geschlossen. Friseure, Massagesalons und Tattoo-Studios, bei denen Menschen eng aufeinander treffen, müssten ebenfalls schließen. Ein komplettes Ausgangsverbot gibt es somit nicht.

NRW setzt damit die Linie um, auf die sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz verständigt hatten.

Ausgenommen von dem Verbot sind Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen - sie dürfen auch weiterhin gemeinsam auf die Straße.

Auch dürfen minderjährige und unterstützungsbedürftige Personen begleitet werden. Ausnahmen gelten zudem für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.

Coronavirus: Restaurants und Gaststätten müssen unverzüglich schließen

Update, 22. März, 16.54 Uhr: Bund und Länder wollen im Kampf gegen das Coronavirus unverzüglich Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege schließen. Davon betroffen sind etwa Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons, wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Sonntag vorliegenden Beschluss von Bund und Ländern hervorgeht. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben.

Update, 22. März, 16.50 Uhr: Bund und Länder wollen Restaurants und Gaststätten unverzüglich schließen - wo dies noch nicht der Fall ist. Darauf einigten sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag in ihrer Telefonkonferenz. "Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause", heißt in dem Beschluss.

Coronavirus: Bund und Ländern einigen sich auf Kontaktverbot

Update, 22. März, 16.10 Uhr: Bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Krise hat es dem Vernehmen nach einen heftigen Streit zwischen CSU-Chef Markus Söder und NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) gegeben. Laschet habe Söder demnach massiv attackiert, weil dieser bereits am Freitag "ohne Absprache" mit dem Bund und den anderen Ländern eigene Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen für Bayern verordnet hatte. Söder habe daraufhin damit gedroht, die Schalte zu verlassen. Dies berichtete auch die "Bild"-Zeitung.

Bayern sei über den Verlauf "irritiert", erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen. Laschet habe sich bisher in der Debatte immer sehr zurückgehalten und gezögert, auch als es jüngst um die Schließung von Schulen und Kindergärten gegangen sei. Man vermute daher ein anderes Motiv, es gehe Laschet wohl mehr um seine persönlichen Ambitionen als um die Corona-Krise, hieß es.

Darüber hinaus soll Laschet, so berichten Teilnehmer, in der Telefonkonferenz gemeinsam mit weiteren Bundesländern ein Maßnahmenpapier vorgelegt haben. Dies wurde aber in den Beratungen dem Vernehmen nach nicht weiter verfolgt, da Merkel ihrerseits ein eigenes Papier zur Grundlage machte.

Update, 22. März, 16 Uhr: Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Coronavirus: Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt leicht an

Update, 22. März, 15.45 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 149. Aktuell bekannte Fälle nach Städten:

  • Castrop-Rauxel: 23 (21)
  • Datteln: 11 (10)
  • Dorsten: 34 (33)
  • Gladbeck: 6 (4)
  • Haltern am See: 21 (21)
  • Herten: 9 (9)
  • Marl: 15 (15)
  • Oer-Erkenschwick: 3 (3)
  • Recklinghausen: 21 (21)
  • Waltrop: 6 (6)

Update, 22. März, 15.30 Uhr: Frei nach dem Motto "Sie dürfen nicht zum Gottesdienst – dann kommt der Gottesdienst zu Ihnen nach Hause" will die G emeinde St. Peter in Recklinghausen ab sofort an jeden Samstag die Menschen im Gebet zusammenbringen - via Live-Stream im Internet.

Update, 22. März, 15.20 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Sonntag (Stand 11.00 Uhr) gab es in NRW 7361 nachgewiesene Fälle. Das ist im bevölkerungsreichsten Bundesland ein Zuwachs von mehr als 600 im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der erfassten Todesfälle in NRW stieg um 9 auf 32.

Update, 22. März, 14.01 Uhr: Das Kabinett der Landesregierung NRW hat heute außerordentlich getagt und einen Rettungsschirm von 25 Milliarden Euro beschlossen. Damit sollen Unternehmer und Selbstständige unterstützt werden, die durch die Corona-Krise mit massiven finanziellen Einbußen zu kämpfen haben.

Update, 22. März, 12.45 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Regierungsbezirk Münster hat sich im Verlauf des heutigen Sonntag von 1.267 auf jetzt 1.279 Fälle (Stand: 22.3.2020, 10.45 Uhr) weiter erhöht.

  • Stadt Bottrop 16 (16), gesundet: 2 
  • Stadt Gelsenkirchen 41 (41), gesundet: 2 
  • Stadt Münster 244 (243), gesundet: 6 
  • Kreis Borken 274 (274), gesundet: 11 
  • Kreis Coesfeld 152 (152), gesundet: 15 
  • Kreis Recklinghausen 143 (143) 
  • Kreis Steinfurt 201 (191), gesundet: 3 
  • Kreis Warendorf 208 (207), gesundet: 4

Im Kreis Recklinghausen haben sich die Zahlen seit Samstag nicht geändert.

Im Laufe des Tages stehen noch wichtige Entscheidungen in der Politik an. Es wird vor allem darum gehen, ob eine bundesweite Ausgangssperre verhängt werden soll. Zunächst wollen sich die Minister auf Landesebene dazu beraten, am Nachmittag wird es eine Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel geben. Danach soll die Entscheidung fallen. Als Maßstab soll der gestrige Samstag gelten. Man wolle vor allem darauf schauen, ob das bisherige freiwillige Ausgangsverbot ausreicht.

Update, 21 März, 17.18 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Regierungsbezirk Münster  hat sich im Verlauf des heutigen Samstags von 1126 auf jetzt 1267 Fälle (Stand: 21.3.2020, 17 Uhr) weiter erhöht.

  • Stadt Bottrop 16 (15), gesundet: 2
  • Stadt Gelsenkirchen 41 (40), gesundet: 2
  • Stadt Münster 243 (219), gesundet: 6
  • Kreis Borken 274 (252), gesundet: 11
  • Kreis Coesfeld 152 (127), gesundet: 15
  • Kreis Recklinghausen 143 (125)
  • Kreis Steinfurt 191 (167), gesundet: 2
  • Kreis Warendorf 207 (181), gesundet: 4
  • Gesamt 1.267 (1.126), gesundet: 42

Update, 21. März, 16.46 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen hat sich von 127 auf 143 erhöht.

  • Castrop Rauxel 21 (19)
  • Datteln 10 (5)
  • Dorsten 33 (30)
  • Gladbeck 4 (4)
  • Haltern am See 21 (20)
  • Herten 9 (9)
  • Marl 15 (11)
  • Oer Erkenschwick 3 (3)
  • Recklinghausen 21 (20)
  • Waltrop 6 (6)

Update, 21. März, 14.03 Uhr: Auch die Stadt Bochum hat ein Ansammlungsverbot erlassen. Auch hier dürfen nur noch maximal zwei Personen zusammen unter freiem Himmel unterwegs sein. Unterdessen ist der erste Bochumer Bürger am Coronavirus gestorben ist. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch drückte der Familie und den Freunden auf Facebook seine Anteilnahme aus.

Update, 21. März, 11.55 Uhr: Mittlerweile hat auch die Bezirksregierung neue Zahlen für den gesamten Regierungsbezirk Münster herausgegeben.

Hier die Übersicht für die Städte und Kreise:

  • Stadt Bottrop: 16 Infektionen, 1 gesundet
  • Stadt Gelsenkirchen: 41 Infektionen, 2 gesundet
  • Stadt Münster: 219 Infektionen, 6 gesundet
  • Kreis Borken: 252 Infektionen, 3 gesundet
  • Kreis Coesfeld: 129 Infektionen, 5 gesundet
  • Kreis Recklinghausen: 127 Infektionen
  • Kreis Steinfurt: 188 Infektionen
  • Kreis Warendorf: 186 Infektionen
  • Gesamter Regierungsbezirk: 1158 Infektionen (Vortag; 1126), 17 gesundet

Update, 21. März, 11.35 Uhr: Die Stadt Gelsenkirchen reagiert in der Corona-Krise auf die zunehmend höhere Ansteckungsgefahr durch größere Menschenansammlungen im Stadtgebiet. In einem Statement erklärt Oberbürgermeister Frank Baranowski, dass ab Samstag, 21. März, Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in Gelsenkirchen untersagt sind.

Update, 21. März, 9.59 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat soeben neue Statistiken zu den Coronavirus-Infektionen veröffentlicht. Demnach gibt es im Vergleich zur letzten Erhebung am Freitagnachmittag nun 127 - also zwei Fälle mehr - im Kreisgebiet. Jeweils einen neuen Infizierten melden die Städte Datteln und Herten - in den anderen Städen sind die Zahlen gleich geblieben.
Hier der Überblick (Vortagszahlen in Klammern):

  • Castrop-Rauxel 19 (19)
  • Datteln 5 (4)
  • Dorsten 30 (30)
  • Gladbeck 4 (4)
  • Haltern am See 20 (20)
  • Herten 9 (8)
  • Marl 11 (11)
  • Oer-Erkenschwick 3 (3)
  • Recklinghausen 20 (20)
  • Waltrop 6 (6)

Update, 21. März, 8.25 Uhr: Am Parkplatz des St.-Barbara-Hospitals in Gladbeck steht ab Samstag, 21. März, ein Zelt, mit dem eine Art Vortestung von Patienten möglich ist. Wir erklären, wann Bürger der Stadt die Einrichtung aufsuchen sollten.

Update, 20. März, 19.00 Uhr: Die Stadt Marl zieht nach. Auch sie weitet die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung aus und  hat die Schließung von Restaurants sowie Imbissbetrieben angeordnet. Lieferservices sind weiterhin erlaubt, ebenso Drive-In-Restaurants.

Update, 20. März, 17.30 Uhr: Die Stadt Recklinghausen regelt am Freitag mit einer neuen Allgemeinverfügung weitere Schließungen im Stadtgebiet. Demnach dürfen im gesamten Stadtgebiet auch Restaurants, Gaststätten und Imbissstuben ab Samstag, 21. März, 15 Uhr, nicht mehr geöffnet werden. Das Betreten dieser Orte werde Gästen und Kunden ausdrücklich untersagt.

Update, 20. März, 17.25 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Regierungsbezirk Münster hat sich in der Zeit im Laufe des Freitags von 997 auf jetzt 1126 Fälle (Stand: 20.3.2020, 17 Uhr) weiter erhöht.

  • Stadt Bottrop: 15 (12), gesundet: 1
  • Stadt Gelsenkirchen: 40 (38), gesundet: 2
  • Stadt Münster: 219 (173), gesundet: 6
  • Kreis Borken: 252 (209), gesundet: 3
  • Kreis Coesfeld: 127 (113), gesundet: 5
  • Kreis Recklinghausen: 125 (96)
  • Kreis Steinfurt: 167 (150)
  • Kreis Warendorf: 181 (138)

Update, 20. März, 17.15 Uhr: Jetzt wendet sich auch die Polizei Recklinghausen an die Menschen im Kreis: "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Sie können sicher sein: Wir bleiben für Sie da! Und auch wir appellieren an Sie: Bitte bleiben Sie für uns zu Hause!

Die erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben sind notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und dadurch Menschenleben zu schützen.

Viele von Ihnen haben verständlicherweise Fragen. Was ist in der gegenwärtigen Situation möglich und erlaubt - und was nicht?

Damit Sie möglichst rasch Antworten erhalten, ist es wichtig, dass Sie sich an die richtigen Stellen wenden. Über die Nummer 110 melden Sie Notfälle, die umgehend ein polizeiliches Einschreiten erfordern: beispielsweise Unfälle oder Straftaten. Wenn Sie uns Hinweise geben wollen oder Fragen zu polizeilichen Angelegenheiten haben, wählen Sie die 0800 2361 111 - und lassen Sie sich mit den zuständigen Dienststellen verbinden."

Wir bleiben für Sie da - Bitte bleiben Sie für uns zu Hause.

Update, 20. März, 17 Uhr: Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizeipräsident Rainer Furth fordern die Bürgerinnen und Bürger in einem gemeinsamen Appell eindringlich auf, die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus strikt zu befolgen. 

„Wir alle, jede und jeder einzelne, sind jetzt gefordert, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben es in der Hand, die Verbreitung dieses Virus zu verlangsamen, seine Auswirkungen zu begrenzen und deutlich weitergehende Maßnahmen wie eine Ausgangssperre zu verhindern“, so Oberbürgermeister Markus Lewe.

Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt auf 125

Dazu gehöre es insbesondere, nicht in die benachbarten Niederlande zu fahren , so Regierungspräsidentin Dorothee Feller: „Die Gefahr, das Coronavirus über die Grenze zu tragen oder von dort mitzubringen, ist zu groß und birgt ein hohes Ansteckungsrisiko . Alles zu unterlassen, was unsere Nachbarn und uns gefährdet, ist ein Gebot der Freundschaft, die uns mit den Niederlanden verbindet. Bitte bleiben Sie zuhause.“

Polizeipräsident Rainer Furth bittet die Bürgerinnen und Bürger dringend, sich nicht mehr in Gruppen in der Öffentlichkeit aufzuhalten und den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten: „Verlassen Sie Ihre Wohnung nur, wenn Sie es wirklich müssen. Tun Sie es bitte allein oder nur mit einem Menschen, mit dem Sie zusammenleben. Vermeiden Sie jede Form von Gruppenbildung in der Öffentlichkeit und halten Sie Abstand. Bitte passen Sie auf sich und andere auf.“

Update 20. März, 16.10 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen ist auf 125 gestiegen.

  • Castrop-Rauxel: 19 (18)
  • Datteln: 4 (4)
  • Dorsten: 30 (20)
  • Gladbeck: 4 (3)
  • Haltern am See: 20 (12)
  • Herten: 8 (8)
  • Marl: 11 (7)
  • Oer-Erkenschwick: 3 (3)
  • Recklinghausen: 20 (18)
  • Waltrop: 6 (6)

Upate 20. März, 15.40 Uhr:

Der WDR stellt sein Programm für die wegen der Corona-Pandemie zu Hause weilenden Grundschüler um. Von Montag (23. März) an werde es am Morgen eine spezielle, dreistündige Sendestrecke für die jüngsten Schüler geben, teilte der Sender am Freitag mit. "Damit zu Hause wegen geschlossener Schulen keine Langeweile aufkommt."

Moderator André Gatzke ("Die Sendung mit dem Elefanten") führt zusammen mit der Grundschullehrerin Pamela Fobbe durch das Programm, das zum Mitmachen und Mitdenken anregen soll. Mit dabei ist zum Beispiel die "Maus". "Wissen macht Ah!"-Moderator Ralph Caspers soll täglich Fragen junger Zuschauer zum Coronavirus beantworten.

"Der WDR hat in dieser Ausnahmesituation eine besondere Verantwortung und Aufgabe - auch mit unseren Bildungsangeboten", erklärte WDR-Indentant Tom Buhrow. Man wolle Wissen und Bildung für die jüngeren Schüler "im "Home Office" anbieten. Ausgestrahlt wird das Programm von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr.

Update, 20. März, 15.20  Uhr: Die Dattelner Journalistin und Moderatorin Dunja Hayali streamt die ganze Woche über jeden Abend um 19.30 Uhr ein Format, das den Namen "Lesung mit Gequatsche" trägt. "Jeder kann etwas tun und bewegen", schreibt die ZDF-Moderatorin auf Instagram.

Update, 20. März, 15.10 Uhr: Die Wasserverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband weisen darauf hin, dass Küchenpapier und Feuchttücher nicht in die Toilette gehören. Das könnte unangenehme Folgen haben und im schlimmsten Fall den Aufall von Pumpen zu Folge haben.

Update, 20. März, 14.30 Uhr: Angesichts der erwarteten Wirtschaftskrise infolge der Coronavirus-Pandemie lockert die EU-Kommission die Haushaltsregeln. "Heute, und das ist ganz neu, aktivieren wir die allgemeine Ausweichklausel", sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Freitag in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Nationale Regierungen dürften nun unbegrenzt in die Wirtschaft investieren.

Coronakrise: Schienennahverkehr wird um 50 Prozent heruntergefahren

Update, 20. März, 14 Uhr: Als Folge der Coronakrise wird der Schienennahverkehr in Nordrhein-Westfalen bis Ende kommender Woche um 50 Prozent heruntergefahren. Das kündigte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Freitag in Düsseldorf an.

Das Angebot werde schrittweise von Samstag an auf einen Sonderfahrplan umgestellt. Einige S-Bahnlinien könnten sogar um 80 Prozent ausgedünnt werden. Nach Möglichkeit solle aber jede Strecke wenigstens im Stundentakt bedient werden. Wo möglich, solle es Schienenersatzverkehr geben.

Wüst warb um Verständnis, dass es "dabei ruckeln wird". Nicht an jeder Haltestelle werde schon am Vorabend der Sonderfahrplan aushängen können.

Die Reduzierung des Angebots hänge auch mit den stark sinkenden Fahrgastzahlen zusammen, da viele Menschen wegen der Coronakrise zuhause arbeiteten und Schulen geschlossen seien. Der Sonderfahrplan solle zunächst bis 19. April gelten.

Corona-Infektionen: Laschet geht von hoher Dunkelziffer aus

Update, 20. März, 13.50 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geht bei der Zahl der Corona-Infektionen von einer hohen Dunkelziffer aus. Mediziner rechneten damit, dass die Zahl der Menschen, die das Coronavirus haben und es gar nicht merken, sieben- bis zehnmal höher liege als die offizielle Zahl, sagte Laschet am Freitag in einer Bürger-Fragestunde des Radiosenders WDR 2.

Die Zahl der bekannten und bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW ist erneut deutlich gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag (Stand: 10 Uhr) gab es im bevölkerungsreichsten Bundesland 5734 nachgewiesene Fälle und damit fast 1000 mehr als am Vortag. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle erhöhte sich um einen auf nun 17.

Landeskabinett will weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschließen

Das Landeskabinett werde am Sonntag weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie beschließen, kündigte Laschet an. Unter anderem werde die Liste der Berufe nachgearbeitet, die noch ihre Dienste anbieten dürften. Unter anderem sei dabei über Baumärkte und Restaurants zu reden.

Update, 20. März, 13.15 Uhr: Die NRW-Landesregierung hilft den in der Corona-Krise bedrohten freischaffenden professionellen Künstlern und Kulturschaffenden mit Überbrückungsgeld. Künstler könnten unbürokratisch eine Einmalzahlung in Höhe von 2000 Euro beantragen, die nicht zurückgezahlt werden müsse, sagte NRW-Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am Freitag in Düsseldorf.

Insgesamt habe das Ministerium dafür einen Fonds von fünf Millionen Euro aufgelegt. Die Hilfe solle ein "Finanzpuffer" sein, bis das Geld aus dem Milliarden-Paket der Landesregierung und dem Milliarden-Fonds des Bundes für Solo-Selbstständige fließen könne. "Wir werden nicht zulassen, dass die Corona-Pandemie zu einer Krise der Kultur in unserem Land wird", sagte Pfeiffer-Poensgen.

Informationen zum Coronavirus über KATWARN und NINA

Update, 20. März, 13 Uhr: Jetzt informiert das Bundesministerium für Gesundheit die Menschen auch über die App KATWARN und NINA und teilt mit: "Das neuartige Coronavirus, das die Krankheit Covid-19 auslöst, hat das öffentliche Leben in Deutschland stark eingeschränkt. Die aktuellen Maßnahmen bedeuten eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit jedes Einzelnen und eine starke wirtschaftliche Belastung.

Diese Maßnahmen sind jedoch erforderlich. Durch sie wird ein starkes Ansteigen der Infektion verhindert. Ein zu starken Ansteigen würde Krankenhäuser und Arztpraxen überlasten. Eine bestmögliche Versorgung der Infizierten wäre dann nicht mehr möglich. Das könnte zu vermehrten Todesfällen führen.

Bitte folgen Sie den behördlichen Anordnungen. Bitte bleiben Sie zu Hause, soweit es Ihnen möglich ist. Wir als Gemeinschaft müssen Solidarität zeigen denen gegenüber, die besonders gefährdet sind."

"Betretungsverbot" steht auf einem großen Zettel vor einem Spielplatz in Recklinghausen. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden auch die Spielplätze in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich geschlossen.

Update, 20. März, 12.45 Uhr:

Eine Ausgehsperre wegen der Corona-Pandemie bleibt für Nordrhein Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) "wirklich das allerletzte Mittel". Schon jetzt seien zahlreiche Grundrechte, wie die Bewegungsfreiheit und die Religionsfreiheit eingeschränkt worden, sagte Laschet am Freitag in einer Bürger-Fragestunde des Radiosenders WDR 2. "Der Staat muss sorgsam überlegen, wie weit kann er gehen."

Richtig sei: "Wenn wir die ganz große Ausgangssperre verhindern wollen, müssen andere Bereiche noch heruntergefahren werden." Es gebe aber eine Vorstufe, ein Betretungsverbot auf öffentlichen Plätzen, ergänzte Laschet. Die Ministerpräsidenten würden sich am Sonntag mit der Bundeskanzlerin über diese Fragen abstimmen.

Circus Roncalli kommt noch in diesem Jahr zurück nach Recklinghausen

Update, 20. März, 12.40 Uhr: Noch vor ein paar Tagen musste der Circus Roncalli  seine Zelte wegen dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 abbrechen und zurück ins Winterquartier nach Köln abreisen. Doch jetzt gibt es gute Neuigkeiten: Der C ircus Roncalli kommt noch in diesem Jahr zurück nach Recklinghausen.

Das Gastspiel soll vom 18. August bis 6. September nachgeholt werden. Bereits gekaufte Tickets behalten die Gültigkeit und können kostenfrei umgebucht werden. Einfach auf der Seite www.roncalli.de oder telefonisch unter 040-555 55 88 28 oder 0221/ 96 494 260.

Grund zur Freude: Roncalli kommt noch dieses Jahr nach Recklinghausen zurück | cityInfo.TV

Grund zur Freude: Roncalli kommt noch dieses Jahr nach Recklinghausen zurück | cityInfo.TV

Coronakrise: Schulleiter aus Dorsten appellieren an Kinder und Jugendliche

Update, 20. März, 12.20 Uhr: Viele Kinder und Jugendliche nutzen auch in Dorsten die unterrichtsfreie Zeit, um sich im Freien zu treffen, auch in größeren Gruppen - obwohl es seit Tagen vielfältige Aufforderungen gibt, dies zu unterlassen.

Wie die Dorstener Zeitung berichtet, haben die Schulleitungen vom Gymnasium Petrinum, den beiden Ursulinenschulen, der Neuen Schule, die Erich-Klausener-Realschule und der Montessori-Reformschule einen gemeinsamen Appell formuliert und an die Vernunft ihrer Schüler appelliert:

Liebe Schülerinnen und Schüler, wir, die Schulleitungen der Mehrzahl der weiterführenden Schulen Dorstens, wenden uns auf diesem Wege direkt an Euch mit der dringenden Bitte, den Empfehlungen der Bundeskanzlerin und der Gesundheitsminister nachzukommen!

Nur, wenn alle gemeinsam sich bestmöglich an diese Empfehlungen halten, kann es überhaupt gelingen, die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und so vor allem die Menschen, die einer Risikogruppe angehören, zu schützen.

Denkt an Eure Eltern, Großeltern und andere Angehörige, Nachbarn und Freunde, die möglicherweise unter einer Vorerkrankung leiden, und bleibt zuhause! Wir vertrauen auf Euer Verständnis und Eure Vernunft! Eure Schulleitungen

Trickbetrüger nutzen Coronakrise aus – Polizei warnt

Update, 20. März, 12.15 Uhr: Wegen der "Unvernunft der Waltroper Bevölkerung" hat der Ver- und Entsorgungsbetrieb einen Versuch am Bauhof abgebrochen. V+E-Leiter Bernd Funke berichtet von einem großen Chaos.

Update, 20. März, 12.05 Uhr: Erneut warnt die Polizei vor Trickbetrügern, die die Coronakrise ausnutzen wollen. Die neue Masche: Mit Mundschutz ausgestattet geben sie sich an der Haustür als Mitarbeiter einer Gesundheitsbehörde aus. Sie täuschen vor, die Bürger zu Hause auf das Coronavirus Sars-CoV-2 testen zu wollen.

Update, 20. März, 11.35 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Regierungsbezirk Münster  hat sich in der Zeit von Donnerstagnachmittag bis zum Freitagvormittag von 929 auf jetzt 997 Fälle (Stand: 20.3.2020, 10.45 Uhr) weiter erhöht. 

  • Stadt Bottrop: 16 (12)
  • Stadt Gelsenkirchen: 38 (38), gesundet 2
  • Stadt Münster: 191 (173), gesundet 5
  • Kreis Borken: 226 (209), gesundet 1
  • Kreis Coesfeld: 116 (113), gesundet 5
  • Kreis Recklinghausen: 100 (96)
  • Kreis Steinfurt: 164 (150)
  • Kreis Warendorf: 146 (138)
  • Gesamt: 997 (929), gesundet 13

Update, 20. März, 11.10 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist erneut deutlich gestiegen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag (Stand: 10 Uhr) gab es im bevölkerungsreichsten Bundesland 5734 nachgewiesene Fälle und damit fast 1000 mehr als am Vortag. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle erhöhte sich um einen auf nun 17 in NRW.

Update, 20. März, 11.05 Uhr: Die Restaurantkette Vapiano ist zahlungsunfähig. "Aufgrund des drastischen Umsatz- und Einnahmenrückgangs ist zum heutigen Tag der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit für die Vapiano SE eingetreten", teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit.

Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt im Kreis Recklinghausen auf 100

Update, 20. März, 11 Uhr: Leere Hotels, geschlossene Restaurants: Das neuartige Coronavirus trifft im Kreis Recklinghausen das Gastgewerbe hart. Nicht nur die Betriebe haben mit Stornierungen und ausbleibenden Gästen zu kämpfen – auch für viele Beschäftigte der Branche geht es nun um die Existenz, warnt die Gewerkschaft NGG-Region Ruhrgebiet.

Denn vom neuen Kurzarbeitergeld, das bei 60 Prozent des Einkommens liegt, können Kellnerinnen, Köche und Hotelfachangestellte kaum leben, so die NGG. Die Gewerkschaft fordert jetzt, das Kurzarbeitergeld per Tarifvertrag deutlich aufzustocken.

Update, 20. März, 10.40 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen hat von 96 auf 100 erhöht. Aktuell bekannte Fälle nach Städten:

  • Castrop-Rauxel: 18 (18)
  • Datteln: 4 (4)
  • Dorsten: 20 (20)
  • Gladbeck: 4 (3)
  • Haltern am See: 12 (11)
  • Herten: 8 (8)
  • Marl: 7 (7)
  • Oer-Erkenschwick: 3 (3)
  • Recklinghausen: 18 (18) 
  • Waltrop: 6 (4)

Update, 20. März, 10 Uhr: Auch in Dortmund soll es wegen der Corona-Pandemie ein Ansammlungsverbot geben. Die Stadt bereite den Erlass einer entsprechenden Allgemeinverfügung vor, hieß es in einer Mitteilung vom Freitag. Dieses solle um Mitternacht in der Nacht zu Samstag beginnen. Weitere Details sollten im Laufe des Freitags veröffentlicht werden.

"Bereits heute werden Einzelverfügungen als Vorstufe mit Blick auf einige "Hotspots" gelten", hieß es. Am Donnerstag hatte Leverkusen beschlossen, dass die Menschen in der Stadt wegen der Corona-Krise ab sofort bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr im Freien zusammenkommen dürfen.

Update, 20. März, 9.40 Uhr: Wer schon mal an einem Freitag vom Flughafen Düsseldorf abgeflogen ist, weiß, wie dicht sich zum Start ins Wochenende die Touristen an den Check-in-Schaltern drängeln.

Doch aktuell herrscht dort nur gähnende Leere. Das sieht man auch auf der Live-Webcam des Flughafens. Diese Aufnahme ist um 9.37 Uhr entstanden. 

Reisen in Zeiten des Cornavirus: Gähnende Leere am Flughafen Düsseldorf.

Coronavirus: Ausgangssperre im Kreis Recklinghausen?   

Update, 20. März, 8.45 Uhr: Kommt es in Deutschland zu Ausgangssperren aufgrund des Coronavirus? Wenn man sich die Aussagen diverser Politiker in den vergangenen Tagen anhört, deutet vieles darauf hin. 

Nun hat sich Kanzleramtschef Helge Braun im "Spiegel" geäußert: "Wir werden uns das Verhalten der Bevölkerung an diesem Wochenende anschauen", so der Politiker. "Der Samstag ist ein entscheidender Tag, den haben wir besonders im Blick."

Demnach dürfte am Wochenende eine Entscheidung über die diskutierten Ausgangssperren fallen. 

Update, 20. März, 7.15 Uhr: Lagebericht aus Oer-Erkenschwick: Es ist zwar ruhiger in der Stimbergstadt, aber vor der Containerstation ist es trotz klarer Corona-Sicherheits-Vorgaben irgendwie ein Tag wie jeder andere.

Coronavirus-Party in Herten

Update, 19. März, 18.20 Uhr: Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen in Herten-Langenbochum haben sich am Mittwochabend (18.3.) rund 100 junge Leute getroffen, um es sich mit Grill und Klappstuhl gemütlich zu machen - trotz der aktuellen Corona-Krise. Am Ende musste in Herten die Polizei einschreiten.

Coronavirus: So ist die Lage in den Städten rund um den Kreis Recklinghausen

Update, 19. März, 18 Uhr: Auch im Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der am neuartigen Coronavirus Erkrankten gestiegen: Im Laufe des Donnerstags stieg die Zahl der Infektionen von 809 auf 929 Fälle.

In den Städten und Kreisen rund um den Kreis Recklinghausen stellt sich die Lage wie folgt dar (im Vergleich zu Mittwoch, 17 Uhr): 

  • Stadt Bottrop 12 (10) 
  • Stadt Gelsenkirchen 38 (35) 
  • Stadt Münster 173 (130), gesundet: 5
  • Kreis Borken 209 (164), gesundet: 1 
  • Kreis Coesfeld 113 (85), gesundet: 5 
  • Kreis Steinfurt 150 (124) 
  • Kreis Warendorf 138 (108)

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Zahl der Infizierten steigt deutlich

Update, 19. März, 16.30 Uhr: Erneut ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen im Kreis Recklinghausen deutlich gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen aus dem Kreishaus hervor. Demnach sind aktuell 96 Menschen erkrankt. Am Donnerstagmorgen (19.3.) wurden noch 80 bestätigte Infektionen gemeldet. Das macht eine Steigerung von 20 Prozent innerhalb eines Tages aus.  

Die Fälle verteilt nach Städten:

  • Castrop-Rauxel 18 
  • Datteln 4 
  • Dorsten 20 
  • Gladbeck 3 
  • Haltern am See 11 
  • Herten 8 
  • Marl 7 
  • Oer-Erkenschwick 3 
  • Recklinghausen 18 
  • Waltrop 4

Am Abend werden zudem neue Zahlen der Bezirksregierung Münster erwartet. Hier wird sich zeigen, wie sich die Infektionen in den Nachbarstädten und -kreisen entwickelt haben.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Auch die Kommunalpolitik ist betroffen

Update, 19. März, 14.15 Uhr: Auch die Kommunalpolitik ist extrem von der Coronavirus-Epidemie betroffen. In einer Mitteilung an die Landratsämter im Einzugsgebiet empfiehlt die Bezirksregierung, Stadtrats-und Kreistagssitzungen sowie Sitzungen der Ausschüsse und weiterer kommunaler Gremien zunächst bis Ostern abzusagen. Denn es könne davon ausgegangen werden, dass die Einberufung eines Stadtrates oder Kreistags sowie der entsprechenden Ausschüsse zur Zeit nicht rechtzeitig möglich sei. Auch der Regionalrat Münster, der für die Regionalplanung im Münsterland verantwortlich ist, werde auf seine nächste für Montag, 23. März, geplante Sitzung verzichten und diese zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, erklärt die Bezirksregierung. 

Coronavirus-Erlass zum Trotz: Bis zu 40 Personen in Gelsenkirchen in einem Café

Update, 19. März, 13.06 Uhr: Die Polizei in Gelsenkirchen hat erneut Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt. Vier Gastronomiebetriebe waren nach Angaben der Behörde am Mittwoch noch offen, obwohl dies nach dem NRW-Erlass zur Eindämmung des Coronavirus nicht erlaubt gewesen ist. So seien um 23.44 Uhr in der Nacht zu Donnerstag in einem Café am Fersenbruch im Ortsteil Heßler 30 bis 40 Personen angetroffen worden, die Karten spielten und Wasserpfeifen rauchten. Ebenfalls gegen Mitternacht mussten Polizisten eine private Geburtstagsfeier in einem Lokal an der Arminstraße in der Altstadt beenden. Gegen alle Betriebe wurden wird nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet. Die Polizei Gelsenkirchen kündigt an, auch künftig zu kontrollieren und Verstöße gegen das weiter konsequent zu ahnden.

Update, 19. März, 12.55 Uhr: Ganz Italien steht wegen der Corona-Krise unter Quarantäne, aber die Menschen singen fröhlich auf Balkonen und an Fenstern. Eine solche Aktion gibt es jetzt auch im Kreis Recklinghausen - einen sogenannten Fenster-Flashmob.

Update, 19. März, 12.41 Uhr: Es klingt unglaublich, aber auch mit seinem PC kann man ein Stück Rechenpower im Kampf gegen das Coronavirus zur Verfügung stellen. Wir erklären Ihnen hier, wie mithilfe eines kleinen Programms ein Supercomputer entsteht. 

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Zehn Fälle mehr als noch am Mittwoch

Update, 19. März, 12.15 Uhr: Uns liegen nun auch die aktuellen Coronavirus-Statistiken vom Kreis Recklinghausen vor.
Das sind die neuesten Fallzahlen in den zehn Städten:

  • Castrop-Rauxel 16 Fälle
  • Datteln 3
  • Dorsten 18
  • Gladbeck 2
  • Haltern am See 8
  • Herten 8
  • Marl 4
  • Oer-Erkenschwick 3
  • Recklinghausen 16 
  • Waltrop 2

Update, 19. März, 10.50 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt laut der die neuesten Statistik der Bezirksregierung Münster weiter. Mittlerweile sind 80 Corona-Infektionen in unserer Region bestätigt worden, das sind zehn mehr als am Mittwochnachmittag. Im gesamten Regierungsbezirk sind nun 809 Fälle bekannt geworden (Mittwochnachmittag: 726). Allerdings sind auch insgesamt elf Personen mittlerweile als wieder gesund bestätigt worden.

Hier kompletten Zahlen aus dem Regierungsbezirk Münster (Werte vom Vortag in Klammern):

  • Stadt Bottrop 10 Fälle (10)
  • Stadt Gelsenkirchen 36 (35)
  • Stadt Münster 154 (130), gesundet: 5
  • Kreis Borken 187 (164), gesundet: 1
  • Kreis Coesfeld 93 (85), gesundet: 5
  • Kreis Recklinghausen 80 (70)
  • Kreis Steinfurt 138 (124)
  • Kreis Warendorf 111 (108)
  • Gesamter Regierungsbezirk 809 (726), gesundet: 11

Update, 19. März, 7.49 Uhr: Auf diesen Termin schauen bestimmt alle Unternehmen in unserem Bundesland. Denn an diesem Donnerstag soll es eine Konferenz der NRW-Landesregierung um Ministerpräsident Armin Laschet mit den Vertretern der Wirtschaft geben. Wichtigster Tagesordnungspunkt: Wie kann man den Unternehmen - vor allem auch kleinen und mittelständischen - helfen, damit sie die Corona-Krise überstehen und auch auf Entlassungen verzichten? Die nordrhein-westfälische SPD fordert bereits ein Sonderprogramm für geringverdienende Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer.

Bezirksregierung Münster: Zahl der Infizierten am 18. März deutlich angestiegen

Update, 18. März, 17.20 Uhr: Auch die aktualisierten Zahlen der Bezirksregierung Münster liegen vor - und diese sind dramatisch angestiegen. Demnach ist die Zahl der Infizierten rund um den Kreis Recklinghausen im Laufe des Mittwochs von 615 auf 726 angestiegen.  

Die Fälle nach Städten und Kreisen (im Vergleich zu Dienstag um 17 Uhr): 

  • Stadt Bottrop 10 (9) 
  • Stadt Gelsenkirchen 35 (18) 
  • Stadt Münster 130 (103), gesundet: 5 
  • Kreis Borken 164 (123), gesundet: 1 
  • Kreis Coesfeld 85 (70), gesundet: 5 
  • Kreis Recklinghausen 70 (63)
  • Kreis Steinfurt 124 (95) 
  • Kreis Warendorf 108 (84)

Durchfahrtzentrum für Coronavirus-Tests im Kreis Recklinghausen

Update, 18. März, 17.15 Uhr: Der Kreis Recklinghausen bestätigt nun in einer Pressemitteilung, dass Patienten in den Teststellen im Prosper Hospital (Recklinghausen) und in der Paracelsus Klinik (Marl) ausschließlich auf Anweisung des Hausarztes auf das neuartige Coronavirus getestet werden können. Landrat Cay Süberkrüb betont: "Der Hausarzt ist weiterhin der erste Ansprechpartner."

Dazu soll - wie bereits unten berichtet - in den nächsten Tagen ein Durchfahrtzentrum eingerichtet werden, in dem man sich im eigenen Auto auf das Coronavirus testen lassen kann. Der Abstrich wird durchs Autofenster genommen. Auch hier wird nur nach Anordnung vom Hausarzt und mit Terminvergabe durch die Hilfsorganisationen getestet.

Coronavirus: Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt weiter

Update, 18. März, 16.39 Uhr: Zu den aktuell mit dem Coronavirus Infizierten im Kreis Recklinghausen liegen nun neue Zahlen aus dem Kreishaus vor. 

Demnach sind aktuell nach offiziellen Angaben 70 Personen im Kreis Recklinghausen mit dem Coronavirus infiziert. Am Morgen lag die Anzahl noch bei 69. In der Zwischenzeit ist ein Erkrankter in Dorsten hinzugekommen. 

Die Fallzahlen nach Städten: 

  • Castrop-Rauxel 11 (11)
  • Datteln 3 (3)
  • Dorsten 18 (17)
  • Gladbeck 2 (2)
  • Haltern am See 8 (8)
  • Herten 8 (8)
  • Marl 3 (3)
  • Oer-Erkenschwick 3 (3)
  • Recklinghausen 12 (12)
  • Waltrop 2 (2)

Coronavirus: Polizei muss Gaststätten schließen

Update, 18. März, 15.45 Uhr: Die Polizei musste in Gelsenkirchen in der Nacht von Dienstag (17.3.) auf Mittwoch gleich elf Gaststätten-Schließungen anordnen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. 

Demnach wurden die Beamten hauptsächlich wegen Ruhestörungen zu den jeweiligen Betrieben gerufen. Die Wirte hatten trotz des Verbotes der Landesregierung geöffnet. 

Die Polizisten schrieben jeweils eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Geschäftsstellen des Medienhaus Bauer schließen früher 

Update, 18. März, 15.15 Uhr: Kurzer Hinweis in eigener Sache: Die Geschäftsstellen des Medienhaus Bauer schließen ab sofort von montags bis freitags bereits um 15 Uhr. Dafür entfällt die Mittagspause. In Marl schließt die Geschäftsstelle dagegen weiterhin erst um 18 Uhr. Samstags haben die Geschäftsstellen wie bisher bis 12 Uhr für Sie geöffnet.  

Coronavirus: vier neue Testzentren im Kreis Recklinghausen

Update, 18. März, 15 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass bis Freitag (20.3.) vier neue Zentren für Coronavirus-Tests im Vest entstehen sollen. Wo sich diese Zentren befinden werden, ist derweil noch nicht bekannt.

Das neue Prozedere soll wie folgt aussehen: Die Kontaktdaten eines verdächtigen Patienten werden an die Rettungsdienste im Vest weitergeleitet. Diese wiederum nehmen Kontakt mit dem Betroffenen auf und leiten ihn an das entsprechende Testzentrum weiter. Dort soll es dann per Drive-in schnell und ohne lange Warteschlangen zu einem Coronavirus-Abstrich kommen. 

Zuletzt gab es im Kreis Recklinghausen große Kritk an dem bisherigen Test-Prozedere

Im Kreis Recklinghausen sollen bald vier weitere Diagnosezentren für Coronavirus-Tests bereitstehen.

Mutter aus dem Kreis Recklinghausen bloggt über Leben in Zeiten des Coronavirus

Update, 18. März, 14.05 Uhr: Mareike Graepel bloggt in ihrem Familientagebuch über den Alltag in Zeiten von Kita- und Schulschließungen. Den neuesten Beitrag können Sie nun hier lesen. 

Coronavirus im Kreis Recklinghausen - alle Informationen im Newsblog

Update, 13.20 Uhr: "Wir bleiben für euch da! Und ihr bitte zu Hause!" Mit diesem eindringlichen Appell richten sich immer mehr Krankenhaus-Mitarbeiter im Internet an die Bevölkerung.

Auch an der Uniklinik Essen fotografierte sich das Team der Zentralen Notaufnahme mit einem entsprechenden Spruchband. Der Beitrag verteilte sich am Mittwoch rasant in den sozialen Medien.

Die Essener Ärztin Carola Holzner, im Internet bekannt als "Doc Caro", sagte über das Foto mit ihren Kollegen: "Wir können hier nur an der Front kämpfen, wenn im Hintergrund alle mitmachen." Sie betonte, dass Deutschland "keine Coronaferien" habe, sondern gemeinsam gegen das neuartige Virus anstehen müsse. "Wir haben einen Notstand", sagte Holzner der Deutschen Presse-Agentur.

Bundesweit posteten Krankenhäuser ähnliche Fotos mit Spruchbändern in sozialen Medien.

Update, 12.57 Uhr: Die nordrhein-westfälische Landesregierung will über die Erstattung von Kita-Beiträgen wegen des Betreuungsausfalls durch die Coronakrise nachdenken. Jetzt sei aber nicht der Zeitpunkt, darüber zu diskutieren, bis wann in welchem Umfang Elternbeiträge erstattet werden könnten, sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf.

Am Ende werde es darum gehen, dass der Staat Bürgern in Not helfe. Es müsse aber auch verhindert werden, "dass Einzelne versuchen, Profiteure dieser Krise zu werden", sagte Stamp. Klar sei, dass die Corona-Pandemie auch finanzielle Opfer kosten werde.

Zuvor hatten die Grünen eine landesweite Regelung zur Erstattung der Kita-Beiträge gefordert.

Joachim Stamp warnt vor Corona-Partys

Update, 12.50 Uhr: Der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) hat die Menschen in NRW eindringlich vor sogenannten Corona-Partys und anderen "Zusammenrottungen" gewarnt. Sollten sich die Menschen nicht daran halten, drohten "drastischere Maßnahmen", sagte er am Mittwoch in Düsseldorf. Auch Ausgangssperren wollte Stamp nicht ausschließen. Diese müssten aber koordiniert mit allen Ländern beschlossen werden.

Es müsse alles getan werden, um die Coronavirus-Infektionsketten zu durchbrechen. "Keine Ansammlungen in Parks, keine Zusammenrottungen, keine Grillfeste, auch nicht im privaten Garten", sagte Stamp. Immer noch gebe es etwa auch auf den Rheinwiesen Ansammlungen von Menschen, "die sich die Bierflaschen teilen".

Coronavirus breitet sich in NRW weiter aus

Update, 12.15 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Nordrhein-Westfalen weiter aus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der nachgewiesenen Fälle von knapp 3380 am Vortag auf knapp 3840 am Mittwoch (Stand: 10.00 Uhr).

Die Zahl der landesweit gemeldeten Todesfälle lag demnach unverändert bei zwölf. Der Kreis Heinsberg ragt mit knapp 790 nachgewiesenen Infizierten und acht Todesfällen besonders heraus. Zwei weitere Corona-Patienten starben in Stadt und Städteregion Aachen, einer in Düsseldorf und einer in Essen.

Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) warnt

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, warnte vor einem Szenario mit zehn Millionen Coronavirus-Infektionen bis in einigen Monaten in ganz Deutschland.

Dies könne eintreten, wenn die von der Bundesregierung angeordneten Maßnahmen nicht eingehalten würden, sagte Wieler am Mittwoch in Berlin.

"Wir haben einen exponentiellen Verlauf der Epidemie." Wieler appellierte an die Menschen, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Das Virus werde nur von Mensch zu Mensch übertragen. Inzwischen habe das RKI knapp 8200 bestätigte Fälle bundesweit gemeldet bekommen.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Mehr Infizierte auch in den Nachbarstädten

Update, 11.10 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich von Dienstag bis Mittwoch von 565 auf jetzt 615 Fälle (Stand: Stand: 18.3.2020, 10.50 Uhr) weiter erhöht. 

  • Stadt Bottrop 9 (9)
  • Stadt Gelsenkirchen 21 (18)
  • Stadt Münster 114 (103)
  • Kreis Borken 123 (95), gesundet: 1
  • Kreis Coesfeld 70 (70), gesundet: 5
  • Kreis Recklinghausen 69 (63)
  • Kreis Steinfurt 114 (95)
  • Kreis Warendorf 89 (84)

Update, 10.50 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Bevölkerung am Mittwochabend in einer Fernsehansprache über die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Coronakrise informieren. Es gehe dabei nicht um zusätzliche Maßnahmen, sagte ein Regierungssprecher. 

Somit will Merkel offensichtlich keine noch drastischeren Schritte wie eine allgemeine Ausgangssperre verkünden. Der Sprecher sagte: "Es geht um das, was in Deutschland jetzt zu tun ist, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und wie jeder sich daran beteiligen soll."

Abgesehen von den jährlichen Neujahrsansprachen ist es das erste Mal in Merkels Amtszeit, dass sich die Kanzlerin direkt in einer Fernsehansprache an die Bevölkerung wendet.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Kanzlerin Angela Merkel hält Fernsehansprache

Die aufgezeichnete Ansprache soll im ZDF nach der "heute"-Sendung gegen 19.20 Uhr und in der ARD nach der "Tagesschau" gegen 20.15 Uhr ausgestrahlt werden.

Seit Tagen weisen Bund und Länder immer größere Einschränkungen des öffentlichen Lebens an, damit sich das Coronavirus möglichst nicht sehr schnell verbreitet und das Gesundheitswesen nicht überlastet wird. Dazu gibt es auch Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen.

Coronavirus: Zahl der Infizierten im Kreis Recklinghausen steigt

Update, 18. März, 10 Uhr: Nun liegen neue Zahlen zu den Erkrankten im Kreis Recklinghausen vor. Erneut ist die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen gestiegen. Aktuell sind 69 Menschen erkrankt. Am Dienstagabend wurden dagegen noch 63 Infizierte gemeldet.

In Dorsten, Datteln, Haltern und Herten kam es zu Steigerungen. Die Zahl der Erkrankten wird wie folgt auf die Städte im Kreis Recklinghausen aufgeteilt:

  • Castrop-Rauxel 11 (11)
  • Datteln 3 (1)
  • Dorsten 17 (15)
  • Gladbeck 2 (2)
  • Haltern am See 8 (7)
  • Herten 8 (7)
  • Marl 3 (3)
  • Oer-Erkenschwick 3 (3)
  • Recklinghausen 12 (12)
  • Waltrop 2 (2)

COVID-19: Die Lage im Kreis Recklinghausen | cityInfo.TV

COVID-19: Die Lage im Kreis Recklinghausen | cityInfo.TV

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: 110 Menschen stehen für Tests Schlange 

Update, 18. März, 9.30 Uhr: Unerfreuliche Erfahrungen sammeln Patienten in diesen Tagen am neu eingerichteten Diagnosezentrum am Prosper-Hospital in Recklinghausen. Am Dienstagmorgen standen 110 Menschen in der Schlange, um sich auf das Sars-CoV-2-Virus testen zu lassen. Viele von ihnen warteten vergeblich.

Update, 18. März, 8.30 Uhr: Bis auf einige Ausnahmen sollen in Nordrhein-Westfalen alle Geschäfte ab Mittwoch geschlossen bleiben. Dies geht aus einem am Dienstagabend ergangenen Erlass der Landesregierung hervor. Die Maßnahmen sollen helfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Einen Tweet zu dem Erlass hat das Gesundheitsministerium mit "Klare Botschaft, klare Regeln!" überschrieben.

Nicht schließen müssen Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Auch könnten Dienstleister und Handwerker ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen, heißt es in dem Schreiben des Gesundheitsministeriums an die Kommunen.

Betreiber von Einkaufs- und Outlet-Zentren dürfen Kunden den Zutritt nur gestatten, wenn sich dort von der Schließung ausgenommene Geschäfte befinden. Der Zugang dürfe nur dem Zweck dienen, diese Geschäfte aufzusuchen, hieß es weiter.

Die Landesregierung präzisiert damit einen Beschluss von Bund und Ländern vom Montag. Bereits bekannt war, dass Lebensmittelgeschäfte zur Sicherstellung der Versorgung auch sonn- und feiertags von 13 bis 18 Uhr öffnen dürfen, allerdings nicht an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Die Sonntagsöffnung ist auch Wochenmärkten, Lieferdiensten, Apotheken und Geschäften des Großhandels erlaubt.

Update, 17. März, 21.44 Uhr: Wer einen Termin im Kreishaus hat, kann ab sofort nur noch den seitlichen Eingang vom großen Parkplatz kommend nutzen. Das gab der Kreis jetzt im Zusammenhang mit der Corona-Krise bekanr. Der Eingang über die Fußgängerbrücke ist nicht mehr geöffnet, Schilder weisen auf den alternativen Einlass hin.

Jobcenter Kreis Recklinghausen nur telefonisch erreichbar

Weiter heißt es: Die Mitarbeiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen sind in den Bezirksstellen in allen kreisangehörigen Städten und in allen anderen Dienststellen weiterhin für alle Anliegen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende für die Bürgerinnen und Bürger da. Bis auf Weiteres ist das Jobcenter für alle Angelegenheiten aber nur telefonisch erreichbar, um alle persönlichen Kontakte weitestgehend zu minimieren.

In Belgien gilt von Mittwochmittag an eine fast dreiwöchige Ausgangssperre. Ausnahmen gebe es nur für unbedingt nötige Dinge, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès nach einer stundenlangen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am Dienstagabend in der Hauptstadt Brüssel, wo auch zahlreiche EU-Institutionen ihren Sitz haben.

Update, 17. März, 18.05 Uhr: Auch der Kreis hat die aktuellen Zahlen:

Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen imKreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 63. Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen steht in Kontakt mit den Personen.

Aktuell bekannte Fälle nach Städten:

  • Castrop-Rauxel 11
  • Datteln 1
  • Dorsten 15
  • Gladbeck 2
  • Haltern am See 7
  • Herten 7
  • Marl 3
  • Oer-Erkenschwick 3
  • Recklinghausen 12
  • Waltrop 2

Wie der Landrat und die Bürgermeister aller zehn kreisangehörigen Städte bereits vor einer Woche beschlossen hatten, werden Bürger nur noch mit Termin in die Verwaltungsgebäude eingelassen. Damit soll die Ausbreitung des Corona-Virus im Kreis Recklinghausen weiter verlangsamt werden.

Ab Donnerstag, 19. März, wird die Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamts in Marl bis auf Weiteres für Bürger geschlossen. Grund für die Schließung sind krankheitsbedingte Ausfälle, sodass nicht mehr genügend Personal für die täglich vielen hunderte Termine zur Verfügung steht. Bereits vereinbarte Termine in der Zulassungsstelle finden nur noch am Mittwoch statt, alle weiteren werden abgesagt.

Zulassungen sind weiterhin für Großkunden und Zulassungsdienste möglich, wenn auch die Umsetzung am gleichen Tag nicht mehr garantiert werden kann.

Die Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamts bleibt geöffnet. Bürger können ihr Anliegen dort, wie in allen Verwaltungsgebäuden, nur nach vorheriger Terminvereinbarung erledigen. Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 02361/53-7014 möglich.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im

Regierungsbezirk Münster

hat sich im Laufe des heutigen Dienstags von 478 auf jetzt 565 Fälle

(Stand: 17.3.2020, 17.05 Uhr)

weiter erhöht. Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage am Dienstagnachmittag wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 17 Uhr):

  • Stadt Bottrop 9 (4)
  • Stadt Gelsenkirchen 18 (12)
  • Stadt Münster 103 (90)
  • Kreis Borken 123 (95), gesundet: 1
  • Kreis Coesfeld 70 (53), gesundet: 5
  • Kreis Recklinghausen 63 (51)
  • Kreis Steinfurt 95 (82)
  • Kreis Warendorf 84 (65)

Gesamt 565 (452), gesundet 6

Update, 17. März, 15.20 Uhr: Am Mittwoch werden erste Zahlen vorliegen, wie viele Schülerinnen und Schüler in den Schulen betreut werden müssen. Regierungspräsidentin Dorothee Feller sieht die Region beim Thema Krankenhäuser gut aufgestellt. Im Bezirk gibt es knapp 300 Beatmungsbetten auf Intensivstationen. Die Sperrung von Spiel- und Bolzplätzen wird auch im Vest kommen. Welche Geschäfte im Einzelhandel geschlossen werden, soll der Erlass des Landes zeigen. Speisegaststätten und Restaurants werden nicht - wie beispielsweise in Köln - komplett geschlossen. Auch da wolle man sich an den Erlass halten. Behndertenwerkstätten werden ebenfalls nicht geschlossen. Dorothee Feller sieht diese analog zu Handwerksbetrieben.

Update, 17. März, 15.05 Uhr: Bezirksregierung Münster erweitert den Krisenstab. Drei Mediziner ergänzen nun den Kreis. Regierungspräsidentin Dorothee Feller schließt sich den Bundes- und Landesvorgaben an und appeliert an alle Bürger im Münsterland und Emscher-Lippe-Region, die Umsetzung der Maßnahem zu berherzigen. 

Update, 17. März, 14.05 Uhr: Zudem sollen Restaurants nun ab 15 Uhr schließen. Das gilt ebenfalls, wie alle verschärften Maßnahmen, ab Mittwoch, 18. März. Das sagte soeben Minister Laumann auf Anfrage eines Journalisten.

Update, 17. März, 13.55 Uhr: Es gibt eine Entscheidung der UEFA: Laut dem Spiegel wird die EM 2020 auf das Jahr 2021 verschoben.

Update, 17. März, 13.50 Uhr: Presse-Briefing mit dem NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet in Düsseldorf. Er sagt ganz klar: "Es geht um Leben und Tod. Bitte bleiben Sie zu Hause!" Der Erlass von gestern werde nun umgesetzt.

Das Landesgesundheitsministerium erhält 150 Millionen Euro zusätzlich, um kurzfristig Schutzmasken und anderes medizinisches Material beschaffen kann. Laschet schließt mit den Worten: "Es sind schwere Zeiten. Lassen Sie uns einander beistehen." 

Karl-Josef Laumann (NRW-Gesundheitsminister) berichtet, dass es in NRW mittlerweile 12 Todesopfer gebe.

Klare Ansage auch zu Bolz- und Spielplätzen: Diese sind ab Mittwoch, 18.3., für Publikum gesperrt. An die Empfehlung, sich dort nicht zu treffen, hätten sich leider zu wenige Personen gehalten, so Familienminister Stamp.

Update, 17. März, 13.15 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am Dienstagvormittag eine Empfehlung zum Ibuprofen-Konsum im Zusammenhang mit derCoronavirus-Ausbreitung abgegeben. Demnach rät die WHO Menschen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Virus davon ab, ohne ärztlichen Rat das Medikament Ibuprofen einzunehmen. Paracetamol sei demnach ungefährlich.

Update, 17. März, 12.30 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung informiert zurzeit alle angeschlossenen Arztpraxen über neue Empfehlungen zum Umgang mit Patienten. In dem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, gibt es unter anderem folgende Vorgaben:

  • Persönliche Kontakte zwischen Arzt und Patient auf ein Minimum reduzieren. Statt dessen soll es u.a. Telefonsprechstunden geben. Auf Termine wie Vorsorgeuntersuchungen soll zunächst verzichtet werden.
  • Praxen sollen mit festen Teams arbeiten, damit man auch bei der Erkrankung einzelner Mitarbeiter arbeitsfähig bleibe.
  • Der Mindestabstand bei der Anmeldung beträgt 1,5 Meter.
  • Patienten sollen nach Möglichkeit draußen oder im Auto warten, damit es keine zu dicht besetzten Wartezimmer gibt.

Update, 17. März, 11.50 Uhr: Auch der Kreis Recklinghausen hat jetzt seine neuen Zahlen veröffentlicht. Demnach wurden zuletzt für Datteln und Marl zu hohe Zahlen ausgewiesen. Das sind die aktuellen Corona-Zahlen:

  • Castrop-Rauxel 10 
  • Datteln 1 
  • Dorsten 12 
  • Gladbeck 2 
  • Haltern am See 7 
  • Herten 6 
  • Marl 3 
  • Oer-Erkenschwick 2 
  • Recklinghausen 12 
  • Waltrop 1

Update, 17. März, 11.29 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat heute seine Risikoeinschätzung für Covid-19 aktualisiert. Bisher war man von einer mäßigen Gefahr für die Bevölkerung in Deutschland ausgegangen. Das habe sich angesichts neuer Fallzahlen aber geändert, heißt es. Das RKI stuft die Gefahr nun als "hoch" ein. 

Update, 17. März, 11.06 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von Montagnachmittag bis zum heutigen Dienstvormittag von 452 auf jetzt478 Fälle (Stand: 17.3.2020, 10.30 Uhr) erhöht. 

  • Stadt Bottrop 7 (4)
  • Stadt Gelsenkirchen 18 (12) 
  • Stadt Münster 90 (90) 
  • Kreis Borken 97 (95) 
  • Kreis Coesfeld 53 (53), 5 Gesundete 
  • Kreis Recklinghausen 56 (51) 
  • Kreis Steinfurt 91 (82) 
  • Kreis Warendorf 66 (65)

Update, 17. März, 10.05 Uhr: Das Bistum Münster hat eine gute Nachricht: "Gottesdienstfeiern unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die in Internet, Rundfunk oder Fernsehen übertragen werden, sind auch nach den Vereinbarungen, die Bundes- und Länderregierungen am 16. März getroffen haben, weiter möglich." Das sei der aktuelle Stand, betont Dr. Klaus Winterkamp als Generalvikar des Bistums Münster in einer Mail, die er am 17. März an alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums geschickt hat.

Update, 17. März, 9 Uhr: Heute ist nach dem Orientierungstag am Montag für viele Schüler im Kreis Recklinghausen zum ersten Mal Home Office angesagt. Das Material erhalten sie dafür überwiegend per Mail. Einige können das offenbar kaum erwarten, wie bei Twitter zu lesen ist:

Update, 17. März, 7.30 Uhr: Die nordrhein-westfälische Landesregierung will heute über weitere drastische Einschränkungen in der Corona-Krise beraten. Bund und Länder hatten am Montag beschlossen, eine Vielzahl von Geschäften zu schließen, Gottesdienste sowie Treffen in Vereinen zu verbieten und Spielplätze zu sperren. Das muss nun noch von den Ländern umgesetzt werden.

Update, 16. März, 21.23 Uhr: Die EU schottet sich nach außen hin ab. Wie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron mitteilte, werden ab Dienstagmittag alle Grenzen des Schengenraums geschlossen. Somit wären keine Reisen zwischen nicht-europäischen Ländern und der EU mehr möglich. An diesem Dienstag soll der weitgehende Einreisestopp von den 27 Staats- und Regierungschefs bei einer Videokonferenz beschlossen werden. 

Update, 16. März, 20.43 Uhr: Gute Nachricht für alle Eltern von Kindergartenkindern und OGS-Kindern. Die Bürgermeister der Städte im Kreis Recklinghausen haben am Montagabend beschlossen, dass zunächst bis zu einer Entscheidung durch das Land NRW keine Beiträge für Kita-Plätze und OGS-Betreuung mehr eingezogen werden (ab April). 

Update, 16. März, 20.28 Uhr: Blick ins Ausland: Im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus schränkt Frankreich die Bewegungsfreiheit seiner Bürger stark ein. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch verlassen, um einzukaufen oder zum Arzt oder zur Arbeit zu gehen, sagte Staatschef Emmanuel Macron am Montagabend in einer TV-Ansprache. "Wir sind im Krieg", sagte er.

Update, 16. März, 19 Uhr: Spätestens nach der Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel um 18 Uhr dürfte die Botschaft klar sein: Bürger, bleibt zu Hause! Durch weitere Maßnahmen, auch in NRW, wird das öffentliche Leben in den nächsten Tagen so gut wie lahmgelegt. 

Zu den neuen Maßnahmen gehört u.a. das Schließen von Bars, Klubs, Diskotheken, Kneipen, Theatern, Opern, Museen, Kinos, Freizeitparks, Zoos, Spielhallen, Bordellen und vielem anderen. Zudem wird ein 30-tägiges Einreiseverbot in die EU diskutiert.

Von einem Geschäftsschließungsverbot ausgenommen sind übrigens auch Kiosk-Betriebe und Zeitungsverkaufsstellen: So soll die öffentliche Versorgung mit Informationen sichergestellt bleiben.

Kreis Recklinghausen: Zahl der Infektionen stagniert aktuell

Update, 16. März, 17.30 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat die neuesten Zahlen zu den Infektionen mit dem Coronavirus veröffentlicht: Danach gibt es zu heute Morgen keine Veränderungen. Weiterhin gibt es51 bestätigte Fälle im Kreis Recklinghausen.

Im Regierungsbezirk Münster sind die Zahlen auf 452 Infektionen (Vortag: 429) gestiegen, es gibt aber auch 5 genesene Personen. Hier der Überblick:

  • Stadt Münster 90 (57) 
  • Stadt Bottrop 4 (4) 
  • Stadt Gelsenkirchen 12* (13) (*fehlerhafte Meldung der Stadt am Vortag) 
  • Kreis Borken 95 (82) 
  • Kreis Coesfeld 53 (50), 5 Gesundete 
  • Kreis Steinfurt 82 (64) 
  • Kreis Recklinghausen 51 (51) 
  • Kreis Warendorf 65 (57)

Update, 16. März, 17 Uhr: Die Agentur für Arbeit Recklinghausen stellt ab Mittwoch bis auf Weiteres auf alternative Kontaktwege um. Dies betrifft sowohl die Hauptagentur (inklusive BiZ, Familienkasse und Inkasso-Service) als auch alle Geschäftsstellen im Kreis Recklinghausen. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Nachteile und werden nach Möglichkeit telefonisch nachgeholt. Arbeitslosmeldungen können derzeit unter 0800-4555500 telefonisch erfolgen, die persönliche Vorsprachepflicht wird ausgesetzt. Anträge können ohne Nachteile formlos per Mail oder über www.arbeitsagentur.de/eServices gestellt und in den Hausbriefkasten eingeworfen werden. Hier geht es zu den Details.

Update, 16. März, 16.45 Uhr: Bund und Länder wollen mit drastischen Einschränkungen dieAusbreitung des Coronavirus in Deutschland bremsen. Eine Vielzahl von Geschäften soll geschlossen, Gottesdienste sowie Treffen in Vereinen verboten und Spielplätze gesperrt werden, wie aus einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag hervorgeht. Ziel sei es, soziale Kontakte im öffentlichen Bereich weiter einzuschränken. Die Maßnahmen sollen ab sofort gelten. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen allerdings offen bleiben - und sogar sonntags öffnen dürfen.

Update, 16. März, 15.50 Uhr: Die Dortmunder Polizei bittet alle  Dortmunder darum, Anzeigenerstattungen zu priorisieren und nur in wirklich dringenden Fällen persönlich eine Polizeiwache aufzusuchen. "Meine Polizeibeamtinnen und -beamte sowie alle Mitarbeitenden in Dortmund, Lünen und auf den Autobahnen arbeiten 24 Stunden an sieben Tagen die Woche für Sie und Ihre Sicherheit. Das werden wir auch weiterhin tun", betonte der Dortmunder Polizeipräsident. "Wir sind aber auf Ihre Mithilfe angewiesen: Um handlungsfähig zu bleiben müssen auch wir uns vor dem Coronavirus schützen, indem wir die möglichen Infektionskontakte verringern. Und Sie können dazu beitragen."

Vestische mit neuen Änderungen im Fahrplan

Update, 16. März, 14.45 Uhr: Die Vestische reagiert auf die aktuelle Lage sowie die politischen Maßnahmen gegen das Coronavirus und passt ihr Angebot an. Ab Betriebsbeginn am Mittwoch, 18. März, fahren die Busse des Nahverkehrsunternehmens bis auf Weiteres nach dem Samstagsfahrplan. Darüber hinaus verkehren keine NachtExpress-Linien, außerdem stellt der Bürgerbus Haltern seinen Betrieb vorerst ein. Taxibusse sind nur noch insoweit buchbar, als dass der Platz vorne neben dem Fahrpersonal unbesetzt bleibt.

Update, 16. März, 14.30 Uhr: Im Chemiepark Marl gibt es aktuell sechs bestätigte Corona-Fälle. Fünf eigene Mitarbeiter und ein externer Beschäftigter wurden demnach positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Zum Schutz vor Corona-Infektionen ist der Standort Marl für externe Besucher geschlossen, es gibt keine Besuchergruppen, die wöchentlichen Bustouren der „Route der Industriekultur“ fallen aus.

Die gute Nachricht: Evonik stellt im Chemiepark Marl und an zwei weiteren Standorten jetzt selbst Desinfektionsmittel her, zunächst allerdings noch für den Eigengebrauch der Unternehmen. 

Update, 16. März, 14.03 Uhr: Auf Basis des Erlasses des Landes NRW zu „weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen“ sperrt die Stadtverwaltung Recklinghausen mit sofortiger Wirkung alle Spielplätze in der Stadt. In Recklinghausen bieten 84 Spielplätze, 12 Bolzplätze, Skateanlagen, Basketballplätze sowie zahlreiche jugendgerechte Treffpunkte Spielmöglichkeiten für jede Altersstufe.

Recklinghausen folgt Erlass der Landesregierung

In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Spielplätze entstanden und bestehende Plätze werden nach und nach modernisiert. Wegen den steigenden Infektionszahlen mit dem Corona-Virus folgt die Stadt dem Erlass des Landes uns spricht für diese Flächen ein Betretungsverbot aus. Auf dieses wird mit entsprechenden Schildern hingewiesen. 

Kontrollen werden durchgeführt. Die Stadt teilt außerdem mit, dass ihre Kinder- und Jugendeinrichtungen, Mädchentreff, Mobile Jugendarbeit und die Jugendwerkstatt ebenfalls geschlossen wurden. Ebenso setzt der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie seine Babybesuche und das Hausbesuchsprogramm „Bärenstark für Kids“ ab sofort aus.

Update, 16. März, 13.45 Uhr: Schulministerin Yvonne Gebauer hat an die Schüler appelliert, bis zu den Osterferien zuhause zu lernen - auch wenn der Unterrichtsstoff nicht prüfungsrelevant sei. Die Infektionsketten müssten unterbrochen werden, die Schulen als Ort sozialer Kontakte spielten dabei eine wichtige Rolle, sagte die FDP-Politikerin am Montag in einer via soziale Medien übertragenen Pressekonferenz. Zugleich sollten die 2,5 Millionen Schüler aber den roten Faden nicht verlieren und ihr Material freiwillig bearbeiten. 

Unterrichtsmaterial per App herunterladen

Zu den Abiturienten betonte Gebauer, die meisten Vor-Abiklausuren seien geschrieben, notfalls werde auf die Tage nach den Osterferien verlegt. "In dieser Woche werden keine Prüfungen mehr stattfinden." Es sei eine Liste in Arbeit, wie man Unterrichtsmaterial auch etwa via App herunterladen könne. Schulen sollten ihre Schüler digital mit Aufgaben versorgen, sofern sie über die technischen Möglichkeiten verfügten. 

Nur in Ausnahmefällen dürften Eltern ab Mittwoch ihre Kinder in eine Schul-Notbetreuung bringen, stellte Gebauer klar. Das gelte für Schüler, deren Eltern in kritischen Infrastrukturen arbeiteten - also in Sektoren wie Gesundheit, Verkehr, Energie oder in der staatlichen Verwaltung. In allen Schulen landesweit würden Notfallplätze für diese Kinder bereitgestellt. Eltern müssten dafür nachweisen, dass sie in diesen Bereichen "unabkömmlich" seien und sie keine Betreuungsmöglichkeit haben. Seit Montag sind Kitas und Schulen in NRW weitestgehend dicht.

Update, 16. März, 13.31 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf acht gestiegen. Nach den sechs bis Sonntagabend bekannten Fällen sind in der Nacht auf Montag im Kreis Heinsberg zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion gestorben. Eine 94-jährige Heinsbergerin mit Vorerkrankungen sei an einer Lungenentzündung im Krankenhaus Heinsberg gestorben, berichtete der Kreis am Montag: Im Krankenhaus Erkelenz verstarb eine 81-jährige Patientin aus Heinsberg, ebenfalls an einer Lungenentzündung durch eine Coronavirusinfektion. "Sie war ebenfalls durch Vorerkrankungen bereits gesundheitlich belastet", hieß es. Damit sind allein im Kreis Heinsberg insgesamt bereits sechs Coronatote zu beklagen. Außerdem starb in Essen und in Düsseldorf jeweils eine infizierte Person.

Update, 16. März, 13.18 Uhr: Ein Waltroper Facharzt organisiert den Praxisalltag wegen der Corina-Krise neu. Dabei setzt er auf Videotechnik.

Update, 16. März, 12.53 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat erneut eindringlich an alle Eltern von Kleinkindern appelliert, ihre Kinder zuhause zu betreuen.

Soziale Kontakte müssten auf ein Minimum zurückgefahren werden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sagte Stamp am Montag in Düsseldorf.

Die Kitas würden nur offengehalten für Kinder von Eltern, die für die "kritische Infrastruktur" des Landes gebraucht würden. Für alle anderen Kinder und Eltern gelte ein sogenanntes Betretungsverbot.

Landesregierung definiert Leitlinien

Als "kritische Infrastruktur" hat die Landesregierung bestimmte Sektoren in einer Leitlinie definiert: Energiewirtschaft, Kraftstoffversorgung, Entstörung der Netze, Wasserversorgung, Ernährung, Hygiene, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit - insbesondere Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, Medizinhersteller, Apotheken und Labore -, Finanzen und Kreditversorgung, Arbeitsämter, Transport und Verkehr, Medien, staatliche Verwaltung - darunter Polizei, Justiz, Feuerwehr, Katastrophenschutz -, sowie Schulen, Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe.

Eltern aus diesen Bereichen dürfen ihre Kinder weiterhin in der Kita betreuen lassen. Die Voraussetzungen sind: ein Nachweis oder eine Zusicherung, dass beide Elternteile - soweit nicht alleinerziehend - nicht in der Lage sind, die Betreuung zu übernehmen, weil sie in einer kritischen Infrastruktur tätig sind, und dass die Arbeitgeber schriftlich bestätigen, dass deren Präsenz am Arbeitsplatz für das Funktionieren der jeweiligen kritischen Infrastruktur notwendig ist.

Update, 16.März, 12.46 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen will Spielplätze nicht schließen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte am Montag, das könne man Kindern zum Beispiel in kleinen Mietwohnungen nicht antun. Das wäre dann auf engem Raum eine Situation, die keiner verantworten könne. Man gehe davon aus, dass Eltern auch auf Spielplätzen darauf achten, dass sich keine großen Gruppen bilden.

Land NRW will alle öffentlichen Veranstaltungen verbieten

Update, 16. März, 12.40 Uhr: Das Land NRW hat in einem neuen Erlass Reiserückkehrern aus Risikogebieten ein 14-tägiges Betretungsverbot für Kitas, Krankenhäuser, Pflegeheime und Hochschulen auferlegt. Zu den Risikogebieten gehören laut Robert Koch-Institut (RKI) unter anderem Italien sowie Tirol, Madrid, Kalifornien, Washington und New York. Als besonders betroffenes Gebiet gilt laut RKI in Deutschland der Kreis Heinsberg. 

Wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf sagte, gelten die Betretungsverbote auch für Personen von dort.

Update, 16. März, 12.27 Uhr: Das Land NRW hat in einem neuen Erlass alle öffentlichen Veranstaltungen verboten. "Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein", heißt es in dem neuen Erlass. Diese könnten nur bei einer individuellen Prüfung auf ihre Notwendigkeit genehmigt werden.

"Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z. B. Wochenmärkte)", heißt es.

Zahl der Coronavirus-Infektionen in NRW steigt weiter an

Update, 16. März, 12.17 Uhr: Die Landesregierung in NRW hat ihre Einschränkungen für Restaurants und Hotels sowie Bibliotheken konkretisiert: Demnach gilt ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Tischen, zudem müssen Hygieneregeln ausgehängt werden und Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Das sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag in Düsseldorf. Die Regelung gilt seit Montag.

Update, 16. März, 11.53 Uhr: Die Zahl derCoronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen weiter stark gestiegen und hat fast die Marke von 2500 erreicht. Am Montag (Stand 10.00 Uhr) gab es 2493 bestätigte Erkrankungen mit demErreger Sars-CoV-2, wie das Gesundheitsministerium in Düsseldorf mitteilte. Am Sonntagvormittag (Stand 11.30 Uhr) waren es 2100 Fälle und damit rund 400 weniger. Der Kreis Heinsberg bleibt mit 663 nachgewiesenen Infektionen mit großem Abstand zwar am stärksten betroffen. Zum Vortag betrug der Anstieg hier aber nur 13 Fälle.

In Aachen und der Städteregion Aachen gab es zusammen 155 (vorher 140) Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. In Köln, der größten Stadt des Bundeslandes, waren es 241 (vorher 129) und damit fast eine Verdopplung. 

In der zweitgrößten Stadt Düsseldorf waren unverändert 36 Fälle bekannt, in Dortmund nunmehr 30 (vorher 19) und in Essen ebenfalls unverändert 52 Fälle. Die Zahlen geben den Kenntnisstand des NRW-Gesundheitsministeriums zum jeweiligen Zeitpunkt bekannt. Teilweise haben Kommunen parallel schon höhere Zahlen genannt, die aber noch nicht in die Statistik eingeflossen sind.

Update, 16. März, 11.30 Uhr: Die Kardiologie der Uniklinik Essen hat ein Video auf Instagram geteilt, bei dem es in einem lustigen Song darum geht, wie man sich jetztrichtig verhält bei Corona.

Update, 16. März, 11 Uhr: Bei der Wirtschaftsförderung im Kreis Recklinghausen häufen sich Nachfragen von Unternehmen zu wirtschaftlichen Hilfen. Die Landesregierung bietet dazu vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten wie Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld oder die Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betrieben. Hier einige weiterführende Informationen.

Bundesregierung startet Hilfsmaßnahmen

Wirtschaftsministerium: Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Handlungsrahmen der IHK für Unternehmen

Handwerkskammer Düsseldorf: Das sollten Betriebe wissen

Update, 16. März, 10.50 Uhr: "Auf Grund der aktuellen Lage und Sorge um die Gesundheit unserer Mitglieder werden alle geplanten Jahreshauptversammlungen der Hegeringe im Kreis Recklinghausen und die der Kreisjägerschaft Hubertus Recklinghausen abgesagt", teilte die Kreisjägerschaft Hubertus Recklinghausen e.V. am Montagmorgen mit.

Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen bleibt bei 51

Update, 16. März, 10.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von Sonntagnachmittag bis zum Montagvormittag von 378 auf jetzt 429 Fälle (Stand: 16.3.2020, 10.15 Uhr) weiter erhöht. 

  • Stadt Münster 90 (57)
  • Stadt Bottrop 4 (4)
  • Stadt Gelsenkirchen 13 (13)
  • Kreis Borken 82 (82)
  • Kreis Coesfeld 50 (50)
  • Kreis Steinfurt 80 (64)
  • Kreis Recklinghausen 51 (51)
  • Kreis Warendorf 59 (57)

Update, 16. März, 8.45 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen bündelt mit einer neuen Seite im Internet alle Informationen zur Coronavirus-Epidemie und schaltet für Anfragen ein landesweites Bürgertelefon.

Über die Internetseite land.nrw/corona seien alle Entscheidungen der NRW-Landesregierung, die Erlasse und ihre Hintergründe abrufbar, teilte das Land am Montag mit.

Informationen werden auf der Seite auch auf Türkisch und Arabisch weitergegeben. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 0211/9119 1001 erreichbar.

Update, 16. März, 8.20 Uhr: Die Verschiebung von planbaren Operationen wegen der Coronavirus-Epidemie könnte in Nordrhein-Westfalen mehr als jeden zweiten Eingriff betreffen. Das sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, Jochen Brink, am Montag im WDR.

Für die Krankenhäuser bedeute das eine "gewaltige Herausforderung". Aktuell seien die Krankenhausleitungen überall im Land damit beschäftigt, ihre Betriebsabläufe umzuorganisieren. Welche Eingriffe ohne Schaden der Patienten um einige Monate verschoben werden könnten, entscheide der behandelnde Arzt.

Update, 16. März, 7.45 Uhr: Alle Oberstufen-Klausuren, die am Montag ab 8.30 Uhr am Willy-Brandt-Gymnasium (WBG) in Oer-Erkenschwick geschrieben werden sollten, sind abgesagt. Das gilt auch für die ausstehenden Abitur-Vorklausuren. Die Klausuren werden nach Angaben der Schule voraussichtlich nach den Osterferien nachgeholt. Bezüglich des Abiturs informiert die Schule zu Einzelheiten im Laufe des Tages.

Update, 16. März, 7.30 Uhr: Die Deutsche Bahn will in den kommenden Tagen ihren Regionalverkehr deutlich einschränken. Damit reagiere das Unternehmen auf die geringe Zahl an Fahrgästen in Folge der Coronavirus-Krise, sagte eine Sprecherin. Die Zahl der Züge werde an die sinkende Nachfrage angepasst. Ein "Notfahrplan" sei das aber nicht. Außerdem kontrollieren Zugbegleiter in Regionalzügen bis auf weiteres keine Fahrkarten mehr.

Update, 15. März, 17.40 Uhr: Die Landesregierung in Düsseldorf hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen. Noch am Sonntag sollten durch Erlass des Gesundheitsministeriums nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden, teilte die Staatskanzlei mit. Was das konkret bedeutet:

Ab Montag müssen alle Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos und Museen schließen. Dieselbe Regelung gebe es für Bordelle. Ab Dienstag sei auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ab Dienstag seien auch Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie das Wahrnehmen von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet, wie es hieß.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren wie Shoppingmalls oder Factory-Outlets soll nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein. Damit soll nicht zuletzt auch vermieden werden, dass sich Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammelten.

Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Coronavirus verhindere. Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Geld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben den Angaben der Landesregierung zufolge Banken, Einzelhandelsbetriebe - insbesondere für Lebensmittel sowie für Futtermittel - Apotheken sowie Drogerien weiter geöffnet.

Update, 15. März, 16.45 Uhr: Die Kreisverwaltung Recklinghausen soeben neue Zahlen der Coronavirus-Fälle im Kreis RE veröffentlicht. Die Statistik weist nun insgesamt 51 Infizierte aus, das ist ein leichter Anstieg von vier im Vergleich zum Sonntagvormittag.
Bislang bekannt gewordene Fälle nach Städten: 

  • Castrop-Rauxel: 10
  • Datteln: 3
  • Dorsten: 10
  • Gladbeck: 2
  • Haltern am See: 7
  • Herten: 3
  • Marl 4
  • Oer-Erkenschwick 2
  • Recklinghausen 9
  • Waltrop 1

Update, 15. März, 14.56 Uhr: Auch der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Groß ist seit Donnerstag in selbst verordneter häuslicher Quarantäne. Der SPD-Politiker hatte Kontakt zu einem Corona-Infizierten und bleibt daher für mindestens 14 Tage in seiner Wohnung in Berlin. Zum Wahlkreis Recklinghausen II von Michael Groß gehören die Städte Marl, Herten, Datteln, Oer-Erkenschwick und Haltern am See. 

Update, 15. März, 13.40 Uhr: Wie eine Sprecherin in Berlin am Sonntag bekannt gab, bereits man sich bei der Deutschen Bahn darauf vor, in den nächsten Tagen den Regionalverkehr stark einzuschränken. Aufgrund der sinkenden Nachfrage würden die Fahrpläne nach und nach angepasst. Was genau das bedeutet, werden wir berichten, sobald wir nähere Informationen erhalten.

Zusätzlich wurde angekündigt, dass man zum Schutze aller in der nächsten Zeit auf Fahrkartenkontrollen verzichten werde. Gleichzeitig wird die Möglichkeit erweitert, bereits gebuchte Reisen zu verschieben oder zu stornieren. 

Für alle bis zum 13. März erworbenen Tickets mit Reisedaten zwischen 13. März und 30. April könnten Fahrgäste ihre Fahrt verschieben und den Fahrschein bis zum 30. Juni flexibel für die gebuchte Strecke nutzen. Bei den rabattierten Sparpreisen und Supersparpreisen ist die Zugbindung aufgehoben. 

Nähere Informationen dazu findet man auf den Seiten der Deutschen Bahn.

Aktuelle Zahlen zu Infizierten im Kreis Recklinghausen

Update, 15. März, 12.30 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat bekannt gegeben, wie sich die Infizierten auf die betroffenen Städte aufteilen:

  • Castrop-Rauxel: 9
  • Datteln: 3
  • Dorsten: 9
  • Gladbeck: 2
  • Haltern am See: 5
  • Herten: 3
  • Marl: 4
  • Oer-Erkenschwick: 2
  • Recklinghausen: 9
  • Waltrop: 1

Update, 15. März, 11.22 Uhr: Seit Samstagabend haben sich die Zahlen der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster von 285 auf 315 erhöht (Stand 11 Uhr). Im Kreis Recklinghausen wurde eine zusätzliche Person positiv auf das Virus getestet. Damit gibt es hier inzwischen 47 Fälle.

Die Zahlen des Regierungsbezirks ergeben sich durch Zusammenrechnen der folgenden Kreise:

  • Münster: 56
  • Bottrop: 3
  • Gelsenkirchen: 12
  • Borken: 45
  • Coesfeld 47
  • Steinfurt: 61
  • Recklinghausen: 47
  • Warendorf: 47

NRW-Ministerpräsident Laschet straft derweil in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" alle Hamsterkäufer ab. „Hamstern oder Stehlen von Desinfektionsmitteln in Krankenhäusern ist unsolidarisch“, so der Kandidat für den CDU-Vorsitz. „Kauf, was nötig ist, vielleicht auch etwas mehr, um Einkaufsgänge zu reduzieren. Aber keine panischen Hamsterkäufe.“Lieferengpässe seien in Deutschland nicht zu erwarten, die Versorgung durch Supermärkte sei gesichert.

Außerdem warnt er davor Apotheken zu stürmen und unnötig Medikamente zu horten. "Wenn jeder anfängt, Medikamente zu horten, die er nicht braucht, bricht auch das beste System zusammen. Das System beruht auf Vertrauen, und jeder trägt dazu bei, dass dieses Vertrauen erhalten bleibt." Er betont, dass es keinen "Rückzug in den Egoismus" geben dürfe. "Alle sollten sich jetzt auf den Gemeinschaftssinn besinnen, der unser Land stark gemacht hat."

Update, 15. März, 10.15 Uhr: Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Samstag (14.03.) allen Urlaubsrückkehrern aus Italien, Österreich und der Schweiz geraten hat, zwei Wochen von sich aus zu Hause zu verbringen und soziale Kontakte zu vermeiden, weist der Kreis Recklinghausen darauf hin, dass in solchen Fällen das Kreisgesundheitsamt nicht weiterhelfen und keine Bescheinigungen ausstellen kann.

Da es sich bisher um eine Empfehlung und keine gesetzliche Anordnung handelt, sollten Betroffenen sich an ihre Arbeitgeber wenden. Nach telefonischer Abstimmung und eventueller Hinzuziehung des Betriebsarztes können solche Fälle direkt im Unternehmen geregelt werden.

Update, 15. März, 09.45 Uhr: Um den Anstieg der Infizierungen zu verlangsamen hat der Gelsenkirchener Zoo "ZOOM Erlebniswelt" am Samstag verkündet, bis auf weiteres zu schließen. Der Krisenstab der Stadt Gelsenkirchen habe so entschieden.

Während die Städte im Kreis Recklinghausen ab Montag (16.03.) alle öffentlichen Einrichtungen schließen, darunter auch Schwimmbäder und Bibliotheken, hat auch das Maritimo in Oer-Erkenschwick bekannt gegeben, ab Sonntag (15.03.) aufgrund der aktuellen Entwickling und einer ordnungsbehördlichen Anordnung geschlossen zu haben.

Bundesgesundheitsministerium und Uniklinik warnen vor Fake News

Update, 15. März, 08.00 Uhr: Das Bundesgesundheitsministerium warnt eindringlich davor, Nachrichten aus unseriösen Quellen Glauben zu schenken. Im Internet kursieren neben hilfreichen Anleitungen zum gründlichen Händewaschen, auch mehrere Falschmeldungen. Über die mobile Kommunikationsplattform WhatsApp verbreitet sich zum Beispiel eine Meldung, dass das Medikament Ibuprofen den Virus beschleunigen würde. Angeblich hätten Studien der Wiener Uniklinik zu diesem Ergebnis geführt. Die Uniklinik hat dies in sozialen Medien gestern jedoch strikt verneint:

Eine solche Studie existiert nicht. Es handelt sich um sogenannte "Fake News".

Update, 14. März, 18.45 Uhr: Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat das Bistum Münster entschieden, auch Gottesdienste abzusagen. Soweit dies möglich ist, gilt dies ab sofort, also noch für dieses Wochenende.

Auch die Gottesdienste im gesamten Bistum Münster finden nicht statt. Hier eine Information der Gemeinde St. Johannes  in Recklinghausen-Suderwich.

Update, 14. März, 17.35 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich im Laufe des heutigen Samstags von 230 auf jetzt 285 Fälle (Stand 17 Uhr) erhöht. Im Kreis Recklinghausen sind 46 Personen infiziert. In Gelsenkirchen gibt es zehn Fälle.

Update, 14. März, 16 Uhr: Wie die Stadt Herten mitteilt, werden alle städtischen Einrichtungen ab Montag, 16. März, für den Publikumsverkehr geschlossen.

Das betrifft unter anderem das Rathaus die beiden Schwimmbäder (Copa Ca Backum und Westerholt) sowie die Familienbildungsstätte die Volkshochschule (VHS) und die Musikschule.

Update, 14. März, 15.30 Uhr: Die Stadt Recklinghausen schließt ab Montag weitere Einrichtungen. Dabei handelt es sich um die Stadtbibliothek, die Bäder, die Museen, das Institut für Stadtgeschichte und auch die Sternwarte im Stadtgarten. Mit der Maßnahme folge die Stadt den Anordnungen des Landes.

Update, 14. März, 15 Uhr: Die Stadtverwaltung Oer-Erkenschwick hat vor wenigen Minuten auf Grundlage einer Weisung des NRW-Gesundheitsministeriums eine Information zur Schließung von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Tageseinrichtungen und Kinderbetreuung veröffentlicht. Hier alle detaillierten Informatonen.

Update, 14. März, 14 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. Am Samstag gab es (Stand 11.30 Uhr) 1636 bestätigte Erkrankungen mit dem Erreger Sars-CoV-2, wie das Gesundheitsministerium in Düsseldorf meldete. Am Freitagnachmittag (16.00 Uhr) waren es noch 1433 Fälle gewesen.

Der Kreis Heinsberg bleibt mit 589 nachgewiesenen Infektionen mit großem Abstand am stärksten betroffen. In Aachen und der Städteregion Aachen gab es zusammen 85 Infektionen mit den neuartigen Coronavirus. In der größten Stadt des Bundeslandes, in Köln, waren es 83 Fälle. In der zweitgrößten Stadt Düsseldorf 23, in Dortmund 14 und in Essen 34.

Corona-Krise: NRW weitet Hilfsangebote für Unternehmen und Selbstständige aus

Update, 14. März, 12.25 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen weitet angesichts der Corona-Krise seine Hilfsangebote für in Not geratende Unternehmer, Gründer und Selbstständige aus.

"Die Corona-Krise bereitet der Wirtschaft zunehmend Sorgen: Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind mit abgesagten Veranstaltungen, rückläufigen Umsätzen, unterbrochenen Lieferketten und verzögerten Zahlungen konfrontiert, die ihre Liquidität empfindlich schmälern können", erklärte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Samstag.

Um möglichst schnell wirksam zu sein, würden Expressbürgschaften bereitgestellt, die die Bürgschaftsbank binnen 72 Stunden bewilligen könne. Kleine Unternehmen, Neugründungen und Betriebe, die ausbilden, könnten ohne Hausbank und ohne Sicherheiten frisches Beteiligungskapital erhalten und so Lücken nachhaltig schließen.

Update, 14. März, 12.15 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Samstag mit ihrem Coronavirus-Krisenteam über die Lage an den europäischen Grenzen beraten. Es gehe darum, Menschen zu schützen und den Warentransport aufrecht zu erhalten, erklärte von der Leyen auf Twitter.

Weitere Themen der Krisen-Videokonferenz seien der Handel, Wirtschaftshilfen, die Gesundheitsversorgung und Maßnahmen, um die Verwaltung der Kommission trotz Ausbreitung der Covid-19-Pandemie handlungsfähig zu halten.

Die aktuellen Zahlen aus dem Kreis Recklinghausen

Update, 14. März. 12 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Kreis Recklinghausen ist auf 41 gestiegen. Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen steht in Kontakt mit den Personen. Bislang bekannt gewordene Fälle:

  • Castrop-Rauxel: 9
  • Datteln: 3 
  • Dorsten: 7
  • Gladbeck: 1
  • Haltern am See: 3
  • Herten: 3
  • Marl: 4
  • Oer-Erkenschwick: 2
  • Recklinghausen: 8
  • Waltrop: 1

Update, 14. März, 11.45 Uhr: Mit Blick auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jeden Einzelnen dazu aufgerufen, mit dem eigenen Verhalten Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen.

Die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten werde dauern, sagte Merkel in ihrer am Samstag verbreiteten wöchentlichen Videobotschaft. Daher sei es nun wichtig, soziale Kontakte weitgehend einzustellen, "wo immer das möglich ist".

"Jeder und jede kann mit seinem und ihrem persönlichen Verhalten dazu beitragen, dass sich die Geschwindigkeit, in der Menschen infiziert werden, so verlangsamt, dass unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird", sagte Merkel. Sie rief die Bürger auf, Veranstaltungen zu meiden, die nicht notwendig seien, bis hinein ins familiäre Umfeld. "Wir helfen damit ganz konkret Menschen und können Solidarität in der Gesellschaft zeigen."

Das Coronavirus sei "eine riesige Herausforderung für uns in Deutschland", sagte Merkel. "Eine Herausforderung, wie wir sie seit langem nicht gekannt haben. Und genauso, wie es uns geht, geht es vielen Ländern, den allermeisten Ländern auf der Welt."

Im Kreis Recklinghausen gibt es aktuell 41 bestätigte Coronavirus-Infektionen

Update, 14. März, 11.15 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von 206 auf jetzt 230 Fälle erhöht. Hier die Zahlen im Überblick:

  • Stadt Münster 41 (29)
  • Stadt Bottrop 3 (3)
  • Stadt Gelsenkirchen 9 (9)
  • Kreis Borken 27 (25)
  • Kreis Coesfeld 39 (39)
  • Kreis Steinfurt 43 (37)
  • Kreis Recklinghausen 41 (37)
  • Kreis Warendorf 27 (27)

Update, 14. März, 11.10 Uhr:  Bundesernährungsministerin Julia  Klöckner hat die Bürger aufgerufen, Hamsterkäufe in der Coronavirus-Krise zu vermeiden. "In Deutschland haben wir aktuell keine Versorgungsengpässe", sagte die CDU-Politikerin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

"Ich appelliere daher an die Bürger, ihre Vorräte mit Bedacht, Augenmaß und umsichtig aufzustocken – dann ist genügend für alle verfügbar, die Regale werden zeitnah wieder aufgefüllt." Für Hamsterkäufe gebe es keinen Anlass.

"Gerade mit Blick auf die jetzige Situation ist nicht nur die Solidarität der Verbraucher untereinander gefragt, sondern auch Maß und Mitte."

Wichtig sei, nur das zu lagern, was auch normalerweise im Alltag genutzt und verbraucht werde, um nicht Lebensmittel und wichtige Ressourcen zu verschwenden, mahnte Klöckner vor dem Weltverbrauchertag an diesem Sonntag

"Denn unnötige Hamsterkäufe führen leider häufig dazu, dass Lebensmittel letztlich in der Tonne landen." Wer zu viel gekauft habe, könne einwandfreie Waren zur Weitergabe an die Tafeln geben.

Update, 14. März, 10.30 Uhr: Seniorenheime sollen nach Ansicht eines Bundes-Heim-Verbandes wegen der Corona-Epidemie von Bürokratie und Kontrollen verschont werden.

"In dieser drastischen Situation müssen wir die Rahmenbedingungen lockern", sagte der Chef des Bundesverbandes der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB), Dieter Bien, der Deutschen Presse-Agentur.

So solle von Prüfungen der Heimaufsicht zunächst bis Ende Mai abgesehen werden. Die regelmäßigen Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung für den sogenannten Pflege-TÜV werden bereits vorläufig bis Ende Mai ausgesetzt.

Personalvorgaben wie die Fachkraftquote solle man zurückstellen, forderte Bien. Auch die Pflegeberichte könnten aus Sicht des Verbandes abgespeckt werden. "Es ist jetzt oberstes Gebot, die Grundversorgung der alten Menschen sicherzustellen."

Deutschlands Nachbarländer wollen Grenzen wegen der Coronavirus-Pandemie schließen

Update, 14. März, 9.20 Uhr: Angesichts der Corona-Pandemie sollten sich alle Reiserückkehrer aus Italien, Österreich und der Schweiz nach Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums selbst in Quarantäne begeben.

"Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen zu Hause", schrieben Minister Jens Spahn und seine Ministerium am Freitagabend jeweils auf Twitter. Dies gelte "unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht".

Update, 14. März, 8.45 Uhr: Wegen des Coronavirus steht das gesellschaftliche Leben in Oer-Erkenschwick so gut wie still. Die Liste der ausfallen Veranstaltungen oder der Vereine und Verbände, die ihren Betrieb einstellen, ist lang. Hier eine Übersicht.

Update, 14. März, 8.30 Uhr: Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt weltweit die am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Region der Welt. Deutschlands Nachbarländer Tschechien, Polen und Dänemark riegeln wegen der Coronavirus-Gefahr fast vollständig oder ganz ihre Grenze für alle Ausländer ab.

Update, 14. März, 8 Uhr: In der Fußball-Bundesliga gibt es den ersten Coronafall. Aufsteiger SC Paderborn gab am Freitagabend bekannt, dass der deutsche U21-Nationalspieler Luca Kilian positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurde.

Coronavirus: Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern werden eingeschränkt

Update, 13. März, 20.45 Uhr: In seinem "Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie" bittet das NRW-Gesundheitsministerium alle Bürger, selbst kritisch zu prüfen, ob geplante Veranstaltungen - wie Feiern und private Termine - notwendig sind. Das ist eine Ergänzung des bisherigen Erlasses, der vorsah, Veranstaltungen über 1000 Personen grundsätzlich zu untersagen. 

Laut NRW-Staatsekretär Edmund Heller, der den Erlass unterzeichnet hat, sei grundsätzlich davon auszugehen, dass auch bei Veranstaltungen mit geringerer Teilnehmerzahl "keine Schutzmaßnahmen getroffen werden können, die gleich effektiv oder weniger eingriffintensiv sind, als die Veranstaltung nicht durchzuführen". Eine Vermeidung von nicht notwendigen Veranstaltungen sei daher angezeigt, so das NRW-Gesundheitsministerium. Damit sind auch die Städte in der Pflicht, alle dementsprechenden Veranstaltungen bis auf Weiteres abzusagen.

Außerdem bereitet das NRW-Gesundheitsministerium einen Erlass vor, der Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern stark einschränkt.

Update, 13. März, 20.34 Uhr: Unsere Kollegen von cityInfo.TV haben in Herten die Menschen gefragt, wie sie mit der Situation rund um das Coronavirus umgehen. Hier der Videobericht.

Herten: So gehen die Menschen mit dem Coronavirus um | cityInfo.TV

Herten: So gehen die Menschen mit dem Coronavirus um | cityInfo.TV

Schon 206 Coronavirus-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Update, 13. März, 17.45 Uhr: Es liegen neue Zahlen der Bezirksregierung Münster zu Coronavirus-Infektionen in der Region vor. Demnach gibt es 37 Infizierte im Kreis Recklinghausen - 19 mehr als noch am Donnerstag. Im Regierungsbezirk ist die Zahl im Laufe des Freitags derweil von 160 auf 206 Fälle gestiegen

Hier die Zahlen aus der Region im Überblick (Erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl in Klammer: Donnerstag, 15.30 Uhr): 

  • Stadt Münster 29 (20) 
  • Stadt Bottrop 3 (3) 
  • Stadt Gelsenkirchen 9 (5) 
  • Kreis Borken 25 (14) 
  • Kreis Coesfeld 39 (30) 
  • Kreis Steinfurt 37 (26) 
  • Kreis Warendorf 27 (11)
  • Kreis Recklinghausen 37 (19)

AOK schließt Kundencenter im Kreis Recklinghausen wegen Coronavirus-Pandemie

Update, 13. März, 16.55 Uhr: Die AOK wird ab Montag (16.3.) ihre Kundencenter im Kreis Recklinghausen (Datteln, Dorsten und Recklinghausen) für die persönliche Beratung der Kunden bis auf Weiteres schließen. Das teilt die Krankenkasse in einer Pressemitteilung mit. 

Die AOK verweist auf alle weiteren Kontaktkanäle: "Die AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über das Service-Telefon 0800 265 5000 jederzeit erreichbar, ebenso per Post, E-Mail unter kontakt@nw.aok.de oder digital über das AOK Online-Servicecenter im Internet unter meine.aok.de. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘."

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Hiobsbotschaft für alle Fußballfans

Update, 13. März, 16.26 Uhr: Jetzt vermelden alle Nachrichtendienste gerade die Hiobsbotschaft für alle Fußball-Fans. Die Bundesliga-Saison wird vorerst gestoppt! Das hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) soeben verkündet.

Update, 13. März, 14.45 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat es offiziell gemacht: In einer Pressekonferenz am Nachmittag verkündete er, dass die Schulpflicht ab Montag (16.3.) entfällt. Diese Maßnahme gilt bis zum 19. April, also dem Ende der Osterferien. Alle wichtigen Prüfungen, wie das Abitur, sollen derweil abgelegt weden können.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Kinder nicht zu den Großeltern schicken

Am Montag und Dienstag werden noch Lehrer in den Schulen bereitstehen, um eine Betreuung zu gewährleisten.

Ebenfalls der Vorlesungsbeginn des Sommersemesters an Universitäten und Hochschulen ist davon betroffen. Für

Kindertagesstätten gilt derweil ein "Betretungsverbot". Dennoch sollen Ausnahmen vor Ort organisiert werden. Genauere Angaben dazu machte Laschet nicht. Wichtig sei es allerdings, Kinder während der verlängerten Ferien nicht zu den Großeltern zu schicken. 

Darüber hinaus forderte Laschet von allen NRW-Bürgern, dass "allesozialen Kontakte" nun ruhen müssten. Wichtigstes Ziel sei es nun, Zeit zu gewinnen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. 

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Schulbetrieb wird am Montag eingestellt

Update, 13. März, 14.25 Uhr: Der Schulbetrieb in NRW wird ab Montag eingestellt. Das erfuhr unsere Redaktion aus Kreisen des Schulministeriums. Eltern können ihre Kinder am Montag und Dienstag aber noch schicken, damit sie die Betreuung ihrer Kinder an den Folgetagen besser organisieren können. 

Ab Mittwoch werden ausschließlich Kinder in den Schulen betreut, deren Eltern einer besonders wichtigen Tätigkeit nachgehen, vor allem im Gesundheitswesen. Die Rede ist von „Schlüsselpersonal“. Die Eltern müssen eine schriftliche Bestätigung ihres Arbeitgebers vorlegen. Diese Regelung greift für die Klassen 1-6. Geschlossen sind ab Montag beziehungsweise Mittwoch auch die Kindertagesstätten. Auch dort werden Kinder von „Schlüsselpersonal“ betraut. 

Coronavirus: Schulen im Kreis Recklinghausen ab Montag geschlossen

Das Schulministerium hat in einem Schreiben die Leiter der 6000 Schulen im Land informiert.

Mit einer Bestätigung seitens des Landes wird ab circa 14.30 Uhr gerechnet. 

Coronavirus: Vordere Bustüren im Kreis Recklinghausen geschlossen

Update, 13. März, 13.35 Uhr:

Auch die Vestische reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Recklinghausen. Ab Samstag, 14. März, bleibt die vordere Tür bei allen Bussen der Vestischen geschlossen. 

Alle Informationen zu dieser Maßnahme der Vestischen

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Schulen kommende Woche geschlossen

Update, 13. März, 13.10 Uhr: Wie die Willy-Brandt-Schule in Herten auf ihrer Website (in einem inzwischen gelöschten Artikel) berichtete, hat die Landesregierung beschlossen, ab Montag (16.3.) alle Schulen in NRW bis zum 19. April 2020 zu schließen. Eine offizielle Bestätigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet steht derweil noch aus. Sie wird um 14.30 Uhr erwartet. 

Auch die dpa berichtet inzwischen, dass alle Schulen in NRW geschlossen bleiben werden. Spiegel, NTV, WDR und Rheinische Post berichten dagegen von Schließungen erst ab Mittwoch. 

Coronavirus: Schulschließungen im Kreis Recklinghausen?

Update, 13. März, 12.05 Uhr: Die Anzeichen verdichten sich, dass die Schulen in Nordrhein-Westfalen ab Montag geschlossen sein werden. Damit rechnet unter anderem Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau im Hinblick auf eine Pressekonferenz mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet um 14.30 Uhr. 

Auch nach übereinstimmenden Medienberichten sollen flächendeckende Schulschließungen in Nordrhein-Westfalen beschlossen werden. Wahrscheinlich ist, dass die anstehenden Osterferien (6. bis 18. April) nach vorne verlängert werden

37 Coronavirus-Infizierte im Kreis Recklinghausen   

Update, 13. März, 10.50 Uhr: Aktuelle Zahlen zu den Coronavirus-Infektionen der Bezirksregierung Münster liegen vor. Während die Bezirksregierung noch von 31 Infizierten im Kreis Recklinghausen berichtet, bestötigt Kreis-Pressesprecher Jochem Manz, dass aktuell 37 Menschen im Vest mit dem Coronavirus infiziert sind. 

Insgesamt sind in der Bezirksregierung Münster damit 166 Menschen erkrankt. Die weiteren Zahlen aus der Region im Überblick (zweite Zahl in Klammer: gestrige Meldung 15.30 Uhr): 

  • Stadt Münster 23 (20) 
  • Stadt Bottrop 3 (3) 
  • Stadt Gelsenkirchen 6 (5) 
  • Kreis Borken 19 (14) 
  • Kreis Coesfeld 33 (30) 
  • Kreis Steinfurt 31 (26) 
  • Kreis Warendorf 14 (11)

Coronavirus: Fußballkreis Recklinghausen stell Spielbetrieb ein 

Update, 13. März, 10.30 Uhr: Wie der Fußballkreis Recklinghausen am Freitagmorgen mitteilt, wird der gesamte Spielbetrieb von den Senioren bis zur Jugend bis zum 19. April im Kreis Recklinghausen eingestellt

Auch ein paar Spielklassen höher wird pausiert: Die Bundesliga wird nach dem Spieltag an diesem Wochenende bis zum 2. April eingestellt. 

Update, 13. März, 10.23 Uhr: Der Höhepunkt der Corona-Infektionen ist im Kreis Recklinghausen noch nicht erreicht. Im Moment entwickeln sich die Fallzahlen rasant. Und doch gibt es bereits starke Auswirkungen auf die Gesellschaft. 

Selbstständige und Freiberufler im Kreis Recklinghausen fürchten um ihre Existenz.

37 Coronavirus-Infektionen im Kreis Recklinghausen bestätigt

Update, 13. März, 9.10 Uhr: Die Infektionen im Kreis Recklinghausen sind über Nacht noch einmal deutlich angestiegen: Mittlerweile gibt es 37 bestätigte Infektionen im Kreis Recklinghausen

  • Castrop-Rauxel 7
  • Datteln 3
  • Dorsten 7
  • Gladbeck 9
  • Haltern am See 3
  • Herten 3
  • Marl 4
  • Oer-Erkenschwick 2
  • Recklinghausen 8
  • Waltrop 0

Update, 13. März, 7.45: Die nordrhein-westfälische Landesregierung will am Freitag über weitere Maßnahmen in der Corona-Krise beraten. Nach dpa-Informationen ist damit zu rechnen, dass auch über die Möglichkeit von Schul- und Kitaschließungen in NRW gesprochen wird. In den Städten des Kreises Recklinghausen wurden an einigen Schulen die Kinder bereits aufgefordert, ihre Materialien mit nach Hause zu nehmen. Auch das Funktionieren von eMail-Adressen für den Versand von Aufgaben wurde getestet.

Update, 12. März, 18.45 Uhr: Im Kreis Recklinghausen finden bis 1. Mai alle Fußball-Begegnungen nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit als Geisterspiele statt. Das ist auch eines der Ergebnisse der Tagung der Bürgermeister mit dem Landrat.

Auch das Kulturfest am 1. Mai am Grünen Hügel in Recklinghausen wird es in diesem Jahr nicht geben. Das bestätigt dieStadt Recklinghausen auf ihrer Website

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Keine Entspannung am Donnerstag

Update, 12. März, 17.25 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Zahlen der Bezirksregierung deuten aufkeine Entspannung hin - im Gegenteil. Im Kreis Recklinghausen sind seit Donnerstagmorgen noch einmal drei neue Fälle hinzugekommen. Im Kreisgebiet sind damit 19 Personen nachweislich erkrankt, die Zahl hat sich im Vergleich zum Mittwoch damit mehr als verdoppelt. Im gesamten Regierungsbezirk Münster gibt es jetzt 128 Fälle (am Vormittag waren es 109, am Vortag 84). 
Hier die gesamten Fallzahlen (Stand: 17 Uhr, Zahlen vom Vortag in Klammern):

  • Stadt Münster 20 (13)
  • Stadt Bottrop 3 (2)
  • Stadt Gelsenkirchen 5 (4)
  • Kreis Coesfeld 30 (26)
  • Kreis Steinfurt 26 (12)
  • Kreis Recklinghausen 19 (9)
  • Kreis Warendorf 11 (7)
  • Gesamter Regierungsbezirk 128 (84)

Unterdessen haben der Handballverband Westfalen und der Westdeutsche Basketball-Verband angesichts der Corona-Krise ihren Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung vorerst eingestellt

Städte im Kreis Recklinghausen kämpfen gemeinsam gegen das Coronavirus

Update, 12. März, 17.00 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus wollen die zehn Städte und der Kreis RE künftig einheitlich vorgehen. Bei einem Treffen im Kreishaus Recklinghausen beschlossen die Bürgermeister und Landrat Cay Süberkrüb jetzt unter anderem, "alle nicht notwendigen eigenen Veranstaltungen bis einschließlich 1. Mai 2020 abzusagen", wie der Kreis RE am Nachmittag in einer Pressemitteilung erklärt. Im Kreishaus betrifft diese einheitliche Regelung zum Beispiel den Girls‘ and Boys‘ Day. 

Außerdem würden Veranstaltungen wie Trauungen, VHS-Kurse oder Ähnliches auf maximal 30 Teilnehmer begrenzt. Eine Ausnahme gebe es im Bereich von Bestattungen. Gottesdienste und Moscheebesuche würden ebenfalls nicht eingeschränkt, so die Kreisverwaltung.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: auch Jobcenter betroffen

Außerdem könnten Termine in der Verwaltung in Bereichen mit Bürgerkontakt ab Montag, 16. März, nur noch nach telefonischer Vereinbarung gemacht werden. Offene Sprechstunden - auch im Jobcenter Kreis Recklinghausen und seinen Bezirksstellen sowie im Straßenverkehrsamt - werde es nicht mehr geben, kündigte der Kreis RE an. 

Für Termine beim Straßenverkehrsamt in Marl sei zusätzlich zu der telefonischen Terminvereinbarung weiterhin die Online-Terminvereinbarung unter www.kreis-re.de/strassenverkehrsamt möglich. Telefonisch erreichen kann man die Zulassungsstelle unter 02361/53-7777 oder -7012, die Nummer der Führerscheinstelle lautet 02361/53-7012. Eine Alternative zur persönlichen Vorsprache zur Zulassung von Fahrzeugen könne außerdem ein Zulassungsdienst aus dem Kreisgebiet sein.

Influencerin aus Marl bangt wegen Coronavirus um Reise

Update, 12. März, 15.54 Uhr: Auch die Influencerin sinakatarina aus Marl ist vom Ausbruch des Coronavirus betroffen. Sie bangt gerade um ihre Reise nach Mexiko. Wir haben mit ihr über die Situation gesprochen.

Update, 12. März, 15.48 Uhr: Nicht nur der TuS Haltern kapituliert vor dem Coronavirus. Die Ausbreitung gefährdet noch andere Veranstaltungen in zahlreichen Amateur-Sportarten. Für die Verantwortlichen wären Absagen fatal. Unsere Lokalsport-Kollegen haben mal zugesammengefasst, welche Spiele und Ereignisse auf der Kippe stehen.

Update, 12. März, 13.56 Uhr: Wegen der angespannten Coronavirus-Lage hat auch der TuS Haltern sein Regionalliga-Spiel am Sonntag gegen Rot-Weiß Oberhausen abgesagt. Darüber hinaus will der Aufsteiger auch in den kommenden zwei Wochen nicht in der Regionalliga auflaufen. Das erklärte der Verein in einer Pressemitteilung.

Gelsenkirchen bietet Coronavirus-Schnelltests an

Update, 12. März, 13.30 Uhr: Die Nachbarstadt Gelsenkirchen reagiert jetzt auf den erhöhten Bedarf nach Tests auf das Coronavirus. Wie die Pressestelle der Stadt am Mittag in einer Mitteilung erklärt, würden daher mobile Test-Stationen zum Einsatz kommen. Diese seien im Stadtgebiet unterwegs und könnten Personen, die den Verdacht haben, infiziert zu sein, direkt in ihrer häuslichen Umgebung testen. Das Projekt laufe in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). 

"Wir haben uns ganz bewusst für diesen mobilen Test-Service entschieden, da wir vermeiden möchten, dass Bürgerinnen und Bürger, die das Virus in sich tragen, auf dem Weg zu einer zentralen Anlaufstelle möglicherweise weitere Menschen infizieren“, erklärte Klaus Mika, der Leiter des Referats Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen. Je nach Fallzahl könne das Gesundheitsamt für die Testungen auf 50 Fahrzeuge und damit auf entsprechend viele mobile Teststationen zurückgreifen. 

Im Kreis Recklinghausen sollen bald vier weitere Diagnosezentren für Coronavirus-Tests bereitstehen.

Coronavirus in Recklinghausen: Ganze Schulklasse in häuslicher Isolation

Update, 12. März, 12.06 Uhr: Jetzt ist auch ein Schüler des Kuniberg Berufskollegs in Recklinghausen positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden. Wie der Kreis Recklinghausen am Mittag erklärte, hat das Kreis-Gesundheitsamt veranlasst, dass die gesamte Klasse vorsorglich in häusliche Isolation genommen wird. Sie gelte laut Kreis RE für 14 Tage ab dem letzten Kontakt zu dem infizierten Schüler. Die Schüler, die unmittelbaren, engen Kontakt hatten, würden ebenfalls getestet. Das Gesundheitsamt nehme darüber hinaus Kontakt zu den Personen auf, zu denen er engeren Kontakt hatte, so die Kreisverwaltung weiter.
Hier ein Überblick der bislang bekannt gewordenen Coronavirus-Infektionen im Kreis RE:

  • Dorsten: 4 Fälle (zwei Männer, zwei Frauen)
  • Recklinghausen: 4 Fälle (drei Männer, eine Frau)
  • Marl: 3 Fälle (Männer)
  • Haltern am See: 3 Fälle (Männer)
  • Oer-Erkenschwick: 1 Fall (Mann)
  • Castrop-Rauxel: 1 Fall (Mann)

Interaktive Grafik zum Thema Coronavirus

Update, 12. März, 11.57 Uhr: Diese dynamische Grafik der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zeigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den Bundesländern, basierend auf den jeweils aktuellsten Zahlen des Robert Koch-Instituts.

Update, 12. März, 10.49 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt auch hierzulande immer weiter an. Laut der aktuellen Zahlen der Bezirksregierung Münster sind im Kreis Recklinghausen nun schon 16 Personen mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert - am Vortag waren es noch neun. Im gesamten Regierungsbezirk Münster sind mittlerweile 109 Menschen betroffen (Vortag: 84).
Hier die aktuellen Zahlen (Stand: 10.35 Uhr - Vortagszahlen in Klammern):

  • Stadt Münster: 14 Infektionen (13)
  • Stadt Bottrop: 3 Infektionen (2)
  • Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen (4)
  • Kreis Borken: 14 Infektionen (11)
  • Kreis Coesfeld: 28 Infektionen (26)
  • Kreis Steinfurt: 22 Infektionen (12)
  • Kreis Recklinghausen: 16 Infektionen (9)
  • Kreis Warendorf: 8 Infektionen (7)
  • Gesamter Regierungsbezirk Münster: 109 Infektionen  (84)

Geisterspiele durch Coronavirus-Lage: Bundesliga-Konferenz im Free-TV

Update, 12. März, 9.30 Uhr: Was in den vergangenen Tagen bereits spekuliert wurde, ist nun offiziell! Sky überträgt die Konferenz der 1. und 2. Liga an den kommenden zwei Spieltagen im Free-TV. Das teilte der Pay-TV-Sender am Donnerstagmorgen mit.

Update, 12. März, 9 Uhr: In einem offenen Brief hat sich der Zirkusdirektor und Mitbegründer des Circus Roncalli an den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet gewandt. Er fordert die Politik zu finanzieller Unterstützung auf, um die 250 Arbeitsplätze zu sichern.

Update, 12. März, 8 Uhr: Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren sicherzustellen, hat der Landrat angeregt, Veranstaltungen abzusagen bzw. zu verschieben. Daher werden ab sofort keine Veranstaltungen der Feuerwehr Recklinghausen mehr durchgeführt. "Hierzu zählen insbesondere die Übungsabende der ehrenamtlichen Einheiten, Sitzungen und Besprechungen, die Brandschutzerziehung und Aus- und Fortbildungsmaßnahmen innerhalb der Feuerwehr Recklinghausen sowie alle öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie Frühjahrs- und Osterübungen sowie die Osterfeuer", teilt die Feuerwehr Recklinghausen auf Facebook mit.

Update, 12. März, 6.45 Uhr: Ältere Menschen gehören zu den Risikogruppen und müssen besonders vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden. Seniorenzentren in Recklinghausen haben bereits reagiert.

Update, 12. März, 6 Uhr: Die Bildungsminister der Länder befassen sich ab diesem Donnerstag unter anderem mit den Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Schulen. Bei der zweitägigen Sitzung der Kultusministerkonferenz geht es unter anderem darum, ob die Ausbreitung des Virus die anstehenden Abiturprüfungen gefährdet.

Auf der Tagesordnung stehen zudem unter anderem Empfehlungen zur Europabildung in der Schule und die Finanzierung der Universitätskliniken. Eine Unterrichtung der Öffentlichkeit ist erst zum Abschluss am Freitag vorgesehen.

Entscheidungen über Veranstaltungen im Kreis Recklinghausen werden individuell geprüft

Update, 11. März, 20.50 Uhr: Der "Girls and Boys Day" am Petrinum in Recklinghausen wurde abgesagt, das teilte Schulleiter Michael Rembiak am Mittwochabend mit. Diese außerschulische Veranstaltung war für den 26. März geplant. Stattdessen werde an dem Tag regulärer Unterricht stattfinden.

Update, 11. März, 19.45 Uhr: Die Kreisverwaltung und die Stadt Recklinghausen haben am Mittwochabend eine gemeiname Pressemitteillung zur Absage von Veranstaltungen herausgegeben. Jeder Fall werde individuell geprüft.

Die Empfehlung des Kreises richte sich nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts, bei denen es um die Teilnehmer, Veranstaltungsart und Veranstaltungsort geht. Denn nicht nur die Zahl der Teilnehmer sei ein Indiz für das Ansteckungsrisiko, sondern zum Beispiel auch das Alter der Teilnehmer, die Intensität und Dauer des Kontaktes und ob es sich um eine geschlossene Räumlichkeit oder um eine Open-Air-Veranstaltung handelt.

Ein weiteres Kriterium sei die Notwendigkeit der Veranstaltung. "Wenn eine Veranstaltung als nicht notwendig eingeschätzt wird, prüfen wir das Infektionsrisiko im Einzelfall", erklärt Landrat Cay Süberkrüb. Notwendig seien zum Beispiel Ratssitzungen, unabhängig von der Zahl der Teilnehmer.

Es könne aktuell auch noch keine Aussage für Veranstaltungen getroffen werden, die erst in einigen Wochen stattfinden. Allem voran: die Ruhrfestspiele in Recklinghausen. Für Schulveranstaltungen gilt demnach eine allgemeine Empfehlung, auf nicht für den Unterricht Notwendiges zu verzichten.

Wegen Coronavirus fällt die Grimme-Preis-Verleihung in Marl aus

Update, 11. März, 18.30 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Wegen des Coronavirus fällt die Verleihung der Grimme-Fernsehpreise am 27. März in Marl aus.

"Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Grimme-Preisverleihung steht für uns an erster Stelle, außerdem wollen wir unseren Beitrag leisten, die fortschreitende Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen", erklärte die Geschäftsführerin des Grimme Instituts, Frauke Gerlach, am Mittwoch.

Eine mögliche Verschiebung werde geprüft oder eine "alternative Form der Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger zu einem späteren Zeitpunkt".

Roncalli und Palmkirmes abgesagt: Coronavirus legt Recklinghausen lahm | cityInfo.TV

Roncalli und Palmkirmes abgesagt: Coronavirus legt Recklinghausen lahm | cityInfo.TV

Update, 11. März, 18.15 Uhr: Das Dart-Turnier "Pfeile für den guten Zweck" in Herten wurde abgesagt. Aufgrund des Corona-Virus haben die Veranstalter sich entschieden, es auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Das Benefiz-Event sollte im Revue-Palast Ruhr auf dem Gelände der Zeche Ewald in Herten-Süd stattfinden.

Update, 11. März, 18 Uhr: Wegen des Coronavirus werden in Nordrhein-Westfalen alle Schulausflüge und Klassenfahrten bis zu den Osterferien abgesagt. Dies sei ein "schulischer Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus", teilte das Schulministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Update, 11. März, 17.40 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nun als Pandemie ein. Das sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Neun Infektionen bestätigt

Update, 11. März, 17.30 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münste r hat sich im Lauf des Mittwochs auf jetzt 84 (Stand 11. März, 17.10 Uhr) erhöht. Hier die aktuellen Zahlen:

  • Stadt Münster: 13 Infektionen (vorher 8)
  • Stadt Bottrop: 2 Infektion (vorher 1)
  • Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen (gleich geblieben)
  • Kreis Borken: 11 Infektionen (vorher 7)
  • Kreis Coesfeld: 26 Infektionen (vorher 22)
  • Kreis Steinfurt: 12 Infektionen (vorher 11)
  • Kreis Recklinghausen: 9 Infektionen (gleich geblieben)
  • Kreis Warendorf: 7 Infektionen (vorher 5) 

Update, 11. März, 17.22 Uhr: Die Auswirkungen des Coronavirus haben den Amateursport erreicht. Allerdings gibt es im Kreisgebiet wie unter den Sportverbänden keine allgemein verbindliche Regelung. Diese Sportveranstaltungen stehen auf der Kippe.

Update, 11. März, 17.07 Uhr: Fällt die für den 27. April geplante Grimme-Preis-Verleihung in Marl aus? Das sagen die VerantwortlichenLandrat Cay Süberkrüb hat erklärt, dass der Grimme-Preis in Marl nicht stattfinden wird. Bürgermeister Werner Arndt bestätigt dies nicht: Es gebe keine amtliche Anordnung. Erst am Donnerstag soll dies diskutiert und entschieden werden.

Update, 11. März, 15.30 Uhr: Der Circus Roncalli wird in diesem Jahr nicht in Recklinghausen stattfinden. Das wurde soeben auf einer Pressekonferenz des Kreises Recklinghausen bekannt gegeben. Auch die Palmkirmes wird in diesem Jahr nicht stattfinden. 

Auch weitere Großveranstaltungen in Recklinghausen sind betroffen.  

Veranstaltungen im Kreis Recklinghausen stehen auf der Kippe

Update, 11. März, 14 Uhr: Alle Veranstalter müssen sich derzeit die Frage stellen, ob ihre geplanten Veranstaltungen in Recklinghausen stattfinden können.

Einige sind bereits abgesagt worden. Hier gibt es den Überlick.

Update, 11. März, 12.34 Uhr: Auch drei Männer aus Marl sind mit dem Coronavirus infiziert. Dadurch sind aber nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes keine anderen Einrichtungen betroffen. Kindergärten oder Schulen müssen also nicht geschlossen werden. Aber die drei Männer werden häuslich isoliert.

Update, 11. März, 11.55 Uhr: Mehrere Großveranstaltungen in Recklinghausen drohen, wegen steigender Corona-Infektionen, abgesagt zu werden. Davon betroffen ist auch der Circus Roncalli und die Palmkirmes. Die Entscheidung fällt heute im Kreishaus Recklinghausen. Dort treffen sich alle Bürgermeister aus dem Kreis RE mit Landrat Cay Süberkrüb.

Zahl der Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen steigt an

Update, 11. März, 11.45 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat gerade bekannt gegeben, aus welchen Städten die drei neuinfizierten Personen kommen. Zwei Männer aus Haltern haben sich angesteckt, außerdem ein Mann aus Oer-Erkenschwick. Die anderen sechs Fälle gibt es in Marl (drei Männer), Dorsten (zwei Frauen) und Recklinghausen (ein Mann).

Update, 11. März, 10.55 Uhr: Nachdem bereits am Dienstagabend vier neue Coronavirus-Fälle im Kreis Reckklinghausen bekannt wurden, gibt es am Mittwoch drei weitere Infektionen. Wie die Bezirksregierung Münster am Vormittag in ihrer Statistik ausführt, gibt es damit neun bestätigte Fälle im Kreisgebiet - am Dienstagmorgen waren es noch 2 gewesen. Insgesamt sind im Regierungsbezirk nun 67 Menschen sicher mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert (Vortag: 49, damit +18 Fälle) Hier die gesamten aktuellen Zahlen (Stand 10.20 Uhr):

  • Stadt Münster: 8 Infektionen (vorher 6)
  • Stadt Bottrop: 1 Infektion
  • Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen
  • Kreis Borken: 7 Infektionen (vorher 6)
  • Kreis Coesfeld: 22 Infektionen (vorher 21)
  • Kreis Steinfurt: 11 Infektionen (vorher 4)
  • Kreis Recklinghausen: 9 Infektionen (vorher 2)
  • Kreis Warendorf: 5 Infektionen (vorher 4)

Coronavirus-Krisenstäbe nicht nur im Kreis Recklinghausen aktiv

Update, 11. März, 8.56 Uhr: Es gibt wichtige Neuigkeiten für alle Bürger, die sich wegen einer leichten Erkältung krankschreiben lassen müssen. Um das medizinische Versorgungssystem in der Coronakrise zu entlasten - insbesondere die Hausarztpraxen -, haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung nun beschlossen, dass sich diese Patienten bis zu sieben Tage am Telefon krankschreiben lassen können. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Update, 11. März, 6.27 Uhr: Jetzt gibt es auch zwei konkrete Verdachtsfälle in der Stadt Herne. Vertreter der Stadt wollen am Mittwoch den Krisenstab einberufen.

Update, 10. März, 21.10 Uhr: Mittlerweile hat sich auch Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche zum NRW-Verbot von Veranstaltungen über 1000 Personen geäußert. Der CDU-Politiker "begrüßt vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen den Kurs der Landesregierung, Veranstaltungen, zu denen mehr als 1000 Besucher*innen erwartet werden, grundsätzlich abzusagen und dieses auch in einem verbindlichen Erlass zu regeln", heißt es in seiner Pressemitteilung auf der Homepage der Stadt Recklinghausen. 

Recklinghausens Bürgermeister Tesche: "Einheitliche Regelung" ist wichtig

"Wichtig ist, dass es eine einheitliche Regelung gibt. Angesichts der sich zuspitzenden Lage können wir keinen Flickenteppich gebrauchen. Das wäre weder in der Sache angemessen, noch den Bürgerinnen und Bürgern oder Veranstaltern zu vermitteln", meint der Bürgermeister nach der Pressekonferenz von Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. 

Coronavirus in Recklinghausen: Werden Roncalli, Hurz und Palmkirmes abgesagt?

In Recklinghausen stünden damit "eine Reihe herausragender Veranstaltungen" wie die Verleihung des Comedy-Preises Hurz im Ruhrfestspielhaus (16. März), die Palmkirmes auf dem Saatbruchgelände (27. März bis 5. April) oder die Premiere des Circus Roncalli auf dem Konrad-Adenauer-Platz am Donnerstag (12. März) vor der Absage, erklärte Tesche. Möglich sei aber auch, dass diese nur unter entsprechenden Auflagen stattfinden könnten, so Recklinghausens Bürgermeister weiter. Die Entscheidung, wie mit den betroffenen Events zu verfahren ist, solle am Mittwoch nach einer Runde fallen, zu der Landrat Cay Süberkrüb alle Bürgermeister aus dem Kreis RE ins Kreishaus eingeladen hat.

Jetzt sechs Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen

Update, 10. März, 19.55 Uhr: Jetzt vermeldet die Kreisverwaltung in Recklinghausen weitere bestätigte Corona-Fälle. Wie der Kreis RE am Dienstagabend mitteilte, gebe es mittlerweile sechs Personen, bei denen das neuartige Virus nachgewiesen wurde. Alle befänden sich häuslicher Quarantäne. In Dorsten wurde - zusätzlich zu der bisher erkrankten Bürgerin - eine weitere  Frau als infiziert registriert. Außerdem haben sich drei Männer aus Marl mit dem Sars-CoV-2-Virus angesteckt. Dazu kommt der Fall eines Recklinghäusers, der bereits am Dienstagmorgen bekannt wurde.

Update, 10. März, 17.44 Uhr: Die Bezirksregierung Münster hat neue Zahlen zu den Coronavirus-Fällen in ihrem Einzugsgebiet veröffentlicht. Insgesamt gibt es leicht steigende Fallzahlen - nun sind 49 Personen im Regierungsbezirk nachweislich infiziert (am Dienstagmorgen waren es noch 46). Der am stärksten vom Sars-CoV-2-Virus betroffene Kreis Coesfeld vermeldet allerdings keinen neuen Fall.
Das sind die aktuellen Zahlen (Stand 17.15 Uhr):

  • Stadt Münster: 6 Infektionen (vorher 5)
  • Stadt Bottrop: 1 Infektion
  • Stadt Gelsenkirchen: 4 Infektionen (vorher 3)
  • Kreis Borken: 6 Infektionen
  • Kreis Coesfeld: 21 Infektionen
  • Kreis Steinfurt: 5 Infektionen
  • Kreis Recklinghausen: 2 Infektionen
  • Kreis Warendorf: 4 Infektionen (vorher 3)

Marl: Apothekerin warnt vor DIY-Desinfektionsmitteln | cityInfo.TV

Marl: Apothekerin warnt vor DIY-Desinfektionsmitteln | cityInfo.TV

Coronavirus-Verdacht auf Schalke nicht bestätigt

Update, 10. März, 16.52 Uhr: Bei Schalke atmen die Verantwortlichen auf. Der Coronavirus-Verdacht bei einem Mitarbeiter im Fanshop hat sich laut "Bild online" nicht bestätigt. Der durchgeführte Schnelltest war negativ. 

Update, 10. März, 16.15 Uhr: Auch in Herten gibt es - aus persönlichen Schutzgründen - die ersten Absage einer Band. "A Tribute to dIRE sTRAITS" Konzert in der Schwarzkaue Schlägel & Eisen am 14. März wird verschoben. Ein neuer Termin steht bereits fest.

Update, 10. März, 15.15 Uhr: Immer mehr Veranstaltungen im Vest werden aufgrund des Coronavirus abgesagt. Davon ist auch die Solidarfonds-Schlagerparty in Castrop-Rauxel betroffen. Das Event war für den 20. März geplant und wurde auf den 6. September 2020 verschoben. "Die bisher verkauften Tickets behalten ihre Gültigkeit", teilte der Veranstalter auf seiner Facebook-Seite mit.

Update, 10. März, 15 Uhr: Wegen des Coronavirus sollen Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich abgesagt werden - oder ohne Zuschauer stattfinden. Das sieht ein am Dienstag beschlossener Erlass der Landesregierung mit entsprechenden Weisungen an die Kommunen vor.

Update, 10. März, 14.33 Uhr: Auch auf Schalke gibt es jetzt Coronavirus-Alarm. Nach ersten Informationen der Online-Ausgabe der "Bild" wurde am Montag der Fanshop in der S04-Geschäftsstelle geschlossen. Einer der Mitarbeiter könnte sich mit dem Erreger infiziert haben, sein Test-Ergebnis steht noch aus. Das Gebäude wurde nach "Bild"-Angaben am Dienstag von einem Desinfektions-Trupp gereinigt. Der FC Schalke 04 bestätigte laut der "Bild" zwar die vorübergehende Schließung des Fanshops, wollte aber zu den Gründen noch keine Angaben machen. Mittlerweile ist das Geschäft wieder normal geöffnet.

Wegen Coronavirus: Tag der Feuerwehr in Dattelner Stadthalle abgesagt

Update, 10. März, 14.25 Uhr: Und die nächste Veranstaltung im Kreisgebiet, die dem Coronavirus zum Opfer fällt. Am Samstag hätte eigentlich der Tag der Feuerwehr in der Dattelner Stadthalle stattfinden sollen. Wie Feuerwehr-Chef Theo Berkel nun aber mitteilt, ist die Veranstaltung abgesagt. Das Risiko, alle Feuerwehrleute der Stadt an einem Ort zusammenkommen zu lassen, sei zu groß gewesen, heißt es zur Begründung.

Update, 10. März, 13.20 Uhr: Die Landjugend Alt-Oer hat wegen des Coronavirus ihre Großveranstaltung "Tanz in den Mai" abgesagt. Jedes Jahr feiern im Festzelt auf dem Westfeldweg am 30. April rund 3000 Besucher.

Der Ortsteil Oer hat in diesem Jahr mit dem Schützenfest noch eine zweite Großveranstaltung vom 19. bis 21. Juni. Hierfür laufen die Planungen bislang noch zunächst wie gewohnt weiter.

Revierderby BVB gegen Schalke wird ohne Zuschauer stattfinden

Update, 10. März, 12.22 Uhr: Wie die Stadt Dortmund via Twitter mitteilte, soll das Revierderby BVB gegen Schalke tatsächlich ohne Zuschauer stattfinden. 

In einer Pressekonferenz hat die Stadt Dortmund am Dienstagmittag um 12 Uhr mitgeteilt, wie sie mit dem Thema Coronavirus umgeht und ob weitere Veranstaltungen betroffen sind :

Update, 10. März, 12 Uhr: Die geplante Diskussionsrunde, die unter dem Titel "Mehr Kohle für weniger Kohle! Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit" am 18. März, um 18 Uhr im "Zentrum Frau in Beruf und Technik", Erinstraße 6, in Castrop-Rauxel hätte stattfinden sollen, ist abgesagt worden.

Update, 10. März, 10.26 Uhr: Die Bezirksregierung Münster hat ebenfalls neue Zahlen veröffentlicht: Im gesamten Einzugsbereich gibt es nun 46 bestätigte Fälle (Stand 10 Uhr). Am Montagabend waren es noch 39. Hier die aktuelle Übersicht: 

  • Stadt Münster: 5 Infektionen
  • Stadt Bottrop: 1 Infektion
  • Stadt Gelsenkirchen: 3 Infektionen
  • Kreis Borken: 6 Infektionen (vorher 5)
  • Kreis Coesfeld: 21 Infektionen
  • Kreis Steinfurt: 5 Infektionen (vorher 2)
  • Kreis Recklinghausen: 2 Infektionen (vorher 1)
  • Kreis Warendorf: 3 Infektionen (vorher 1)

Update, 10. März, 9.35 Uhr: Ein Recklinghäuser ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet die Pressestelle der Kreisverwaltung. Er sei in häuslicher Isolation und zeige leichte Symptome. "Das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen steht in regelmäßigem Kontakt mit der Person", heißt es weiter. 

Das Gesundheitsamt setzt sich nun mit denjenigen aus dem Umfeld des Recklinghäusers in Verbindung, die in den letzten Tagen engen Kontakt zu ihm hatten, um mit ihnen das weitere Vorgehen abzusprechen. Bei seinem Vorgehen orientiert sich das Gesundheitsamt an den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Ziel ist es, eine Ausbreitung des SARS CoV-2 zu verhindern.

Update, 9. März, 17.19 Uhr: Die Bezirksregierung Münster hat neue Zahlen zu den Infektionen in der Region veröffentlicht. Demnach bleibt es im Kreis Recklinghausen bei einer bestätigten Infektion einer Frau aus Dorsten. Außerdem gibt es in der an den Kreis Recklinghausen angrenzenden Stadt Bottrop den ersten bestätigten Fall. Ansonsten gibt es im Vergleich zu den Zahlen von Sonntagabend keine Veränderung. 

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Verdachtsfälle werden nicht mehr übermittelt

Verdachtsfälle werden inzwischen nicht mehr übermittelt, da "die Zahl sachlich zur Eindämmung der Infektionen nicht mehr benötigt wird", wie es in der Pressemitteilung mit Bezug auf das Robert-Koch-Institut heißt. 

Update, 9. März, 17.10 Uhr: In Essen ist eine 89-Jährige an einer Lungenentzündung gestorben, die sie sich in Folge einer Cornoavirus-Infektion zugezogen hat. Auch im Kreis Heinsberg gibt es den ersten bestätigten Todesfall. Alter und Geschlecht des Toten stehen derweil noch nicht fest. 

Gegen 18 Uhr wird die Bezirksregierung Münster ein Update zu Erkrankungen und Verdachtsfällen im Kreis Recklinghausen geben. 

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Zahl der Verdachtsfälle erhöht 

Update, 9. März, 12:28 Uhr: Jetzt ist es offiziell - das Spiel zwischen Paris St. Germain und Borussia Dortmund findet am Mittwoch aufgrund des Coronavirus vor leeren Rängen statt. Das teilte die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt mit.

Die Zahl der Erkrankungen in NRW liegt mittlerweile bei 515

Update, 9. März, 10:51 Uhr: Die Zahl der Erkrankungen in NRW nähert sich der Zahl von 500. Wegen der Coronakrise wird auch das Bundesliga-Derby Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln am Mittwoch nach den Worten von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) voraussichtlich nicht vor Publikum im Stadion stattfinden. "Ob sie ohne Publikum spielen oder ob sie gar nicht spielen, das muss schon der Verein entscheiden, nicht ich", sagte Laumann am Abend (Sonntag) in der ARD-Sendung "Anne Will". Denn Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will der Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn nachkommen und Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern in NRW absagen.

Update, 8. März, 18.18 Uhr:Die Zahl der Verdachtsälle hat sich erneut erhöht: Aktuell stehen im Kreis Recklinghausen 58 Personen im Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Das teilt die Bezirksregierung Münster in einer Pressemitteilung mit. Eine Infektion wurde hier bislang bestätigt. Insgesamt hat sich die Zahl der Infizierten im Regierungsbezirk Münster um zwei Fälle auf 38 erhöht.  

Die genauen Zahlen: 

  • Stadt Münster: 5 Infektionen, Verdachtsfälle werden nicht geführt
  • Stadt Bottrop: 0 Infektionen, 7 Verdachtsfälle
  • Stadt Gelsenkirchen: 3 Infektionen; 2 Verdachtsfälle
  • Kreis Borken: 5 Infektionen, Verdachtsfälle noch nicht gemeldet
  • Kreis Coesfeld: 21 Infektionen, 9 Verdachtsfälle
  • Kreis Steinfurt: 2 Infektion, 41 Verdachtsfälle
  • Kreis Recklinghausen: 1 Infektion, 58 Verdachtsfälle
  • Kreis Warendorf: 1 Infektionen, 1 Verdachtsfall

Update, 8. März, 17.18 Uhr: Die Zahl der Verdachtsälle hat sich erneut erhöht: Aktuell stehen im Kreis Recklinghausen 58 Personen im Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Das teilt die Bezirksregierung Münster in einer Pressemitteilung mit. Eine Infektion wurde hier bislang bestätigt. Insgesamt hat sich die Zahl der Infizierten im Regierungsbezirk Münster um zwei Fälle auf 38 erhöht.  

Die genauen Zahlen: 

  • Stadt Münster: 5 Infektionen, Verdachtsfälle werden nicht geführt
  • Stadt Bottrop: 0 Infektionen, 7 Verdachtsfälle
  • Stadt Gelsenkirchen: 3 Infektionen; 2 Verdachtsfälle
  • Kreis Borken: 5 Infektionen, Verdachtsfälle noch nicht gemeldet
  • Kreis Coesfeld: 19 Infektionen, 11 Verdachtsfälle
  • Kreis Steinfurt: 1 Infektion, 39 Verdachtsfälle
  • Kreis Recklinghausen: 1 Infektion, 58 Verdachtsfälle
  • Kreis Warendorf: 1 Infektionen, 1 Verdachtsfall

Eine Coronavirus-Infizierte im Kreis Recklinghausen

Update, 8. März, 12.13 Uhr: Von Samstag auf Sonntag hat sich im gesamten Regierungsbezirk Münster die Zahl der mit dem Virus infizierten Personen um eine auf 33 erhöht. Im Kreis Steinfurt wurde die neue Infektion gemeldet (Stand 8. März, 11.48 Uhr). Die Zahl der Verdachtsfälle ist über Nacht von 98 auf 100 gestiegen.

Update, 7. März, 17.43 Uhr: Im Regierungsbezirk Münster hat sich die Zahl der bestätigten Infektionen im Laufe des Samstags auf 32 erhöht (Stand 7. März, 17.30 Uhr). Weiter ansteigend ist auch die Zahl der gemeldeten Verdachtsfälle, die nun bei 98 liegt. Im Kreis Recklinghausen gibt es nach wie vor einen bestätigten Corona-Fall. Die Zahl der Verdachtsfälle ist von 42 auf 45 angestiegen. Im Kreis Coesfeld gibt es18 Infektionen und 11 Verdachtsfälle.

Update, 7. März, 8.04 Uhr: Das Coronavirus hat erste Auswirkungen auf das öffentliche Leben im Kreis Recklinghausen. So wurde nun ein Tischtennisspiel in Datteln abgesagt.

Die für Samstagabend geplante Partie des TTC BW Datteln gegen Senden wurde am Freitagabend abgesagt

Update, 6. März, 19.30 Uhr: Nordrhein-Westfalen hat das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen wegen der deutlich gestiegenen Nachfrage in den Supermärkten und Drogerien im Zuge der Coronakrise gelockert.

Zur Belieferung des Einzelhandels mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln sei innerhalb des Bundeslandes vorerst keine Ausnahmegenehmigung für Lkw erforderlich, wie aus einem Erlass des NRW-Verkehrsministeriums hervorgeht.

Coronavirus: 42 Verdachtsfälle im Kreis Recklinghausen

Diese Regelung, die das sogenannte Trockensortiment im Handel betrifft, gelte ab sofort bis zum 30. Mai 2020. Um die jederzeitige Verfügbarkeit der vollen Breite des Warensortiments zu garantieren, seien effiziente Lieferketten nötig, hieß es zur Gründung in einem Rundschreiben an die Behörden vom Donnerstag.

Update, 6. März, 19 Uhr: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Regierungsbezirk Münster hat sich minimal auf 28 erhöht (Stand 6. März, 16.45 Uhr). Wie die Bezirksregierung Münster am Abend mitteilte, gibt es im Kreis Recklinghausen aktuell eine infizierte Person und 42 Verdachtsfälle. Im Kreis Coesfeld gibt es 15 Infektionen und 2 Verdachtsfälle.

Coronavirus breitet sich aus: Unsicherheit im Kreis Recklinghausen

Update, 6. März, 16.45 Uhr: Das Coronavirus breitet sich aus. Das verunsichert auch Reisewillige aus Oer-Erkenschwicker, wie sich in den Reisebüros abzeichnet.

Update, 6. März, 15.55 Uhr: Bei der betroffenen Frau soll es sich um eine Volksbank-Mitarbeiterin handeln. Das berichten die Dorstener Zeitung. Sie ist damit einer von mittlerweile 600 infizierten Menschen in Deutschland.

Corona-Erkrankung im Kreis Recklinghausen

Der neuartige Coronavirus wird jetzt schon zur Masche für Kriminelle: Wie die Polizei in Düren am Freitag berichtete, behaupteten zwei Frauen an der Haustür einer 68-Jährigen, sie hätte sich infiziert. Daher müssten sie jetzt in die Wohnung, um "weitere Untersuchungen" durchzuführen. Die Bewohnerin ließ sich nicht drauf ein und rief die Polizei. Die Täterinnen entkamen.

Umsatzeinbußen wegen Coronavirus in der Gastronomie

Hotels, Restaurants und Caterer in Nordrhein-Westfalen leiden massiv unter den Auswirkungen der Coronakrise. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage desDeutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in NRW (Dehoga NRW) klagten 82 Prozent der Betriebe über Umsatzeinbußen etwa durch abgesagte Messen oder verschobene Dienstreisen. Betroffen sind laut Dehoga nicht nur die großen Messe-Standorte und Metropolen oder der Kreis Heinsberg. Auch in allen anderen Regionen des Landes hinterlasse das Coronavirus tiefe Spuren.

Update, 6. März, 13 Uhr:

Die Kreisverwaltung hat ein Infotelefon für Fragen rund um das Coronavirus unter der Telefonnummer 02361-532626 eingerichtet. Das Telefon ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar, am Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr.

Update, 6. März, 11.50 Uhr:

Der Kreis Recklinghausen hat soeben mitgeteilt, dass es in Dorsten einen bestätigten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus gebe. Wie man nun weiter vorgehe, werde aktuell mit dem Krisenstab und der Stadt Dorsten abgestimmt. 

Dorsten: Test auf Coronavirus war positiv

Eine Frau aus Dorsten ist demnach positiv getestet worden. "Sie ist in häuslicher Isloierung und nicht schwer erkrankt", berichtet Kreissprecherin Svenja Küchmeister. Das Gesundheitsamt des Kreises stehe in direktem Kontakt mit ihr. 

Zunächst wird das Gesundheitsamt nun Personen kontaktieren, die in den vergangenen Tagen Kontakt mit der Frau hatten. 

Update, 6. März, 6.20 Uhr: 

Mittlerweile zählt man in NRW mindestens 314 Infektionen mit dem Coronavirus. Gerade auch im Münsterland sind die Zahlen am Donnerstag stark angestiegen. Die gute Nachricht kommt vom Robert-Koch-Institut: Dieses rechnet laut WDR damit, schon in den nächsten Wochen ein Medikament gegen Covid-19 zu entwickeln. 

Diagnosezentrum für Coronavirus ist in Vorbereitung

Im Kreis Recklinghausen reagiert man nun auf die Forderung der Ärzteschaft nach einem zentralen Diagnosezentrum: Die Kreisverwaltung arbeite mit Hochdruck daran. Dieses soll an eine Klinik angedockt werden und Arztpraxen und Krankenhäuser entlasten, erklärte Landrat Cay Süberkrüb (SPD) am Donnerstag (5.3.) auf einer Pressekonferenz im Kreishaus. 

Update, 5. März, 21.15 Uhr: 

Zu den 13 Coronafällen im Kreis Coesfeld sind keine weiteren hinzugekommen. Das bestätigte der Kreis. Einen ersten Fall gibt es aber auch im Kreis Borken - betroffen ist eine Frau aus Bocholt. 

Derweil laufen noch weitere Untersuchungen auf das Coronavirus bei Menschen im Kreis Recklinghausen. Und es ist nicht die Frage, ob das Coronavirus den Kreis Recklinghausen erreicht, sondern es geht nur noch um das Wann. Das sagt Landrat Cay Süberkrüb (SPD), Chef der zuständigen Kreisverwaltung Recklinghausen. Am Mittwoch konnte der Kreis den Ernstfall am Beispiel der städtischen Kindertagesstätte Marl-Hüls bereits durchspielen.

Pressekonferenz zum Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Landrat Cay Süberkrüb (M.) rechnet schon bald mit dem ersten positiv getesteten Fall. 

Bundesweit wird aktuell von mehr als 400 Fällen gesprochen, davon 302 in NRW (Stand 18 Uhr). Ein Pärchen ist unter anderem in Dortmund betroffen. Zudem gibt es vier infizierte Schüler in Münster Derweil hat die Lufthansa für den lauenden Monat mehr als 7000 Flüge gstrichen.

Grippeähnliches Fieber bei einem Patienten

Update, 5. März, 13.21 Uhr: 

Alarm im Nachbarkreis Coesfeld. Nachdem ein Mann aus Senden positiv auf das Coronavirus getestet worden war, gab es am Donnerstag weitere zwölf bestätigte Fälle. Alle infizierten Personen - aus dem direkten familiären Umfeld und Freundeskreis - hatten mit dem Mann offenbar in Senden Kontakt. Der 49-Jährige war am Mittwoch eigentlich wegen einer anstehenden Operation in ein Krankenhaus in Münster gekommen. Dort stellte man bei ihm aber grippeähnliches Fieber fest und machte einen Coronavirus-Test, der positiv ausfiel.

Update, 5. März, 11.55 Uhr: 

Auf ihrer Pressekonferenz im Kreishaus hat die Kreisverwaltung außerdem weitere Details zur aktuellen Gefahrenlage im Kreis RE bekannt gegeben. Demnach gebe es bekanntermaßen einige Fälle, in denen vorsichtshalber häusliche Quarantäne angeordnet worden war. Davon stehen noch bei drei betroffenen Personen die Test-Ergebnisse auf das Coronavirus aus. 

Angst vor dem Coronavirus: Kita in Dorsten schließt vorsorglich

Außerdem habe eine Kita im Dorstener Stadtteil Altendorf-Ulfkotte die Tore geschlossen, so die Kreisverwaltung. Allerdings gebe es in dem Fall keine offizielle Anordnung der Stadt Dorsten, wie der Kreis RE klarstellt. Die katholische Einrichtung "Heilig Kreuz" habe dies stattdessen selbst vorsorglich entschieden.

Die Stadt Marl teilt währenddessen die Auffassung des Kreises RE, dass es richtig gewesen sei, die Kita an der Max-Reger-Straße in Hüls-Süd nach dem Verdachtsfall bei einer Erzieherin vorsorglich zu schließen und alle Kinder nach Hause zu schicken. Die Kita werde aber am Freitag wieder normal öffnen, betonte die Kreisverwaltung auf der Pressekonferenz.

Kein Coronavirus bei Erzieherin einer Kita in Marl

Update, 5. März, 10.35 Uhr: 

Der Coronavirus-Verdacht bei einer Erzieherin in einer Kita in Marl hat sich nicht bestätigt. Das hat der Kreis Recklinghausen soeben auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.  

Update, 5. März, 7.16 Uhr: 

Unterdessen gibt es nach Angaben der Stadt auch einen ersten Coronavirus-Fall in Gelsenkirchen. Es handelt sich um eine weibliche Pflegekraft, die sich um eine bereits bestätigte Corona-Infizierte - eine 89-jährige Senorin aus dem Süd-Viertel in Essen - gekümmert haben soll. Allerdings warte man bei der Gelsenkirchenerin noch auf das endgültige Test-Ergebnis, dass im Laufe des Donnerstags vorliegen soll, so das Gesundheitsreferat der Stadt Gelsenkirchen.

Update, 5. März, 6.48 Uhr

Die Kreisverwaltung richtet am Donnerstagvormittag eine Pressekonferenz zum Thema Coronavirus aus. Dabei soll bekannt gegeben werden, ob sich der konkrete Verdachtsfall bei einer Erzieherin in Marl-Hüls durch einen Virustest bestätigt hat. Die PK findet ab 10.30 Uhr im Recklinghäuser Kreishaus statt. Wir informieren Sie an dieser Stelle aktuell.

Coronavirus-Verdacht: Kita in Marl vorsorglich geschlossen

Update, 4. März, 17.05 Uhr:

Nun ist es amtlich: Nach einigen Verdachtsfällen ist auch im Kreis Recklinghausen die erste Person „schwach positiv“ getestet worden. In Marl-Hüls wurde deshalb eine Kita geschlossen. Um festzustellen, ob es sich dabei tatsächlich um einen nachgewiesenen Fall handelt, sind weitere Untersuchungen notwendig. Das Gesundheitsamt hat bereits einen zusätzlichen Test durchführen lassen, das Ergebnis soll am Donnerstag vorliegen. Nach zwei Fällen in Essen gibt es nun auch den ersten bestätigten Fall in Bochum

Bei der betroffenen Person handelt es sich um eine Erzieherin aus der städtischen Kindertagesstätte Hüls-Süd, Max-Reger-Straße, in Marl. Darum hat das Gesundheitsamt vorsorglich und bis zum Vorliegen der endgültigen Ergebnisse die Kita geschlossen und für alle Kinder und die dort Beschäftigten häusliche Isolierung angeordnet. Betroffen sind 102 Kinder in fünf Gruppen sowie alle Erzieherinnen und Erzieher.

Das Gesundheitsamt nimmt jetzt Kontakt zu den Eltern und den Beschäftigten auf, weitere Kontaktpersonen werden zurzeit ermittelt. Die Erzieherin war nur leicht erkrankt, sie hat inzwischen keinerlei Symptome mehr.

Der Kreis gibt zudem Handlungsanweisungen heraus. Hier ist der Link dazu.

Update, 4. März, 14.50 Uhr:

Noch kein Fall im Kreis Recklinghausen

Auf Nachfrage teilte der Kreis Recklinghausen mit, dass es bei den Verdachtsfällen und anschließend vorgenommenen Abstrichen kein positiver Befund registriert wurde. Alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger wurden negativ getestet. Damit gibt es auch weiterhin keinen bestätigten Coronafall im Kreis Recklinghausen.

Tests auf Coronavirus im Kreis Recklinghausen

Update, 4. März, 13 Uhr:

Einen Experten für Viren im Allgemeinen und für das Coronavirus im Speziellen hat das Gertrudis-Hospital Westerholt für Mittwoch, 11. März, eingeladen.

Josef Karl Wiemann, Chefarzt der Pneumologischen Klinik und Infektionsabteilung des Johanniter-Krankenhauses in Oberhausen, wird einen Vortrag halten, dabei auch mögliche Schutzmaßnahmen aufzeigen und auf die von Viren verursachten Erkrankungen eingehen.

Noch keine Corona-Verdachtsfälle im Kreis Recklinghausen 

Update, 4. März, 7.30 Uhr:

Im Kreis Recklinghausen gibt es nach Angaben von Jochem Manz weiterhin keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Wie der Kreissprecher erklärt, gebe es allerdings begründete Verdachtsfälle, bei denen auch ein Abstrich gemacht und eine häusliche Quarantäne verordnet worden sei.

Bei den Betroffenen handele sich um "etwa ein halbes Dutzend", jedoch seien es nur bisher Einzelpersonen. Aber auch für den Fall der Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Erkrankung sei man vorbereitet: Alle Krankenhäuser im Kreis Rrecklinghausen könnten entsprechende Patienten aufnehmen.

Update. 3. März, 18 Uhr:

Auch in Marl bunkern viele Bürger Lebensmittel. Die Einzelhändler haben einen solchen Kaufrausch noch nicht erlebt.

Kunden stehen auch im Vest vor leeren Regalen

Update, 3. März, 12 Uhr:

Kunden stehen in Supermärkten derzeit vermehrt vor leeren Regalen. Facebook-Nutzer beklagen, dass essenzielle Dinge wie Babynahrung in Recklinghausen zum Teil nicht mehr vorrätig sind.

Update, 3. März, 11 Uhr: 

Bei einem Lehrer aus dem Märkischen Kreis ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Der Mann soll in den letzten Tagen mit 36 Personen Kontakt gehabt haben - darunter laut dem Online-Portal come-on.de auch mit einer Person aus Marl. Offenbar waren die Rachenabstriche jedoch negativ. Eine Bestätigung gibt es dafür von offizieller Seite noch nicht. 

Update, 3. März, 10 Uhr:

Während zwei deutsche Passagiere auf einem Kreuzfahrtschiff in Norwegen feststecken und Twitter seine Mitarbeiter anhält, von zu Hause aus zu arbeiten, beschäftigen die Menschen im Vest Recklinghausen vor allem die vermehrt auftretenden Hamsterkäufe. Dabei sind unter anderem Handseifen immer häufiger komplett ausverkauft. 

Cartoonist Holtschule: Keine Panik

Für Panik gibt es allerdings keinen Grund. Findet auch der Hertener Cartoonist Michael Holtschulte, der auf Twitter ein passendes Bild zum neuen Hygienestandard liefert:

Update, 2. März, 19.45 Uhr:

In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter erhöht. Den Behörden waren am Montagnachmittag um 15.30 Uhr 92 Fälle bekannt, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte. Am Vormittag, 10.00 Uhr, hatte das Robert Koch-Institut noch 86 Fälle gemeldet.

In Recklinghausen musste das Gymnasium Petrinum nun auch noch ein Besuch der Partnerschule aus Spanien absagen: " In Absprache mit den Schulleitungen und Verantwortlichen des Austausch beider Schulen wurde der Austausch auf unbestimmte Zeit verschoben, weil eine potentielle Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus für die Schülerinnen und Schüler in Deutschland besteht."

In Marl haben jetzt unter anderem Reisebüros auf die Anfragen von verunsicherten Kunden reagiert. Es fibt Möglichkeiten, Reisen kostenlos zu stornieren oder umzubuchen. 

Update, 2. März, 13 Uhr:

Das Coronavirus schlägt sich inzwischen auch auf den Alltag in Waltrop nieder. Am Wochenende kam es in vielen Lebensmittelmärkten zu Hamsterkäufen. Bürger decken sich angesichts der vielen Meldungen über Quarantäne-Fälle mit haltbaren Lebensmitteln ein.

Von neun begründeten Verdachtsfällen in Duisburg wurden zwei Frauen positiv auf das Coronavirus getestet.

Hausärztetag Westfalen-Lippe wegen Corona abgesagt

Update, 2. März, 12.45 Uhr:

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe hat seinen dreitägigen Hausärztetag am nächsten Wochenende abgesagt. Die Mitglieder wollten sich eigentlich vom 5. bis 7. März in Münster treffen.

"Angesichts der aktuellen Coronavirus-Infektionen in der Region und der großen Sorge in der Bevölkerung, was dieses Thema angeht, stehen die Kolleginnen und Kollegen in den Hausarztpraxen in diesen Tagen unter einer besonderen Belastung", erklärte die Vorsitzende Anke Richter-Scheer am Montag. Daher habe sich der Verband entschlossen, den Kongress mit über 450 Teilnehmern abzusagen.

Update, 2. März, 11.30 Uhr:

Die Lufthansa und ihre Töchter fahren ihr Flugangebot auf den Strecken nach Italien und Asien wegen der Coronavirus-Epidemie teils deutlich zurück. "Zudem werden die Frequenzen auf innerdeutschen Verbindungen von Frankfurt nach Berlin, München, Hamburg und Paderborn sowie von München nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Bremen und Hannover verringert", teilte der Dax-Konzern am Montag in Frankfurt mit.

In Münster gibt es den ersten Corona-Fall ohne Bezug nach Heinsberg. Außerdem wurde ein weiterer Fall in Essen nachgewiesen.

Update, 1. März, 15.30 Uhr:

Im März sollten eigentlich Jugendliche aus Recklinghausens Partnerstadt Akko zu Besuch im Vest sein.Die Reise wurde nun abgesagt. Das israelische Ministerium für Erziehung hat den Besuch untersagt, "weil eine potenzielle Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus für die Schülerinnen und Schüler in Deutschland besteht".

Fragen und Antworten zum Virus

Sie haben Fragen zum Coronavirus? Die wichtifstens Antworten halten wir für Sie bereit. Unter diesem Link finden Sie alle Informationen.

Update, 29. Februar, 14.30 Uhr:

Bislang gibt es keinen nachgewiesenen Erkrankungsfall im Kreis Recklinghausen, teilt die Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite mit. Das Gesundheitsamt behalte die Lage kontinuierlich im Blick.

Update, 29. Februar, 12.30 Uhr:

Die St.-Amandus-Gemeinde in Datteln wird sich in Sachen Coronavirus an offiziellen Empfehlungen vom Bistum Münster orientieren. Das Bistum rät zur Zurückhaltung am Weihwasser-Becken.

In der Emmaus-Kapelle im St. Vincenz werden die Becken aber geleert. „Das ist ein besonderer Bereich“, sagt Pfarrer Heinrich Plaßmann. Auch zum Friedensgruß werde während der Messen nicht mehr eingeladen, um Körperkontakt zu vermeiden.

Update, 29. Februar, 9.30 Uhr:

Die Leitstellen der Feuerwehren und Rettungsdienste erreichen immer mehr Anrufe, in denen es um das Thema Coronavirus geht. Leider wird dafür oft der Notruf 112 genutzt und somit blockiert", teilt die Feuerwehr Recklinghausen auf Facebook mit und schreibt weiter: "Um dieses Problem zu entzerren und eine adäquate Beratung zu erhalten, hat die Kassenärztliche Vereinigung eine Patienten-Hotlinie unter der 116117 eingerichtet."

Update, 29. Februar, 8 Uhr:

Wegen der stetig wachsenden Zahlen von Coronavirus-Fällen melden sich auch in Hertener Schulen vermehrt besorgte Eltern in den Sekretariaten.

Vielen ist unklar, wie sie handeln sollen, wenn ihr Kind fiebert und hustet. „Wir verweisen dann auf die Informationen des Robert-Koch-Instituts oder empfehlen einen Anruf beim Hausarzt“, sagt Susanne Schäfer, Leiterin der Grundschule Herten-Mitte.

Update, 28. Februar, 17 Uhr:

Alle Wege führen sprichwörtlich nach Rom – doch ob genau das bald am Willy-Brandt-Gymnasium (WBG) in Oer-Erkenschwick der Fall sein wird, ist noch offen. Neun Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q 1 wollen sich am 6. März mit ihrem Latein-Kurs Richtung italienische Hauptstadt aufmachen. „Es ist aber noch offen, was passiert“, sagt WBG-Direktor Christian Huhn, nachdem er mit dem Kreisgesundheitsamt Rücksprache zu diesem Thema gehalten hat.

Update, 28. Februar, 16.40 Uhr:

Die Angst vor dem Coronavirus macht auch vor Kirchen nicht halt. Im Kölner Dom beispielsweise bleiben die Weihwasserbecken seit Donnerstag leer, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. So verfährt auch die katholische Kirchengemeinde Hl. Edith Stein in Marl.

Der leitende Pfarrer Heiner Innig: „Auch bei uns sind die Weihwasserbecken nun leer.“ Diese Vorgabe der katholischen Deutschen Bischofskonferenz werde umgesetzt, bis keine erhöhte Infektionsgefahr mehr bestehe.

Update, 28. Februar, 15.15 Uhr:

Das Innenministerium des Landes NRW hat die für den 5. März 2020 angekündigte Sirenenprobe abgesagt. Angesichts der Sorge der Bevölkerung vor einer Verbreitung des Coronavirus könne es durch einen Probealarm zu Verunsicherung kommen, heißt es in der Begründung des Ministeriums. Darum wurde die Sirenenprobe abgesagt.

Nach Vorgaben des Warnerlasses NRW wird an jedem ersten Donnerstag im März und September um 10 Uhr wird ein landesweiter Probealarm ausgelöst. Die nächste landesweite Sirenenprobe wird also erst im September stattfinden.

Update, 28. Februar, 14.45 Uhr:

Das Coronavirus hat Waltrop noch nicht erreicht, aber Vorsichtsmaßnahmen werden auch hier getroffen. Jetzt fällt eine Klassenfahrt aus, außerdem bleiben Weihwasserbecken leer.

Update, 28. Februar, 13 Uhr:

Sind Veranstaltungen im Vest durch das Coronavirus gefährdet? Mehr als 60 Gruppen haben sich für den Besentag in der Stadt Marl am Samstag, 29.2., angemeldet. Diese ist, wie die Stadt Marl auf Nachfrage mitteilt, aber nicht von einer Absage gefährdet und wird wie geplant stattfinden.

Was wir bisher berichtet haben:

Kreis Recklinghausen - Das neuartige Coronavirus ist in NRW angekommen. Im Ernstfall müssen Städte und Kommunen sich kümmern. Sie zeigen sich gut vorbereitet. 

Die Lage im Kreis Recklinghausen

Bislang gibt es keinen nachgewiesenen Erkrankungsfall im Kreis Recklinghausen. Das Gesundheitsamt behält die Lage kontinuierlich im Blick. Der Kreis informiert ab sofort alle Bürger auf einer Sonderseite im Internet über das Coronavirus. Im Kreis Recklinghausen sind auch die Krankenhäuser, die Rettungsdienste und die Kreisleitstelle informiert und vorbereitet.

So würde der Kreis reagieren, wenn es einen nachgewiesenen Fall gäbe

Das Gesundheitsamt leitet erforderliche Absonderungsmaßnahmen ein, ermittelt die engen Kontaktpersonen und klärt mit diesen das weitere Vorgehen ab. Im Krankenhaus wird ein Patient mit nachgewiesenem Infekt im Zimmer isoliert.

Das sagt die Ärztekammer Westfalen-Lippe

Kein Grund zur Panik – das ist die Botschaft der Ärztekammer Westfalen-Lippe. „Es wäre nämlich schlimm, wenn sich jetzt auch bei uns alle Masken kaufen und in Plastiksäcke steigen würden“, sagt Dr. Hans-Ulrich Foertsch, Vorsitzender des Verwaltungsbezirks Recklinghausen.

„Und auch wenn es banal klingt“, so Dr. Ulrike Horacek, ehemalige Leiterin Gesundheitsamt des Kreises, die dafür zuständig war, dass die entsprechenden Coronavirus-Informationen vom Landeszentrum Gesundheit an die hiesigen Mediziner weitergegeben wurden. „Der größte Schutz, den wir im Kreis Recklinghausen haben, ist der, dass es hier keinen internationalen Flughafen gibt.“

Krankenhäuser in Recklinghausen sind gut vorbereitet

Auch Jens Geiseler, stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikum Vest mahnt zur Besonnenheit: „Einen Grund für übertriebene Panik besteht meiner Ansicht nach nicht“. Er nimmt besorgten Bürgern die Angst, indem er erklärt, dass die Pandemie-Pläne im Klinikum Vest seit der Schweinegrippe- (2009) und der Vogelgrippe-Epidemie (2005) längst überarbeitet worden sind. „Wenn es zu einem kritischen Ausbruch käme, sind wir vorbereitet", sagt Geiseler.

Apotheker im Kreis Recklinghausen warnen vor Lieferengpässen

Die Apotheker im Kreis Recklinghausen schlagen Alarm: Bereits jetzt gebe es einen akuten Atemschutzmasken-Engpass in den Apotheken. Außerdem hätten die Kunden auch die Bestände an Desinfektionsmitteln, zum Beispiel in den Recklinghäuser Geschäften, fast leer gekauft. Ähnlich sieht die Situation etwa in Datteln aus. 

Marler Ärztenetz kommt zu Dringlichkeitssitzung zusammen

Bei der Dringlichkeitssitzung des Marler Ärztenetzes am Mittwoch stimmten die Mediziner das Vergehen beim Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus ab.

Patienten mit Symptomen von Atemwegsinfektion und Kontakt zu Risikopersonen oder möglicherweise Infizierten oder die sich in den letzten Tagen in Norditalien oder auf Teneriffa aufhielten, sollten sich laut Marler Ärztenetz telefonisch mit den Marler Arztpraxen in Kontakt setzen.

Auch Apotheker in Marl ergreifen Maßnahmen zum Schutz. Apothekerin Juliane Stark-Kreul aus Marl gibt Tipps zu Hygienemaßnahmen:

AOK rät Menschen im Kreis Recklinghausen zu Hygienemaßnahmen

Dr. Wolfgang Mollowitz, Arzt und stellvertretender Fachbereichsleiter Behandlungsfehlermanagement bei der AOK NordWest beantwortet Fragen zum Coronavirus:

Was sind Coronaviren?

Der neue Erreger gehört zum Stamm der Coronaviren. Diese Viren sind meist auf bestimmte Tiere wie Vögel oder Säugetiere spezialisiert, die sie als Wirt befallen. Die normalen Coronaviren des Menschen führen meist nur zu leichten Erkältungen. Coronaviren können aber auch zu sehr schwerwiegenden Erkrankungen führen, vor allem, wenn es ihnen beispielsweise gelingt, von Tieren auf den Menschen überzuspringen. 2002 bis 2003 hatte dies zur SARS-Epidemie geführt, die die Welt in Atem gehalten hat; 2012 kam die MERS-Epidemie im Nahen Osten. Mediziner vergleichen das neue Virus mit dem SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome)-Erreger.

Viele Eigenschaften des neuen Coronavirus sind noch unbekannt, ebenso die Quelle. Die WHO hat dem Virus, das bislang als „2019-nCoV“ bezeichnet wurde, nun aufgrund seiner Verwandtschaft zum SARS-Coronavirus den offiziellen Namen SARS-Corona-Virus 2 (SARS-CoV-2) gegeben. Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung wird Covid-2019 (Coronavirus Disease 2019) genannt. Derzeit gehen Seuchenexperten und -expertinnen davon aus, dass sich die ersten Patienten im Dezember 2019 auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan angesteckt haben.

Wie werden Coronaviren übertragen?

Der neue Erreger wurde wohl zuerst zwischen Tier und Mensch übertragen. Aber inzwischen verbreitet er sich durch eine Übertragung von Mensch zu Mensch, etwa durch Tröpfcheninfektion.

Kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Um eine Ausbreitung zu vermeiden und sich vor einer Ansteckung zu schützen, sollte auf eine gute Händehygiene geachtet werden. Das heißt, regelmäßig – etwa nach Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln – die Hände mit Seife waschen (mindestens 30 Sekunden einwirken lassen) oder desinfizieren. Husten und Niesen sollten in die Armbeuge erfolgen, damit der Erreger nicht über die Hand an Türgriffe oder ähnliches gelangt und sich so weiterverbreitet. Zu Erkrankten sollte zudem Abstand gehalten und allgemein aufs Händeschütteln verzichtet werden. Diese Maßnahmen sind angesichts der derzeitigen Grippewelle in Deutschland ohnehin generell angeraten.

Welche Symptome werden durch das Virus ausgelöst?

Infektionen mit Coronaviren können unterschiedlich verlaufen. Bei einem Teil der Patienten beginnt die Erkrankung mit Fieber, trockenem Husten, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen. Innerhalb von einer Woche kann dann eine zunehmende Atemnot infolge einer Lungenentzündung eintreten. Bei schwer erkrankten Patienten kann sich daraus ein akutes Atemnotsyndrom entwickeln, das eine mechanische Beatmung erfordert.

Bei einem Teil der Infizierten zeigen sich aber auch nur leichte Erkältungssymptome wie Halsschmerzen. Vereinzelt kann es auch zu Durchfällen kommen. Die Inkubationszeit wird im Mittel auf fünf bis sechs Tage geschätzt, die kürzeste beobachtete Inkubationszeit betrug einen Tag, die längste 14 Tage.

Wie wird behandelt?

Eine spezifische Therapie gibt es für das Coronavirus derzeit noch nicht. Der Körper muss die Viren also selbst bekämpfen. Dabei können Erkrankte unterstützt werden. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mit fiebersenkenden Mitteln, einer medikamentösen Therapie eventueller bakterieller Zusatzinfektionen der Atemwege bis hin zur Beatmung und vorübergehenden extrakorporalen Oxygenierung bei schwerem Atemnotsyndrom. An einem Impfstoff zur Vorbeugung wird noch gearbeitet.

Was ist bei Reisen zu beachten?

Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) gibt es aktuelle Gesundheitsempfehlungen für Auslandsreisen. Von Reisen in die chinesische Provinz Hubei und seine Provinzhauptstadt Wuhan wird bis auf Weiteres abgeraten. Auch für mehrere Orte in der Lombardei und Venetien wurde durch die lokalen Behörden ein Ein- und Ausreiseverbot verhängt.

Mit dpa-Material

Hier einige weiterführende Links zum Thema Coronavirus:

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