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Blick in das Trainingsbergwerk der RAG in Recklinghausen.

Bergbau

Jetzt können auch Besucher ins Trainingsbergwerk - das erwartet sie

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Bei Führungen können Interessierte hautnah erfahren, wie der Steinkohlebergbau in Deutschland betrieben wurde.

Update: 3. Juli 2019

Ab sofort sind Führungen im Trainings- und Besucherbergwerk Recklinghausen (TBW) der RAG in Recklinghausen möglich. Die Bezirksregierung Arnsberg hat dem Förderverein die notwendige Genehmigung erteilt.

Es gibt eine „Schnupperführung“ (zwei Stunden), eine „Erlebnisführung“ (1,5 Stunden plus bergmännische Verkostung) und eine „Aktivführung“ (drei Stunden). So können Besucher hautnah erfahren, wie der Steinkohlebergbau bis Ende letzten Jahres in Deutschland betrieben wurde. Die Führungen, die von ehemaligen Bergleuten und bergbauverrückten Menschen durchgeführt werden, kosten je nach Programm zwischen 9 und 25 Euro für Erwachsene und 5 bis 20 Euro für Kinder (Mindestalter zehn Jahre). Eine Buchung ist zurzeit nur telefonisch möglich: Tel. 0152 / 34260896. 

Das erwartet die Besucher: Auf einer Streckenlänge von 1400 Metern ist im Trainingsbergwerk alles im Original vorhanden, was den Steinkohlebergbau ausmacht. Dazu gehören Bergbaumaschinen, Streckenvortriebe sowie Strebe mit einem Walzenschrämlader und einem Hobel. Außerdem ist ein Schacht vorhanden und das Stollensystem wird wie ein aktives Bergwerk bewettert.

 

Das haben wir bisher berichtet:

Unter einer Bergehalde in Recklinghausen betreibt die RAG seit 1975 ein Trainingsbergwerk für angehende Bergleute. Nach Schließung der letzten Zeche soll es in ein Besucherbergwerk umgewandelt werden. Denn dort findet der Besucher alles, was den Steinkohlebergbau ausgemacht hat. 

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat jetzt den Weg freigemacht. Die Verbandsversammlung des RVR beschloss am Freitag einstimmig, das etwa sieben Hektar große Gelände des Trainingsbergwerks in Recklinghausen-Hochlarmark von der RAG zu erwerben. Der Verband will das Areal an den bereits gegründeten Trägerverein verpachten, der die touristische Attraktion betreiben will. Auch die für Bergbau-Angelegenheiten zuständige Bezirksregierung Arnsberg gibt grünes Licht für eine neue Nutzung und will eine entsprechende Genehmigung erteilen.

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