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Starkregen in Berlin: Die Feuerwehr kommt auf der überfluteten Tiergartenstraße zu einem überfluteten Gully.

Nach Warnung des DWD

Gewitter: Kreis Recklinghausen kommt glimpflich davon - woanders „knallt“ es heftig

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    Stephan Rathgeber
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Der Kreis Recklinghausen hat am Freitagabend Glück gehabt: Die angekündigte Gewitterfront zog vorbei. Es gab nur starken Regen. In anderen Teilen Deutschlands „knallte“ es dagegen heftig. 

Update, Samstag (07:58): Im Kreis Recklinghausen gab es keine Schäden durch die Gewitterfront. Die Feuerwehren verlebten einen ruhigen Abend, es kam zu keinen wetterbedingten Einsätzen. Am Freitagnachmittag hatte der Deutsche Wetterdienst noch eine Wetterwarnung für den Kreis RE bis 20 Uhr veröffentlicht.

Gewitter: Norden und Osten Deutschlands besonders betroffen

Dafür tobten die Gewitter vor allem im Norden und Osten Deutschlands. In Berlin rief die Feuerwehr den Ausnahmezustand aus, in Niedersachsen wurde ein Zeltlager geräumt und in Thüringen brachten Rettungskräfte vier Menschen nach einem Blitzeinschlag ins Krankenhaus.

Im niedersächsischen Dinklage wurde am Abend bei Starkregen ein Zeltlager evakuiert. Die rund 120 Kinder seien in einer Schule einquartiert worden, sagte der stellvertretende Stadtbrandmeister. In der Stadt habe es in den Abendstunden 16 wasserbedingte Einsätze gegeben. Mehrere Keller liefen voll, auch ein Hotel war betroffen.

Berlin: Wassereinbrüche sogar bei der Feuerwehr

Bei einem Blitzeinschlag im Eichsfeld in Thüringen wurden vier Menschen verletzt. Sie kamen am Freitag mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle sagte. Details zu den genauen Umständen des Vorfalls in der Nähe von Leinefelde-Worbis waren noch nicht bekannt.

Die Berliner Feuerwehr rief wegen eines Unwetters den Ausnahmezustand aus. Die Helfer seien am Freitag zu 80 wetterbedingten Einsätzen ausgerückt, hieß es in einer Mitteilung auf Twitter. Auch die Feuerwehr selbst blieb nicht von den Folgen des Starkregens verschont: „In mehreren Wachgebäuden haben wir Wassereinbrüche zu verzeichnen, die unsere Kräfte beschäftigen“, teilte sie auf Twitter mit. An den Flughäfen Tegel und Schönefeld kam es zu Verzögerungen.

Unwetter über dem Wacken Open Air: Festivalgelände wird geräumt

Zum zweiten Mal in zwei Tagen wurde am Nachmittag das Festivalgelände des Wacken Open Air wegen eines Unwetters geräumt. Nach knapp zwei Stunden durften die Fans wieder auf das sogenannte Infield, also den Bereich, wo die Bühnen und Verkaufsstände stehen. Schon am Mittwoch musste der Teil des Geländes, der zu dem Zeitpunkt bereits geöffnet war, wegen eines Gewitters geräumt werden.

Dunkle Gewitterwolken ziehen beim WOA (Wacken Open Air) über die Bühnen, während auf den Displays im Hintergrund eine Warnung vor dem Unwetter angezeigt wird. Aufgrund vom schlechten Wetter wurde der Bühnenbetrieb am Freitag zeitweise eingestellt.

Samstag wird es im Kreis Recklinghausen wieder trockener

Update (20:21): Das Gewitter am Freitagabend ist größtenteils am Kreis Recklinghausen vorbeigezogen. Auch die vorherige Unwetterwarnung wurde aufgehoben. Dennoch regenet es seit Tagen wieder mal wie aus Kübeln. Und das dürfte nach aktuellem Wetterbericht auch den gesamten Abend bis spät in die Nacht so bleiben.

Morgen (Samstag) erwartet uns ein bewölkter, aber dafür trockener Tag im Kreis Recklinghausen. Die Temperaturen werden auf maximal 23 Grad Celsius ansteigen. 

Gewitter im Kreis Recklinghausen: Es geht los

Update (19:10): Nun geht es doch los - es gewittert über dem Verlagsgebäude in Marl. Und auch der Deutsche Wetterdienst hat die Gewitter-Warnung für das West-Vest bis 20 Uhr verlängert. 

Update (18:21): Es regnet sich aktuell ein im Kreis Recklinghausen. Auch im Regenradar ist gerade eine große Nassfront über dem Vest zu sehen - wahrscheinlich wird dieser Zustand also noch ein paar Stunden andauern. Ein drohendes Gewitter ist jedoch nicht mehr zu sehen.

Der Deutsche Wetterdienst hat seine Gewitterwarnung für das Vest dagegen bis 19.15 Uhr verlängert.

Update (17:44): Jetzt gilt des Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Dorsten und Bottrop - bis 18.45 Uhr warnen die Wetter-Experten vor Gewittern und Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und Hagel. 

Unwetter im Kreis Recklinghausen: Voraussagen klaffen auseinander

Die Regenradar-App gibt wiederum an, dass es ab 18.30 Uhr im Kreis Recklinghausen krachen soll. Die Voraussagen klaffen lokal also auseinander.  

Update (17:10): Die Unwetterwarnung für Teile des Kreises Recklinghausen durch den Deutschen Wetterdienst wurde auf 17.30 Uhr ausgeweitet. 

Gewitter bis in die Nacht im Kreis Recklinghausen?

Update (16:48): Neben dem Deutschen Wetterdienst warnt auch das Wetterportal wetter.de vor starken Unwettern im Vest: Bis Mitternacht soll es "gewittrig" bleiben. Nass dürfte es auf alle Fälle werden - das Regenrisiko liegt laut der Meldung bei 93 Prozent. Laut dem Portal könnte es auch im West-Vest knallen.

Zur Meldung von wetter.de

Erstmeldung:

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes müssen sich die Bürger im Vest in den kommenden Stunden auf Gewitter einstellen: Der Deutsche Wetterdienst warnt insbesondere im Ost-Vest vor einem aufziehenden Unwetter. 

Unwetter im Kreis Recklinghausen: Warnung bis 17 Uhr

Die amtliche Warnung gilt vorerst bis 17 Uhr. Neben Gewittern müssen sich Vestler auch auf "Starkregen mit Niederschlagsmengen um 15 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7)" einstellen.

Wegen einer Gewitterwarnung wurde erst kürzlich das Haldenglühen in Herten verglegt. Wir erklären, wo es stattfinden wird. In Gladbeck ermittelt aktuell die Mordkommission, weil ein Mann eine Gasflasche und ein brennendes Tuch in ein Bestatterbüro warf. In Datteln wurde eine 30-Jährige Opfer eines brutalen Überfalls

Angst vor dem nächsten Monsun - deshalb schafft die Kanalisation in Oer-Erkenschwick den Starkregen nicht.

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