Newsblog zum Wintereinbruch

Einschränkungen bei der Bahn - Busse der Vestischen fahren wieder nach Plan - Gefahr durch Eis auf Dächern

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Es ist so gekommen wie prognostiziert: Schnee und Eis, gepaart mit sibirischer Kälte, haben für extreme Glätte auf den Straßen gesorgt. So ist die aktuelle Lage im Kreis Recklinghausen und in NRW.

Fotos vom Wintereinbruch im Kreis Recklinghausen: So heftig ist die Lage in unseren Städten

Auf Höhe Finanzamtes Marl entfernt die Firma Vortmann Schnee von der Fahrbahn.
Auch am Dienstagabend muss immer noch reichlich Winterdienst geleistet werden. Hier ein Bild von der Hervester Straße in Marl: Auf Höhe des Finanzamtes entfernt die Firma Vortmann Schnee von der Fahrbahn.  © Ralf Deinl
Eingeschneit: Die Auffahrt der A52 bei Marl-Brassert in Richtung Gladbeck am Montag.
Eingeschneit: Die Auffahrt der A52 bei Marl-Brassert in Richtung Gladbeck am Montag. © Ralf Deinl
Blick auf den Berliner Platz im Schnee
So sieht es aktuell in der Oer-Erkenschwicker Innenstadt um den Berliner Platz aus. Alles ist weiß, weder Straßen noch Gehwege sind frei.  © Jörg Müller
Ein Lkw musste am Montagmorgen an der Autobahnabfahrt Marl-Zentrum abgeschleppt worden.
Ein Lkw musste am Montagmorgen an der Autobahnabfahrt Marl-Zentrum abgeschleppt worden. © Ralf Deinl
Mitten auf der Hochstraße in Waltrop hatte sich am Montagmorgen ein Lkw querstellt.
Mitten auf der Hochstraße in Waltrop hat sich am Montagmorgen ein Lkw quergestellt. © privat
Ein Auto krachte an der Breiten Straße in Westerholt gegen einen Baum.
Ein Auto krachte an der Breiten Straße in Westerholt gegen einen Baum. © Ralf Deinl
Den ganzen Sonntag über waren die Teams des Zentralen Betriebshof in Marl unterwegs, wie hier an der Vikariestraße.
Den ganzen Sonntag über waren die Teams des Zentralen Betriebshof in Marl unterwegs, wie hier an der Vikariestraße.  © Ralf Deinl
Der Winterdienst des Zentralen Betriebshofs Herten (ZBH) ist auch am Sonntagabend noch im Einsatz.
Der Winterdienst des Zentralen Betriebshofs Herten (ZBH) war auch am Sonntagabend noch im Einsatz. © Anna Lisa Oehlmann
Die Info-Tafel in Hüls zeigt es an: Auch in den nächsten Tagen ist Schnee angesagt.
Die Info-Tafel in Hüls zeigt es an: Auch in den nächsten Tagen ist Schnee angesagt. © Ralf Deinl
An der Kreuzung Kaiserstraße/ Schützenstraße in Herten türmen sich Schneeberge von den Räumfahrzeugen des Winterdienstes.
An der Kreuzung Kaiserstraße/ Schützenstraße in Herten türmen sich Schneeberge von den Räumfahrzeugen des Winterdienstes. © Anna Lisa Oehlmann
Völlig zugeschneit war am Sonntag die Autobahn 2 am Kreuz Recklinghausen. Nur wenige Autos waren dort unterwegs.
Völlig zugeschneit war am Sonntag die Autobahn 2 am Kreuz Recklinghausen. Nur wenige Autos waren dort unterwegs. © Marcel Kusch/dpa/picture alliance
Völlig zugeschneit war am Sonntag die Autobahn 2 am Kreuz Recklinghausen. Nur wenige Autos waren dort unterwegs.
Völlig zugeschneit war am Sonntag die Autobahn 2 am Kreuz Recklinghausen. Nur wenige Autos waren dort unterwegs. © Marcel Kusch/dpa/picture alliance
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop.
So winterlich sind die Verhältnisse am Sonntag in Waltrop. © Christine Horn
Dattelner Schnee-Idyll: So sieht es nach den kräftigen Schneefällen in der Nacht heute Vormittag Im Winkel und an der Dahlstraße aus.
Dattelner Schnee-Idyll: So sieht es nach den kräftigen Schneefällen in der Nacht heute Vormittag Im Winkel und an der Dahlstraße aus.  © Fabian Hollenhorst
Dattelner Schnee-Idyll: So sieht es nach den kräftigen Schneefällen in der Nacht heute Vormittag Im Winkel und an der Dahlstraße aus.
Dattelner Schnee-Idyll: So sieht es nach den kräftigen Schneefällen in der Nacht heute Vormittag Im Winkel und an der Dahlstraße aus.  © Fabian Hollenhorst
Streuwagen lädt Salz nach
Ein Streuwagen hier mit (v.l.) Christian Möllecke und Uwe Döffinger lädt auf dem Bauhof in Oer-Erkenschwick Salz nach.  © privat
Auch die Autos in Waltrop sind mit viel Schnee bedeckt.
Auch die Autos in Waltrop sind mit viel Schnee bedeckt. © Christine Horn
Die verschneite Münsterstraße.
Die verschneite Münsterstraße in Waltrop.  © Christine Horn
Der verschneite Kirchplatz.
Der verschneite Kirchplatz in Waltrop. © Christine Horn
So war die Situation am Sonntagmorgen an der Kreuzung Breitestraße/Polsumerstraße in Marl.
So war die Situation am Sonntagmorgen an der Kreuzung Breitestraße/Polsumerstraße in Marl. © Ralf Deinl
So war die Situation am Sonntagmorgen an der Kreuzung Breitestraße/Polsumerstraße in Marl.
So war die Situation am Sonntagmorgen an der Kreuzung Breitestraße/Polsumerstraße in Marl. © Ralf Deinl
Ein Räumfahrzeug des Zentralen Betriebshofs (ZBH) auf der Barkhausstraße in Marl.
Ein Räumfahrzeug des Zentralen Betriebshofs (ZBH) auf der Barkhausstraße in Marl. © Ralf Deinl
Die Langehegge und die B225 in Marl im Schnee.
Die Langehegge und die B225 in Marl: Räumfahrzeuge hatten die Fahrbahn am Sonntagmorgen zunächst vom Schnee befreit, mittlerweile ist an der Kreuzung wieder alles weiß. © Ralf Deinl
Der Räumdienst des V+E ist seit 5.30 Uhr im Einsatz - hier auf der Hochstraße. Gegen so viel Schnee kommen aber auch die Insgesamt 16 Mann nur mühsamn voran.
Der Räumdienst des V+E in Waltrop ist seit 5.30 Uhr im Einsatz - hier auf der Hochstraße. Gegen so viel Schnee kommen aber auch die Insgesamt 16 Mann nur mühsamn voran. © Christine Horn
Mühsame Arbeit: Ein Auto von den Schneemassen zu befreien, war am Sonntagmorgen gar nicht so einfach. Hier ein Bild aus Waltrop.
Mühsame Arbeit: Ein Auto von den Schneemassen zu befreien, war am Sonntagmorgen gar nicht so einfach. Hier ein Bild aus Waltrop. © Silvia Seimetz
Die Winterdienst-Fahrzeuge des V+E stehen am Samstagabend zur Abfahrt bereit.
Die Winterdienst-Fahrzeuge des V+E in Waltrop stehen am Samstagabend zur Abfahrt bereit. © V+E
Wie hier in Herten-Disteln war auch der Rest der Stadt am Sonntagmorgen (7.2.) mit einer dichten Schneedecke überzogen.
Wie hier in Herten-Disteln war auch der Rest der Stadt am Sonntagmorgen (7.2.) mit einer dichten Schneedecke überzogen. © Daniel Maiß

Winter-Wunderland: Das sind die Schnee-Fotos von Lesern und Facebook-Fans

Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook)
Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Andrea Brand (über Facebook)
Winter-Foto von Andrea Brand (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Thilo Spl (über Facebook)
Winter-Foto von Thilo Spl (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Thilo Spl (über Facebook)
Winter-Foto von Thilo Spl (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Ju Wi (über Facebook)
Winter-Foto von Ju Wi (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Ju Wi (über Facebook)
Winter-Foto von Ju Wi (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Ju Wi (über Facebook)
Winter-Foto von Ju Wi (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Lisa Wo (über Facebook)
Winter-Foto von Lisa Wo (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Jenny Hantzsch (über Facebook)
Winter-Foto von Jenny Hantzsch (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Jenny Hantzsch (über Facebook)
Winter-Foto von Jenny Hantzsch (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook)
Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook)
Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook)
Winter-Foto von Daniela Stera (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Antonia Tembraak
Winter-Foto von Antonia Tembraak © Privat
Winter-Foto von Antonia Tembraak
Winter-Foto von Antonia Tembraak © Privat
Winter-Foto von Sabrina Pohl (über Facebook)
Winter-Foto von Sabrina Pohl (über Facebook) © Privat
Winter-Foto aus Herten-Westerholt von Markus Trimborn
Winter-Foto aus Herten-Westerholt von Markus Trimborn © Privat
Winter-Foto aus Herten-Westerholt von Markus Trimborn
Winter-Foto aus Herten-Westerholt von Markus Trimborn © Privat
Winter-Foto von Rafael Bergmann: Baily im Schnee
Winter-Foto von Rafael Bergmann: Baily im Schnee © Privat
Winter-Foto von Kristin Vadder (über Facebook)
Winter-Foto von Kristin Vadder (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Kimberly Harsche (über Facebook)
Winter-Foto von Kimberly Harsche (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Nyu Chō (über Facebook)
Winter-Foto von Nyu Chō (über Facebook)  © Privat
Winter-Foto von Nyu Chō (über Facebook)
Winter-Foto von Nyu Chō (über Facebook)  © Privat
Winter-Foto von Sina Die (über Facebook) aus Recklinghausen-Ost in der Nähe des Wasserturms.
Winter-Foto von Sina Die (über Facebook) aus Recklinghausen-Ost in der Nähe des Wasserturms. © Privat
Winter-Foto von Melanie Bleicher aus Datteln
Winter-Foto von Melanie Bleicher aus Datteln © Privat
Winter-Foto von Melanie Bleicher aus Datteln
Winter-Foto von Melanie Bleicher aus Datteln © Privat
Winter-Foto von Jenny Hollan (über Facebook)
Winter-Foto von Jenny Hollan (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Sabrina Pohl (über Facebook)
Winter-Foto von Sabrina Pohl (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Sabrina Pohl (über Facebook)
Winter-Foto von Sabrina Pohl (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Tatti Cheshire Cat (über Facebook)
Winter-Foto von Tatti Cheshire Cat (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Tatti Cheshire Cat (über Facebook)
Winter-Foto von Tatti Cheshire Cat (über Facebook) © Privat
Winter-Foto von Melanie Kirsten (über Facebook)
Winter-Foto von Melanie Kirsten (über Facebook)  © Privat
Winter-Foto von Caro Lin (über Facebook)
Winter-Foto von Caro Lin (über Facebook) © Privat

Update, 12.2., 17.20 Uhr: Aufgrund der neuen Verordnung zu den Virus-Variantengebieten stellt die Deutsche Bahn ab Sonntag den Fernverkehr nach Tirol sowie nach Tschechien ein. Betroffen sei in Richtung Tirol die EC-Linie München-Innsbruck-Verona. Eingestellt werde außerdem die EC-Linie Hamburg-Berlin-Prag. «Für die entfallenden Halte in Büchen, Ludwigslust und Wittenberge werden durch ICE-Zusatzhalte weitere Reisemöglichkeiten geschaffen», teilte die Bahn am Freitag mit.

Update, 12.2., 7.45 Uhr: Auch am sechsten Tag nach dem großen Wintereinbruch in NRW mit Schnee und Glatteis gibt es weiter Probleme bei der Deutschen Bahn. Die extreme Wetterlage sorgt am Morgen örtlich für Einschränkungen im Pendlerverkehr. Besonders im nördlichen Teil des Landes gebe es bei der Bahn Verspätungen und Teilausfälle, teilte die Bahn mit. So fallen etwa die Züge auf der Linie RE42 zwischen Münster und Essen am Freitag aus. Auch die S5 von Hagen nach Dortmund sowie die RB43 von Dortmund nach Dorsten seien aufgrund von Schnee und Eis nicht unterwegs.

Angesichts der aktuellen Wetterlage hat die Stadt Recklinghausen die Dächer ihrer Immobilien bereits statisch prüfen lassen. Mit dem Ergebnis, dass tatsächlich einige Dächer von Schnee und Eis befreit werden müssen, wie die Pressestelle auf Anfrage mitteilt. Dabei seien die Dächer meist punktuell zu schwer belastet. Etwa durch Verwehungen, die der Wind aufgetürmt hat.

Vestische bittet um Verständnis für Einschränkungen im Busverkehr

Update 10.2., 15.50 Uhr: Frohe Botschaft für alle Pendler im Kreis Recklinghausen: die Linienbusse der Vestischen fahren ab Donnerstag wieder nach Plan, die ersten Fahrzeuge sollen gegen 3.30 Uhr morgens ihre Depots verlassen und die Fahrgäste an ihr Ziel bringen, soweit die winterlichen Verhältnisse das zulassen. Die Bilanz der Vestischen für Mittwoch: Es ist besser gelaufen als befürchtet. Drei Busse fuhren sich im Schnee fest, konnten aber schnell wieder befreit werden, ein Taxi rutschte in einen Bus, ein Verkehrsschild wurde umgeknickt. Ansonsten haben die Sprecher der Vestischen, Christoph van Bürk und Jan Große-Geldermann, ein dickes Lob für ihre Fahrer parat: „Sie haben alles gegeben, sie sind an ihr Limit gegangen“.
Die Vestische bittet um Verständnis, dass besonders auf engen Straßen in Wohnqartieren noch nicht alle der insgesamt 3429 Haltestellen angefahren werden können und hält im Netz Störungshinweise bereit. Desweiteren bittet die Vestische alle Fahrgäste, beim Ein- und Ausstieg vorsichtig zu sein, da viele Haltestellen noch nicht geräumt sind.

Respekt vor den Fahrern: Auch die großen Gelenkbusse der Vestischen kämpfen sich am Mittwoch durch den Schnee. Notfalls hilft die Verkehrsaufsicht vor Ort mit Schiebern und Besen.

Update, 10.2., 9.35 Uhr: Auf der Autobahn 2 bei Bielefeld hat sich die Verkehrslage nach dem Schneechaos am Dienstag weitestgehend beruhigt. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, rollte der Verkehr am Mittwochmorgen. Derzeit bestehe aber noch eine «latente Gefahrenlage» durch Lastwagen, die auf dem Standstreifen parkten, weil die Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten müssen - und schliefen. Die Polizei ging davon aus, dass sich die Situation am Morgen auflösen würde, wenn die Fahrer nach acht Stunden Pause wieder ans Steuer dürfen. Die Polizei in Bielefeld hatte in der Nacht auf dem Streckenabschnitt zwischen der Landesgrenze zu Niedersachsen und Oelde auf der A2 abgestellte Lastwagen im «hohen zweistelligen Bereich» gezählt. Teilweise parkten die Wagen demnach stellenweise sogar in zweiter Reihe auf der Autobahn. In der Nacht hatte es laut Polizeisprecher auf der A2 keine Auffälligkeiten gegeben, nachdem sich am Abend die «letzten kleinen Reste» aufgelöst hatten. Die Fahrer hatten laut Polizei an den Standstreifen ihre Ruhepause eingelegt, weil die Rastplatz-Parkplätze bereits randvoll seien. Man habe die ungewöhnliche und eigentlich verbotene Maßnahme daher toleriert.

Update, 10.2., 9.30 Uhr: Wegen des Winterwetters kommt es auch am Mittwoch noch zu Problemen im Zugverkehr in Deutschland. «Auch heute und in den nächsten Tagen müssen Reisende in vielen Teilen des Landes witterungsbedingt mit erheblichen Einschränkungen im Nah- und im Fernverkehr rechnen», sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Die Bahn arbeite daran, Schritt für Schritt auf immer mehr Verbindungen den Zugverkehr wieder aufzunehmen, schrieb das Unternehmen in seinem Wetterblog. «Strenger Frost, Schneeverwehungen und regional starker Neuschnee sorgen aber weiterhin für Verzögerungen und teils neue Einschränkungen.»

Im Großraum Halle und einigen anderen Regionen müssten enorme Schneemassen wegtransportiert werden. Der Fernverkehr laufe auf vielen Strecken schrittweise wieder an. Auf den Ost–West-Verbindungen gebe es ein eingeschränktes Angebot und zum Teil deutliche Verspätungen. «Gleiches gilt für die Nord–Süd-Verbindungen.» Fahrgäste können ihre nicht genutzten Fernverkehrsfahrkarten für Fahrten von 6. bis 10. Februar noch sieben Tage nach Störungsende nutzen oder kostenfrei stornieren. Die Bahnsprecherin riet Reisenden und Pendlern, ihre Verbindung rechtzeitig zu überprüfen, am besten eine Stunde vorher mit der Internetseite, der App oder der Hotline.

Update, 10.2., 7.18 Uhr: Einsetzender Schneefall bremst am Mittwochmorgen den Verkehr auf der Autobahn 2 bei Bad Eilsen aus. Wie ein Sprecher der zuständigen Polizei in Bielefeld sagte, staute sich der Verkehr an der Landesgrenze zu Niedersachsen. In Fahrtrichtung Hannover sind demnach zwei von drei Fahrstreifen befahrbar, in der Gegenrichtung Richtung Dortmund einer. «Da braut sich wieder was zusammen», sagte der Sprecher. Demnach fing es am Morgen wieder an zu schneien. Unfälle gab es laut Polizei zunächst nicht. Der WDR-Verkehrsfunk meldete um kurz vor 6.00 Uhr etwa sechs Kilometer Stau in Richtung Dortmund.

Update, 9.2., 19.04 Uhr: Nach dem Schneechaos auf der A2 in der Nacht zum Dienstag warnt die Polizei erneut vor dem Befahren dieser Autobahn - und auch vor der A30. „Es gilt die A2 weiterhin großräumig zu meiden. Die Fahrbahndecke ist noch immer in weiten Teilen schneebedeckt und vereist. Durch die niedrigen Temperaturen ist der Einsatz und die Wirkung von Streumitteln eingeschränkt“, berichtete die Behörde in Bielefeld. Das gelte auch für die A30. Es bestehe die Gefahr, dass der Verkehr in der Nacht zum Mittwoch erneut zum Erliegen kommen könne.

Update, 9.2., 18.22 Uhr: Die nächtlichen Temperaturen von deutlich unter null Grad können für Wohnungslose lebensbedrohlich werden. In der Nacht zu Montag seien zwei Personen von dem einsetzenden, heftigen Schneefall überrascht worden. Die Betreiber der Wohnungslosenunterkünfte in Recklinghausen melden jedoch keine erhöhten Nachfragen.

Vestische: Notfallplan im Nahverkehr ab Mittwoch

Update, 9.2., 16.27 Uhr: Tausende Pendler und Nahverkehrsnutzer können aufatmen. Denn die Vestische hat soeben bekannt gegeben, dass ihre Busse ab dem morgigen Mittwoch wieder im Kreis Recklinghausen und in Bottrop fahren werden. Eis und Schnee als Hinterlassenschaften des Sturmtiefs würden dem ÖPNV zwar weiter zu schaffen machen, dennoch nehme man am 10. Februar um 8 Uhr den Betrieb wieder auf. Auf einige Einschränkungen müssten sich die Fahrgäste aber noch einstellen.

„Wir können endlich wieder das tun, was die Menschen von uns gewohnt sind und was uns stolz macht: die Region mobil halten“, sagt Geschäftsführer Martin Schmidt. „Allerdings haben wir noch mit den Auswirkungen des Schneesturms zu kämpfen und werden einige Teilstücke unserer Linien nicht anfahren können. Dafür bitten wir unsere Fahrgäste um Verständnis.“

Notfallplan im heimischen Nahverkehr ab Mittwoch, 10. Februar

Grundlage für diesen Notfallplan seien einerseits die Erfahrungen, die das Unternehmen bei den extremen Schneefällen im Dezember 2010 gesammelt habe, sowie anderseits der kontinuierliche Austausch mit dem Winterdienst und die regelmäßigen aktuellen Beobachtungen der eigenen Verkehrsaufsicht. Eine Übersicht über die Teilstücke, die zunächst – unter anderem auch wegen Straßensperrungen – nicht angefahren werden können, findet sich unter vestische.de/umleitungen.

Ab Mittwoch sind die Busse der Vestischen wieder unterwegs - vorerst aber nur im Notbetrieb.

Update, 9.2., 13.58 Uhr: Nach dem Wintereinbruch mit viel Schnee und Sturmböen herrscht jetzt Kaiserwetter in weiten Teilen unserer Region. Doch die starke Sonneneinstrahlung tagsüber birgt auch Gefahren, wie ein aktuelles Beispiel in Gelsenkirchen zeigt. Dort hat die Polizei eine Straße gesperrt, weil Gefahr besteht, dass getautes Eis von Hausdächern fällt.

Nächtliches Schneechaos auf der A2 - Lastwagenfahrer ignorieren Verbot

Update, 9.2., 12.39 Uhr: Das nächtliche Schneechaos auf der A2 ist aus Sicht der Autobahn GmbH Westfalen maßgeblich durch Lastwagenfahrer mitverursacht worden, die sich nicht an das Autobahn-Fahrverbot bis 22.00 Uhr gehalten haben. Viel zu viele Lastwagenfahrer hätten das Verbot missachtet, sagte Autobahn-Sprecher Bernd Löchter am Dienstag in Hamm. Die Aufhebung des Verbots ab 22.00 Uhr habe die Situation dann auch nicht mehr deutlich verschlimmert. „Staus hatten wir ja da schon. Da hatten wir schon Not durchzukommen. Insofern war es da eigentlich schon zu spät.“

Grund für die Aufhebung des Fahrverbots zu 22.00 Uhr seien Informationen gewesen, dass die starken Schneefälle nach Norden wegzögen, sagte Löchter. Dann habe die Behörde keinen Grund mehr gesehen, ein Lkw-Verbot aufrechtzuerhalten, zumal die Not der Spediteure groß sei, fahren zu müssen, um ihre Lieferketten und Termine einzuhalten. Bei so schweren Schneefällen wie in der vergangenen Nacht stoße jeder Winterdienst an seine Grenzen, sagte Löchter. Irgendwann seien Schneedecken festgefahren, sodass auch Salz nicht mehr weiterhelfe.

Autobahnmeistereien in Westfalen an der Belastungsgrenze

Die 440 Einsatzkräfte der Autobahnmeistereien in Westfalen arbeiteten an der Belastungsgrenze, sagte der Sprecher. Aber wenn Lastwagen quer stünden und die Fahrbahn blockierten, könnten sie nichts ausrichten. Ein Lastwagen habe sogar - noch während des Fahrverbotes - ein Einsatzfahrzeug links überholt, sagte Löchter.

Ein Lastwagenfahrer habe ihn angerufen und gefragt, was Verstöße kosteten. Der Chef des Mannes habe vorher zu dem Fahrer gesagt: „Ein Punkt und 60 Euro Strafe - dafür können Sie‘s doch ruhig riskieren“, berichtete Löchter. Die Auffahrten auf die A2 in Ostwestfalen waren auch am Dienstagmittag gesperrt. Nach Angaben der Polizei sollen die Räumdienste nach dem heftigen Schneefall der letzten Tage die Spuren räumen und Eisreste beseitigen. Der Verkehr fließt demnach wieder in beide Fahrtrichtungen. Dafür staut es sich jetzt aber auf den Zufahrtsstraßen zur A2.

Rund 900 Einsätze der Polizei in NRW wegen des Winterwetters

Update, 9.2, 12.10 Uhr:  Wegen des Winterwetters hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen binnen 24 Stunden rund 900 Einsätze gehabt. Von Montagmorgen bis Dienstagmorgen (jeweils 6 Uhr) rückte sie landesweit zu rund 800 Unfällen auf verschneiten und glatten Straßen aus. Die Schäden summieren sich ersten Schätzungen zufolge auf 1,8 Millionen Euro, sagte eine Sprecherin der Landesleitstelle am Dienstag. In den allermeisten Fällen sei es bei Blechschäden geblieben, doch es habe auch Verletzte gegeben, hieß es in einer ersten Bilanz. Bereits am Wochenende hatte die Polizei nach Angaben aus dem Innenministerium rund 730 witterungsbedingte Unfälle registriert.

Update, 9.2., 11.08 Uhr: Die extreme Wetterlage macht auch bei der Bahn alle Planungen zunichte: Aktuell kämpfen die Techniker mit vereisten Weichen, nicht geräumten Strecken, kältebedingten sowie technischen Störungen und auf Gleise gestürzte Bäume. Derzeit arbeiten die Mitarbeiter mit Hochdruck daran, den Verkehr und die Fahrten der Linien aufrecht zu erhalten bzw. irgendwie in Form von Busverkehren zu ermöglichen. Die Hotline ist aktuell so stark frequentiert, dass es zu langen Wartezeiten kommt. Fahrgäste werden deshalb dringend darum, sich über die Plattform www.zuginfo.nrw informiert zu halten.

Bahnverkehr in NRW: Manche Linien fallen die ganze Woche lang aus

Derzeit sind für sämtliche, ausfallende Zugfahrten Schienenersatzverkehre mit Bussen eingerichtet. Die Fahrpläne und Informationen dazu sind ebenfalls alle auf www.zuginfo.nrw hinterlegt. Hier müssen wir jedoch den dringenden Hinweis geben, dass es auch bei den Schienenersatzverkehren mit Bussen durch die örtliche Wetterlage zu Verspätungen, Einschränkungen oder sogar Ausfällen kommen kann. Die RB 42 (Münster- Haltern - Recklinghausen - Gelsenkirchen - Essen - Krefeld - Mönchengladbach), die RB 43 (Dorsten, Wanne-Eickel - Herne -Castrop-Rauxel-Süd - Dortmund) und der RE2 (Osnabrück - Münster - Recklinghausen - Gelsenkirchen - Essen - Duisburg - Düsseldorf) werden heute vorraussichtlich keine Zugfahrten mehr aufnehmen.

Bei folgenden Linien ist innerhalb dieser Woche keine Verbesserungen mehr zu erwarten:
RE 11 Hamm – Paderborn – Kassel (Östlich von Hamm nach Soest/Paderborn/Kassel ist ein Schienenersatzverkehr nicht durchführbar, da die Straßen für Busse unbefahrbar sind.)
S9 Bottrop – Recklinghausen/Haltern
RB 46 Bochum – Gelsenkirchen
RE 19A Wesel – Bocholt

Update, 9.2., 10.52 Uhr: Nach einem Lastwagenunfall auf spiegelglatter Fahrbahn ist die Autobahn 1 bei Münster nun wieder freigegeben. Autofahrer sollten den Bereich aber weiter weiträumig umfahren, es habe sich ein erheblicher Stau gebildet, sagte eine Polizei-Sprecherin.

Update, 9.2., 10.16 Uhr: Nach einem Lastwagenunfall auf spiegelglatter Fahrbahn ist die Autobahn 1 bei Münster gesperrt worden. Der Lastwagen sei gegen die Mittelschutzplanke gerutscht und quer auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen, teilte die Polizei am Dienstag mit. In Fahrtrichtung Bremen ging zwischen Münster-Nord und Greven zunächst nichts mehr. Autofahrer sollten den vollständig gesperrten Bereich weiträumig umfahren. Der Lastwagenfahrer war unverletzt geblieben.

Verkehrschaos in NRW: Abschleppwagen muss den Lkw abtransportieren

Es werde noch Geduld brauchen, bis ein Abschleppwagen das Fahrzeug abtransportiert habe, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatten die «Westfälischen Nachrichten» berichtet. Wegen heftiger Schneefälle herrschte auch auf der A2 bei Bielefeld Chaos. Viele Menschen saßen bereits seit Montagnachmittag in Eiseskälte auf der gesperrten Strecke in ihren Fahrzeugen fest.

Update, 9.2., 8.20 Uhr: Der durch heftigen Schneefall ausgelöste Stau auf der A2 bei Bielefeld hat sich auch bis zum frühen Dienstagmorgen nicht aufgelöst. Fahrer und Mitfahrende verbrachten bei eisiger Kälte zum Teil die ganze Nacht und damit mehr als zwölf Stunden in ihren fest sitzenden Fahrzeugen. Bereits am Montagmittag waren Lastwagen auf der Autobahn wegen des Schnees stecken geblieben. Der Rückstau zog sich zwischenzeitlich über 37 Kilometer. Die Autobahn wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt - insgesamt bildeten sich rund um Bielefeld zeitweise mehr als 70 Kilometer Stau.

Fahrzeuge stehen auf der Autobahn A2 bei Bielefeld.

Alle Rastplätze sind ausgelastet

Trotz einer Umleitung über die A33 entspannte sich die Lage in der Nacht zu Dienstag kaum, wie eine Polizeisprecherin sagte. «Es wird noch sehr lange dauern, bis sich das Knäuel aufgelöst hat», sagte die Sprecherin. Der ADAC empfahl, den Bereich weiträumig zu umfahren. Alle Rastplätze seien ausgelastet.

340 Verstöße gegen ein Lkw-Fahrverbot

Etwas weniger dramatisch war die Lage laut Polizei bei Dortmund, wo die A2 ebenfalls gesperrt wurde. Auf der Fahrbahn in Richtung Oberhausen hatten sich am Montagnachmittag Dutzende Lastwagen festgefahren, die vom Technischen Hilfswerk befreit werden mussten, wie die Polizei mitteilte. Zwischenzeitlich zog sich der Rückstau nach Angaben des Lagezentrums zehn Kilometer lang, löste sich in der Nacht jedoch auf. Die Polizei registrierte 340 Verstöße gegen ein Lkw-Fahrverbot - eigentlich durften Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen bis 22 Uhr nicht auf der Autobahn unterwegs sein.

Die Polizei warnte beim Kurznachrichtendienst Twitter davor, die A2 in Richtung Oberhausen zu befahren. Die Fahrbahnen seien «spiegelglatt». Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr kümmerten sich bei beiden Staus um die Fahrer und verteilten heiße Getränke.

Update, 9.2., 6.17 Uhr: Bahnpendler in Nordrhein-Westfalen müssen sich wegen des heftigen Wintereinbruchs weiterhin auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Im Fernverkehr war besonders der Knotenpunkt Dortmund betroffen, wie die Deutsche Bahn am Dienstagmorgen mitteilte. Auch im Nahverkehr gibt es starke Einschränkungen. Dies betreffe vor allem den Norden des Landes, hieß es. Es werde den ganzen Tag über mit Verzögerungen gerechnet. Die Bahn rät allen Reisenden und Pendlern, die ihre Fahrt nicht verschieben können, ihre Verbindung vor dem geplanten Fahrtantritt zu überprüfen.

Update, 9.2., 6.00 Uhr: Bis auf Weiteres stellt die Vestische ihren Betrieb im gesamten Bedienungsbereich wegen Eisglätte und Schnee am Dienstag (9.2.) ein.

Update, 8.2., 23.00 Uhr: Bei Minusgraden und Schnee ist der Verkehr auf der Autobahn 2 bei Dortmund für mehrere Stunden komplett zum Erliegen gekommen. Auf der Fahrbahn in Richtung Oberhausen hatten sich am Montag Dutzende Lastwagen festgefahren, die vom Technischen Hilfswerk befreit werden mussten, wie die Polizei mitteilte. Zwischen der Abfahrt Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund staue sich der gesamte Verkehr, niemand komme mehr durch. «Wir versuchen gerade, das Knäuel zu entwirren», sagte ein Polizeisprecher am Abend. Unfälle habe es nicht gegeben. Auto- und Lastwagenfahrer harrten jedoch seit Stunden bei Temperaturen von bis zu Minus 11 Grad aus und würden von Feuerwehr und THW versorgt. Die Polizei warnte beim Kurznachrichtendienst Twitter davor, die A2 in Richtung Oberhausen zu befahren. Die Fahrbahnen seien «spiegelglatt».

Update, 8.2., 20:39 Uhr: Auch Bahnfahrer müssen am Dienstagmorgen umdisponieren: Die RB 42 (Münster- Haltern - Recklinghausen - Gelsenkirchen - Essen - Krefeld - Mönchengladbach), die RB 43 (Dorsten, Wanne-Eickel - Herne -Castrop-Rauxel-Süd - Dortmund) und der RE2 (Osnabrück - Münster - Recklinghausen - Gelsenkirchen - Essen - Duisburg - Düsseldorf) nehmen frühestens am Dienstagmittag den Betrieb wieder auf.

Update, 8.2., 20.00 Uhr: Die Vestische wird den Betrieb frühestens am Dienstag (9.2.) um 6 Uhr wiederaufnehmen. Da die Lage auf den Straßen aber extrem angespannt bleibt, es kann erneut zu Ausfällen oder einem verzögerten Start kommen.

Update, 8.2., 18.45 Uhr: Das seit Sonntag geltende Fahrverbot für Lastwagen auf den Autobahnen von Westfalen wird bis Montagabend um 22 Uhr verlängert. Nach Abklingen des Berufsverkehrs werde das Fahrverbot aber aufgehoben, teilte die Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH des Bundes mit. Wegen des Wintereinbruchs mit heftigen Schneefällen hatten sich am Sonntag zahlreiche Lastwagen auf den Fahrbahnen quergestellt. «Häufig kamen die Streu- und Räumdienste nicht mehr durch», erklärte die Autobahn GmbH.

Update, 8.2., 18.15 Uhr: Auch am Dienstag müssen sich Bahnpendler auf einige Probleme im Verkehr einstellen. Denn der regionale Bahnverkehr pausiert morgen Vormittag. So werden die RB43 und der RE42 sowie der RE2 nicht fahren. Am Abend will die Vestische entscheiden, wie es am Dienstag im Öffentlichen Nahverkehr im Vest weitergehen soll.

Update, 8.2., 14.41 Uhr: Auch die Polizei in Schermbeck musste in der Nacht vor dem Schneechaos kapitulieren. Ein BMW-Fahrer hatte sich in einer Schneewehe auf der Marienthaler Straße festgefahren und wandte sich in seiner Not an die Einsatzzentrale. Doch der sofort eingeleitete Hilfseinsatz endete schneller als erwartet: Nach nur 100 Metern saß der Streifenwagen fest. Dabei sollte es nicht bleiben: Der herbeigerufene Abschleppdienst blieb ebenso in einer Schneewehe auf der Marienthaler Straße stecken. Inzwischen hatten sich sechs weitere Autos auf der Marienthaler Straße festgefahren. Erst der Hilfseinsatz eines Bauern mit seinem Traktor brachte die Rettung für den BMW-Fahrer. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 8.2., 13.47 Uhr: Das Winterwetter bringt den Verkehr auch auf der Kreisstraße K22 (Lippramsdorfer Straße / Neuer Kamp) in Haltern zum Erliegen. Die Strecke sei zurzeit voll gesperrt, wie der Kreis Recklinghausen soeben vermeldet. Grund dafür seien nach Kreis-Angaben mehrere Privatfahrzeuge, die in Schneewehen stecken geblieben oder in den Graben gerutscht sind und herausgezogen werden müssen.

Auf den freien Strecken kommt es seit Sonntag immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Wind- und Sturmböen sorgen auch auf frisch geräumten Straßen für Schneewehen, die zum Teil über einen Meter hoch werden können.

Das Team des Kreis-Tiefbauamts werde bei den Räumarbeiten und dem Freilegen der Fahrzeuge von mehreren Unternehmen aus der Region unterstützt. Auf nicht zwingend erforderliche Fahrten solle verzichtet werden, empfiehlt der Kreis RE.

Gefrierschrank-Temperaturen im Kreis Recklinghausen

Update, 8.2., 13.33 Uhr: Wer glaubt, mit den jetzigen klirrend kalten Werten sei schon das Ende der Kältewelle erreicht, sieht sich getäuscht. Denn die Temperaturen im Kreis Recklinghausen gehen in den nächsten Stunden noch weiter in den Keller. Der DWD warnt jetzt sogar im Zeitraum von Montag, 18 Uhr, bis Dienstag, 12 Uhr, vor strengem Frost zwischen -9 und -14 Grad Celsius. Über Schnee können die Temperaturen sogar auf Werte um -16 Grad sinken.

Update, 8.2., 12.28 Uhr: Die Autobahn Westfalen hat das Lkw-Fahrverbot wegen des anhaltenden Schneefalls verlängert, und zwar bis 18 Uhr. Damit dürfen - wie schon seit Sonntagmorgen - auf den Autobahnen in den westfälischen Regierungsbezirken Münster, Detmold und Arnsberg und keine Lastwagen über 7,5 Tonnen fahren. Aufgrund der Wetterlage dürfen außerdem im Landkreis Osnabrück auf der A1, A30 und A33 bis 24 Uhr keine Lkw fahren.

Zahlreiche querstehende Transporter hatten am Wochenende auf den Autobahnen für Staus gesorgt und das Durchkommen des Winterdienstes beeinträchtigt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll am Montagabend gegen 18 Uhr der Niederschlag von Süden nach Norden aber geringer werden.

Rund 30 witterungsbedingte Polizeieinsätze seit Samstagabend im Kreis Recklinghausen

Update, 8.2., 11.59 Uhr: Von Samstagabend bis Montagvormittag gingen bei der Polizei-Leitstelle im Kreis Recklinghausen 30 witterungsbedingte Einsätze ein. Sechs davon ereigneten sich in Marl. Auf der Hochstraße in Waltrop hat sich am Montagmorgen ein Lastwagen quergestellt

Update, 8.2., 11.35 Uhr: Das war‘s dann auch für heute mit dem Nahverkehr im Kreis Recklinghausen und in Bottrop! Die Vestische kapituliert vor der großen Glättegefahr auf den Straßen. Der Betrieb ruht daher auch an diesem Montag komplett. Wie das Nahverkehrsunternehmen auf seiner Homepage erklärt, sei nicht der Schnee „unser Problem, sondern die vereiste Fahrbahn darunter“. Am Abend werde man darüber informieren, ob und wie es am morgigen Dienstag weitergeht.

Auch bei der Bogestra in Gelsenkirchen und Bochum geht fast nix mehr

Update, 8.2., 11.05 Uhr: Nicht nur bei der Vestischen, sondern auch bei der Bogestra im benachbarten Gelsenkirchen und Bochum stehen alle Busse still. Aktuell fahren nur zwei Stadtbahnlinien auf Teilstrecken.

Update, 8.2., 10.59 Uhr: Auch Bahnreisende müssen sich weiter auf Einschränkungen einstellen. Besonders im Sauerland und im nördlichen Münsterland könne der Verkehr nicht fahren wie gewohnt, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. „Derzeit finden Erkundungsfahrten statt. Das heißt man schaut vor Ort, wie die Lage aussieht, ob da beispielsweise noch Bäume auf der Strecke liegen.“ Ziel sei es im Laufe des Tages mehr und mehr Strecken freizugeben.

Auf vielen Autobahnen verlief der Start in den Berufsverkehr weitgehend ruhig. „Es gab kaum Unfälle, alle waren sehr diszipliniert“, sagte ein Sprecher der Polizei Münster. Die Autobahnen im Bezirk seien nach dem Schneechaos vom Wochenende weitgehend befahrbar. Es sei auf den meisten Strecken zumindest ein Fahrstreifen frei. Die Dortmunder Polizei berichtete am Morgen: „Immer mehr Stillstand auf den Straßen in und rund um Dortmund.“

507 witterungsbedingte Unfälle in NRW seit Sonntagmorgen

Auf den Autobahnen in Westfalen gilt allerdings noch bis 12 Uhr ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen. Grund dafür sind der anhaltende Schneefall sowie vereiste Fahrbahnen.

In ganz NRW gab es von Sonntagmorgen, 6 Uhr, bis Montagmorgen, 6 Uhr, 507 witterungsbedingte Unfälle, wie ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei berichtete. Bei den Unfällen habe es einen Toten und 37 leicht verletzte Personen gegeben.

Wetter macht Kontaktnachverfolgung unmöglich: Keine aktuellen Corona-Zahlen vom Kreis RE

Update, 8.2., 10.21 Uhr: Die extreme Wetterlage beeinflusst sogar die Corona-Statistik an diesem Morgen. Nach Angaben der Kreisverwaltung war am Sonntag witterungsbedingt die Kontaktnachverfolgung im Kreishaus in Recklinghausen, wie in vielen anderen Verwaltungen im Ruhrgebiet und Münsterland, nicht möglich. Aus diesem Grund wurden keine Daten ins System eingetragen. Neue Corona-Zahlen wird es daher erst wieder am morgigen Dienstag (9.2.) geben.

Lastwagen bleibt auf der der A52 bei Marl-Zentrum liegen

Update, 8.2., 8.46 Uhr: Nicht nur die Busse können derzeit nicht fahren, auch für die anderen Verkehrsteilnehmer ist ein Vorankommen an diesem Montagmorgen aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse extrem schwer. An der Abfahrt Marl-Zentrum der Autobahn 52 in Richtung Haltern war ein Abschleppunternehmen im Einsatz, um einen liegen gebliebenen Lastwagen von der Fahrbahn zu befördern.

Ein Lkw musste am Montagmorgen an der Autobahnabfahrt Marl-Zentrum abgeschleppt worden.

Update, 8.2., 8.19 Uhr: Ob es heute noch einen Bus-Betrieb im Kreisgebiet sowie in Bottrop durch die Vestische geben wird? Das Unternehmen hat soeben entschieden, die Busse noch länger in den Depots zu lassen. Noch bis mindestens 12 Uhr ruht der Nahverkehr somit in unseren Städten, wie die Vestische auf ihrer Homepage schreibt.

Update, 8.2., 8.08 Uhr: Die Impfungen im Impfzentrum in Recklinghausen sollen trotz der winterlichen Wetterlage heute planmäßig um 14 Uhr beginnen. Davon sei nach derzeitigem Stand auszugehen, so der Kreis RE in einer Mitteilung. Wir halten Sie über den Auftakt der Impfungen in unserem Corona-Blog auf dem Laufenden.

Neuer Schnee und Glättegefahr auch am Montag im Kreis Recklinghausen

Update, 8.2., 7.53 Uhr: Die Schneemengen an diesem Montag sollen nicht mehr so enorm sein wie noch in der Nacht zu Sonntag. Die Experten des DWD gehen von 5 bis 15 cm Neuschnee im Kreis Recklinghausen aus. Durch die weiter bestehende Glättegefahr dürfte es den ganzen Tag über erneut zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Was Mieter und Hausbesitzer beim Schneeräumen vor der eigenen Haustür beachten müssen, haben unsere Kollegen von cityInfo.TV in diesem Video zusammengefasst.

Update, 8.2., 6.30 Uhr: Hier ein aktueller Hinweis in eigener Sache. Der heftige Wintereinbruch kann am heutigen Montag (8.2.) die Zustellung Ihrer Zeitung beeinträchtigen. Daher bieten wir unseren Lesern den kostenlosen Zugang zum ePaper an.

Vestische: Bus-Betrieb auch am frühen Montagmorgen komplett lahmgelegt

Update, 8.2, 6.20 Uhr: Die Vestische hat entschieden, dass die Busse vorerst noch in den Depots bleiben. Bis 9 Uhr müsse der „Betrieb wegen Eisglätte und Schnee im ganzen Bedienungsbereich der Vestischen“ eingestellt bleiben, erklärt das Nahverkehrsunternehmen mit Sitz in Herten auf seiner Homepage.

Update, 8.2., 6.06 Uhr: Nach dem heftigen Wintereinbruch in vielen Regionen Deutschlands am Wochenende soll es auch heute mit Extremwetter weitergehen: Der Deutsche Wetterdienst warnte in der Nacht vor teils kräftigen Schneefällen mit meist zehn bis 25 Zentimetern Neuschnee in der ersten Tageshälfte in der Mitte Deutschlands - betroffen sein sollten vor allem Nordosthessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Aber auch in Nordrhein-Westfalen soll es mindestens bis zum Mittag weitere Schneefälle geben. Daher müssen die Menschen auch hier noch mit Einschränkungen durch den Wintereinbruch rechnen.

Die Wetterwarnungen des DWD für den Kreis Recklinghausen wurden erneut verlängert. So wird weiterhin vor Schneefall (bis 18 Uhr), vor Schneeverwehungen (bis 12 Uhr), vor Windböen (bis 10 Uhr) und vor mäßigem Frost (bis 18 Uhr) in unseren Städten gewarnt.

Extremwetter im Kreis Recklinghausen: Fahren die Busse der Vestischen am Montag?

Update 7.2., 19.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Kreis Recklinghausen noch bis Montag, 8. Februar, 10 Uhr, vor Windböen bis 60 km/h und gefährlichen Schneeverwehungen.

Update 7.2., 17.00 Uhr: Die Vestische will versuchen, ihre Busse ab Montagmorgen wieder fahren zu lassen, wenn die Wetterverhältnisse dies zulassen. Das gab das Unternehmen am Sonntagnachmittag bekannt. Am Sonntag selbst waren die Busse in den Depots geblieben

Update, 7.2., 15.15 Uhr: Das Fahrverbot für schwere Lastwagen auf den heimischen Autobahnen kommt nicht von ungefähr. Denn die Fahrbahnen waren teilweise auch für Pkw kaum befahrbar. Ein Nutzer kritisiert auf unserer Twitter-Seite, dass die Strecke zwischen Duisburg und Recklinghausen sogar völlig ungeräumt war - von Streu- und Räumfahrzeugen keine Spur. Hier sein Foto von den gefährlichen Zuständen auf der A2.

Brandgefährlich für Verkehrsteilnehmer waren die Verhältnisse am Sonntag auf den Autobahnen unserer Region. So winterlich sah es auf der A2 aus.

Update, 7.2., 14.37 Uhr: Die Wetterexperten des DWD in Offenbach betonen, dass der Schneesturm noch nicht vorbei sei. Hotspots in NRW sind „der Niederrhein, das Münsterland und Ostwestfalen“, sagt Meteorologe Simon Trippler. Mit fünf bis zehn Zentimetern Schnee, lokal auch bis zu 20 Zentimetern müsse im Laufe des Tages noch gerechnet werden. Der Wind halte auch weiterhin an mit Sturmböen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde. „Das ist auf keinen Fall durchgestanden. Damit müssen wir bis heute Abend warten.“

DWD verlängert amtliche Warnung vor Frost im Kreis Recklinghausen

Update, 7.2., 14.27 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine amtliche Warnung vor Frost im Kreis Recklinghausen ein weiteres Mal verlängert - nun bis Montag, 18 Uhr. Es könnte Temperaturen zwischen -4 und -9 Grad im Kreisgebiet geben.

Update, 7.2., 14.21 Uhr: Wegen der chaotischen Wetterverhältnisse gibt es ein Fahrverbot in den Regierungsbezirken Münster und Detmold. Auf den Autobahnen beider Regionen dürfen Lkw über 7,5 Tonnen bis Sonntagabend um 20 Uhr nicht unterwegs sein, teilte die Polizei mit. Heftige Schneeverwehungen hatten zuvor große Probleme auf den Fernstraßen verursacht.

Update, 7.2, 13.25 Uhr: Nicht nur unsere Reporter, auch unsere Leserinnen und Leser sowie die Fans unserer Facebook-Seite haben sich ins Winter-Wunderland gestürzt und tolle Fotos von der weißen Pracht gemacht.

Sie haben auch tolle Schnee-Bilder vom Wintereinbruch gemacht? Dann können Sie uns diese auch zuschicken: E-Mail an onlineredaktion@medienhaus-bauer.de Wir veröffentlichen die Fotos dann auch in dieser Leser-Bildergalerie:

Nahverkehr im Kreis Recklinghausen und in Bottrop liegt lahm

Update, 7.2., 12.15 Uhr: Wegen des immer noch starken Schneetreibens und der großen Glättegefahr hat die Vestische jetzt entschieden, dass am gesamten Sonntag keine Busse mehr unterwegs sein werden. Das schreibt das Unternehmen auf seiner Twitter-Seite. Damit liegt der komplette Nahverkehr im Kreis Recklinghausen sowie in der Stadt Bottrop für heute lahm.

Update, 7.2., 10.01 Uhr: Der DWD hat seine amtliche Warnung vor Frost im Kreis Recklinghausen jetzt vorerst bis 17 Uhr verlängert. Denn die Temperaturen lägen heute nur zwischen -4 und -8 Grad, so die Wetterexperten.

Wegen des heftigen Wintereinbruchs wurde der Busverkehr nicht nur im Kreis Recklinghausen und Bottrop, sondern in weiteren Städten und Kreisen komplett eingestellt - etwa in Münster und Dortmund. „Schnee und glatte Straßen machen eine sichere Fahrt unmöglich“, teilten etwa die Stadtwerke Münster am Morgen mit. In Münster waren in der Nacht zum Sonntag innerhalb kurzer Zeit 20 bis 30 Zentimeter Schnee gefallen.

Mühsame Arbeit: Ein Auto von den Schneemassen zu befreien, war am Sonntagmorgen gar nicht so einfach. Hier ein Bild aus Waltrop.

Wintereinbruch: Große Probleme auch bei der Deutschen Bahn

Wegen der heftigen Schneefälle kommt es aber auch im Fernverkehr der Bahn zu größeren Einschränkungen. Züge verkehrten derzeit beispielsweise nicht zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen, teilte die Deutsche Bahn auf ihrer Internetseite mit.

Update, 7.2., 9.36 Uhr: Die Vestische hat ihren Betrieb am Sonntagmorgen aufgrund der widrigen Verhältnisse auf den Straßen im Kreis Recklinghausen und in Bottrop komplett eingestellt. Die Busse sollen bis mindestens zum Mittag in den Depots bleiben, erklärte Jan Große-Geldermann, Pressesprecher des Nahverkehrsunternehmens mit Sitz in Herten. Dann werde anhand der Wetterlage neu entschieden.

Update, 7.2., 8.32 Uhr: Die Feuerwehren im Kreis Recklinghausen vermelden an diesem Morgen zwar mehr Einsätze als an normalen Wochenenden. Allerdings gehen bisher erst sechs davon auf das „Konto“ des Unwetters in Verbindung mit dem Sturm. Verkehrsunfälle, bei denen die Einsatzkräfte herausfahren mussten, gab es seit Samstagnachmittag ebenfalls „nur“ drei. Scheinbar haben sich viele Bürgerinnen und Bürger also an die Empfehlungen der Behörden gehalten und sind am Abend und in der Nacht zuhause geblieben.

Die Langehegge und die B225 in Marl: Räumfahrzeuge hatten die Fahrbahn am Sonntagmorgen zunächst vom Schnee befreit, mittlerweile ist an der Kreuzung wieder alles weiß.

Update, 7.2., 8.25 Uhr: Die Polizei sowie die Rettungskräfte in Nordrhein-Westfalen haben seit Samstagnachmittag alle Hände voll zu tun und kommen mit den Unfallmeldungen kaum nach. Insgesamt seien seitdem mehr als 200 Unfälle aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse in NRW passiert, wie ein Polizeisprecher bestätigte.

Update, 7.2., 8.15 Uhr: So mancher dürfte sich nach dem Aufstehen verwundert die Augen gerieben haben. Denn in der Nacht sind große Mengen Schnee im Kreis Recklinghausen niedergegangen und haben die Landschaft in ein „Winter-Wunderland“ verwandelt. Doch nicht jeder dürfte davon begeistert sein: Denn es gab ab dem späten Samstagabend vielfach auch Eisregen, der die Straßen örtlich in spiegelglatte Eisbahnen verwandelt hat.

Diese Foto von den Schneemassen vor der Haustür hat uns Melanie Bleicher aus Datteln zugeschickt.

Video von cityInfo.TV: Was man als Mieter und Hausbesitzer bei Schnee und Eis beachten muss

Hinzu kommen noch die sibirische Kälte mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und stürmische Windböen, sodass das Räumen der Gehwege an diesem Morgen noch mühsamer wird. Dennoch müssen Hausbesitzer und Mieter zur Tat schreiten.

Update, 6.2., 19.12 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt in der Zeit von Samstag, 21 Uhr, bis Sonntag, 21 Uhr, vor starkem Schneefall mit Mengen zwischen 15 cm und 30 cm. Es wird geraten auf Autofahrten zu verzichten. Straßen können stellenweise unpassierbar sein und Bäume können unter der Schneelast zusammenbrechen.

Update, 6.2., 14.31 Uhr: So viele amtliche Wetterwarnungen auf einmal gab es für den Kreis Recklinghausen wohl noch nie. Jetzt warnt der DWD in der Zeit von Samstag, 19 Uhr, bis Sonntag, 11 Uhr, auch noch vor Frost mit Temperaturen zwischen 0 und minus 4 Grad Celsius.

Update, 6.2., 12.54 Uhr: Es scheint wohl noch heftiger im Kreis Recklinghausen zu werden. Der DWD hat seine amtliche Warnung vor Windböen soeben hochgestuft und warnt im Zeitraum von Mitternacht bis Sonntag, 18 Uhr, nun sogar vor Sturmböen bis zu Windstärke 8. Dabei können Windgeschwindigkeiten bis 70 km/h erreicht werden.

Ab 21 Uhr kann laut der Vorhersagen starker Schneefall mit Mengen zwischen 15 cm und 30 cm aus Süden aufziehen. Die Hauptniederschläge erwarten die Wetterexperten im Kreisgebiet vor allem in der Nacht und am Sonntagvormittag. Verbreitet könne es glatt werden.

Amtliche Wetterwarnungen: Ab 21 Uhr könnte es im Kreis Recklinghausen turbulent werden

Update, 6.2., 12.24 Uhr: Wie angesichts der düsteren Prognosen nicht anders zu erwarten war, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstagmittag weiter amtliche Warnungen für den Kreis Recklinghausen veröffentlicht. Neben der bereits existierenden Warnung vor Windböen der Stärke 7 bis Mitternacht gibt es nun auch Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall (Zeitraum: Samstag, 21 Uhr, bis Sonntag, 21 Uhr) sowie Schneeverwehungen (Zeitraum: Sonntag, 0 bis 21 Uhr) in unseren zehn Städten. Bei Bedarf können alle Warnungen durch den DWD natürlich auch verlängert werden.

Update, 6.2., 12.12 Uhr: Wegen des erwarteten heftigen Wintereinbruchs in Teilen Deutschlands rät die Bahn von nicht zwingend nötigen Reisen mit dem Zug am Wochenende in NRW weitgehend ab. Auch im Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen sei mit Beeinträchtigungen zu rechnen. „Wir empfehlen Ihnen, nur dringend notwendige Fahrten mit der Bahn anzutreten“, teilte das Unternehmen mit. „Im Falle einer schweren Wetterlage und schlechten Straßenverhältnissen kann ein Busnotverkehr nicht garantiert werden.“

Deutsche Bahn: Mobilitätsgarantie im NRW-Regionalverkehr gilt wegen des Unwetters nicht

Die Mobilitätsgarantie, die sonst für Fahrgäste im Regionalverkehr in NRW gilt, finde ab Sonntag wegen des Unwetters keine Anwendung. Wer mit dem Zug nicht mehr an sein Ziel komme, könne dann zum Beispiel nicht wie sonst auf Kosten der Bahn in ein Taxi umsteigen.

Im Norden Deutschlands waren am Samstag vorsorglich schon einige Verbindungen im Fernverkehr eingestellt worden. In Nordrhein-Westfalen war davon allerdings nur die Intercity-Verbindung von Münster nach Norddeich Mole betroffen.

Wintereinbruch im Kreis Recklinghausen: Schon ab Samstagmittag kann es turbulent werden

Update, 6.2., 10.01 Uhr: Herrscht an diesem Morgen noch die buchstäbliche Ruhe vor dem (Schnee-)Sturm? Nicht so ganz: Denn bereits ab Samstagmittag könnte es turbulent werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor Windböen für den Kreis Recklinghausen herausgegeben. Demnach könne es vorerst im Zeitraum von Samstag (6.2.), 12 Uhr, bis Sonntag (7.2.), 0 Uhr, zu Windböen aus östlicher Richtung mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (Windstärke 7) kommen.

Der starke Wind trägt dann die sibirische Kälte mit sich, die ab Samstagabend auch hierzulande zu chaotischen Verhältnissen auf den Straßen führen könnte. Es drohen ergiebige Schneefälle und Schneeverwehungen sowie extreme Eisglätte, warnt der DWD.

DWD sieht keine große Gefahr für Hochspannungsleitungen

Update, 5.2., 17.24 Uhr: Bei den am Wochenende erwarteten starken Schneefällen im Norden Nordrhein-Westfalens hält der Deutsche Wetterdienst schwere Schneeanhaftungen an Hochspannungsleitungen für nicht sehr wahrscheinlich. Sogenannte Leiterseilschwingungen könne man aber trotzdem nicht ganz ausschließen, sagte DWD-Meteorologe Markus Winkler in Essen.

Ende November 2005 hatten dicke, schwere Schneeanhaftungen an Stromleitungen im Münsterland zahlreiche Masten umknicken lassen. Zehntausende Haushalten waren damals tagelang ohne Strom.

Kälte spricht gegen Leiterseilschwingungen durch Schneefall

„Glücklicherweise soll es deutlich kälter sein als 2005“, sagte Winkler weiter. Erwartet würden Temperaturen zwischen minus 5 und minus 8 Grad. Bei diesen Temperaturen pappe der Schnee nicht so sehr an den Leitungen. „Das spricht gegen Leiterseilschwingungen durch Schneefall.“

Update, 5.2., 16.08 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für das Wochenende eine Wetterwarnung herausgegeben: Von Samstagabend bis Sonntagabend soll es kräftige Schneefälle und stürmischen Ostwind geben, so dass es auch zu Schneeverwehungen kommen kann.

Räum- und Streufahrzeuge im Kreis Recklinghausen sind einsatzbereit

Im Kreis Recklinghausen sind die Vorbereitungen dafür getroffen, teilt die Kreisverwaltung Recklinghausen mit. Die Fahrzeuge für den Räum- und Streudienst sind vollgetankt und alle für den Winterbetrieb gerüstet, es ist ausreichend Salz vorhanden. Die Kolleginnen und Kollegen seien in Bereitschaft, sodass sie jederzeit mit Räum- und Streuarbeiten auf den Kreisstraßen beginnen könnten, heißt es aus dem Kreishaus.

Feuerwehr und Katastrophenschutz treffen Vorbereitungen

Auch die Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst und der Katastrophenschutz sind vorbereitet und haben mehr Personal eingeplant und in Bereitschaft versetzt. Sie haben am Freitagvormittag Abstimmungen mit Polizei, Deutschem Roten Kreuz (DRK), Technischem Hilfswerk (THW) und den Stromanbietern im Kreisgebiet Abstimmungen für das Wochenende getroffen, um im Bedarfsfall schnell einsatzbereit zu sein.

Die Kreisverwaltung empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, aufmerksam die Wetter-Ankündigungen zu verfolgen und sich an die Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes zu halten.

Update, 5.2., 15.10 Uhr: In den nördlichen Landesteilen Nordrhein-Westfalens droht am Wochenende ein Unwetter mit starkem Schneefall. «Es ist mit massiven Behinderungen im Schienen- und Straßenverkehr zu rechnen», berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Essen. Die Wetterexperten rechnen von Samstagabend bis Sonntagabend mit langanhaltenden und kräftigen Schneefällen. Innerhalb von zwölf Stunden müsse dabei mit 15 bis 25 Zentimeter Neuschnee gerechnet werden. Auch 40 Zentimeter seien nicht ausgeschlossen. Zusätzlich seien starke, teils auch extreme Schneeverwehungen zu erwarten.

Glatteisgefahr im Ruhrgebiet bis mindestens Sonntagabend

In Südwestfalen, im Ruhrgebiet und im sonstigen Rheinland besteht laut DWD die Gefahr von Glatteis. Dort könne Schneefall in gefrierenden Regen übergehen. Bis Sonntagabend müsse verbreitet mit Glatteis auf Straßen und Wegen gerechnet werden. „Es kann zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen“, kündigten die Wetterexperten für diese Region an. Außerdem bestehe die Gefahr von Eisbruch. „Schäden an Vegetation und Infrastruktur lassen sich dabei nicht ausschließen.“

Update, 2. Februar, 11.24 Uhr: Der Winter-Wettstreit des europäischen und des amerikanischen Wettermodells um die richtige Prognose an diesem Wochenende für Deutschland ist entschieden. Die Vorhersagen aus der EU und Großbritannien werden wohl zutreffen. Damit muss sich der Norden der Bundesrepublik mit Tageshöchstwerten von teilweise nur minus 9 Grad richtig warm anziehen, während es im Süden - zumindest noch anfangs - fast frühlingshaft werden kann. Am Alpenrand sind bei Föhn sogar bis zu 18 Grad möglich!

„Ein irres Wetter steht vor der Haustür. Krasse Temperaturgegensätze zwischen Nord- und Süddeutschland. Viel Schnee und Schneeverwehungen“, ist auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met überzeugt, dass man sich auf einige böse Überraschungen gefasst machen muss.

Eisregen droht: Im Kreis Recklinghausen kann es extreme Straßenglätte geben

Auch hierzulande: Denn der Kreis Recklinghausen liegt, wie das gesamte Ruhrgebiet, vermutlich in der Nacht zu Samstag genau auf Höhe der Luftmassengrenze, die die kalte Luft aus dem Norden von der warmen im Süden trennt. Und gerade an dieser Stelle kann es richtig turbulent werden. Wenn es dort zunächst regnen sollte - was ab den späten Abendstunden angekündigt ist -, verwandelt die einströmende Kaltluft die Tropfen binnen kurzer Zeit in kleine Eispartikel, die für extreme Straßenglätte sorgen können.

Dagegen bleiben dem Kreisgebiet nach derzeitigem Stand die ganz großen Schneemengen wohl erspart. „Der Schwerpunkt des Schnees scheint nun im Münsterland zu liegen, über Niedersachsen bis nach Sachsen“, vermutet Dominik Jung. „Eine Schneekatastrophe wie 1978/79 bahnt sich allerdings derzeit zum Glück nicht an.“

Jedoch warnt der Wetterexperte auch die Bürgerinnen und Bürger weiter südlich: Dort drohe eben der starke Eisregen. Denn die Höchsttemperaturen erreichen am Sonntag bei uns nur minus 4 Grad. Und auch in der kommenden Woche bleiben das Ruhrgebiet und das Münsterland bei ähnlich eisigen Werten regelrechte „Gefrierschränke“.

DWD informiert über Unwettergefahren durch starken Schneefall und Glatteis

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits eine Unwetter-Vorab-Information für weite Teile des Nordens und der Mitte Deutschlands veröffentlicht - auch für den Kreis Recklinghausen. Demnach sei im Zeitraum von Samstag (6.2.), 18 Uhr, bis Sonntag (7.2.), 20 Uhr, mit starkem Schneefall und Schneeverwehungen zu rechnen. Außerdem gibt es eine Vorab-Information zu möglichem Glatteis: Diese gilt zunächst von Samstag, 18 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr.

Die genaue Wettervorhersage für die nächsten Tage in Ihrer Stadt gibt es auf der Wetterseite von 24VEST.

Winter-Wettstreit der Meteorologen: Rauscht sibirische Extremkaltluft ins Ruhrgebiet?

Erstmeldung, 2. Februar, 12.15 Uhr: Das milde Wetter dieser Tage in unserer Region ist möglicherweise nur die Ruhe vor dem nächsten Wettersturm. Meteorologen sagen für die kommende Woche einen massiven Wintereinbruch in Deutschland mit extrem eisigen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in den Morgenstunden voraus - und das auch im Flachland. Schnee soll fallen und das Ruhrgebiet in eine weiße Winterlandschaft verwandeln. So prognostiziert es jedenfalls das europäische Wettermodell, erstellt von führenden Wetterforschern der EU und Großbritanniens. Unser Video gibt eine Vorhersage nach diesem Modell:

Wenn Europas Wetterfrösche Recht behalten, wird es eisig kalt in der nächsten Woche.

Amerikanische Wetterfrösche bleiben entspannt

Das Spannende an der Sache: Amerikanische Wetterexperten, die Wetter und Klima weltweit im Blick haben, sagen das genaue Gegenteil voraus. Nach ihren Berechnungen bleibt die sibirische Offensive von „General Winter“ in Nordostdeutschland stecken und das Ruhrgebiet verharrt unter dem Einfluss relativ milder atlantischer Luft, und das bei gemäßigten Temperaturen von 0 bis plus 5 Grad. Was also kommt tatsächlich auf uns zu?

Mega-Wintereinbruch oder Flop: Luftmassengrenze gibt den Ausschlag

Dominik Jung, Wetterexperte des Medienhauses Bauer, will sich noch nicht auf eine Seite schlagen: „Entscheidend ist, wo in der nächsten Woche die Luftmassengrenze verläuft, die extreme Wetterunterschiede voneinander trennt“, sagt der Diplom-Meteorologe vom Wetterdienst Q.met. Und wo diese Grenze tatsächlich verläuft, ist seiner Meinung nach noch völlig offen. „Abwarten also“, sagt Jung: „Entweder, es gibt einen Mega-Wintereinbruch, oder das ganze wird ein Flop.“

Schneemenge bei Ostwind dürfte überschaubar bleiben

Eine vorsichtige Entwarnung für Berufspendler hat Jung noch im Gepäck: Wenn die eiskalte Luft aus Nordost es tatsächlich bis in den Kreis Recklinghausen schafft, so der Experte, dürfte sie allerdings nur etwas Schnee im Gepäck haben, den Ostwind bringt in der Regel trockene Luft.

Mit dpa-Material

Rubriklistenbild: © Martin Gerten/dpa/picture alliance (Archiv)

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