Im Revierpark Wischlingen

Für das Dortmunder Oktoberfest 2018 laufen die Vorbereitungen

Am Wochenende startet das Dortmunder Oktoberfest. Mit dabei sind die Höhner, Mickie Krause, Matthias Reim und Mia Julia. Wir waren bei den Aufbauarbeiten und haben ein Geschenk mitgebracht.

Am Montagvormittag war die Bühne noch auf dem Weg nach Wischlingen. Aber beim Gang durchs große Festzelt im Revierpark konnte man schon etwas von der Atmosphäre erahnen, die ab dem kommenden Freitag (28.9.) an fünf Abenden hier herrschen wird.

Bayerische Flaggen hängen unterm Dach, die ersten Brezelbuden stehen schon. Absperrgitter und Bierbänke liegen bereit und müssen noch aufgestellt werden: Herzlich willkommen beim Dortmunder Oktoberfest.

"2011 haben wir mit 7000 Besuchern gestartet, 2017 waren 20.000 Menschen da", sagt Nils Linke. Er stellt das Event für den Veranstalter Marktcom zum achten Mal auf die Beine. Auch Uwe Kisker wird wieder auf der Bühne stehen und gemeinsam mit Nicole Kruse moderieren.

An fünf Abenden werden bis zum 6. Oktober vier Hochkaräter aus der Schlager- und Ballermannszene dem Publikum einheizen, gemeinsam mit einer echten Münchener Wiesn-Band, die lieber beim Dortmunder Oktoberfest auftritt als beim Original in der Heimat.

Ein paar Zahlen mehr? Bitteschön:

Los geht es am Freitag (28.9.) mit den Höhnern. Am Samstag (29.9.) ist Matthias Reim da, der für den eigentlich geplanten DJ Ötzi einspringt. "Wir haben vier Jahre lang bei Matthias Reim angefragt. Als DJ Ötzi dann absagen musste, hat er direkt seine Hilfe angeboten", sagt Nils Linke.

Weiter geht es am 2. Oktober und 5. Oktober (Dienstag und Freitag) mit Mickie Krause. Den Abschluss macht Mia Julia am 6. Oktober (Samstag). Der 2. und 6. Oktober sind schon ausverkauft. Für den Auftaktabend verlosen wir noch 3x2 der begehrten Tickets (Teilnahmeschluss ist am 25. September 2018 um 24 Uhr, Infos siehe unten).

Das Haupt-Partyzelt ist gut 30 mal 85 Meter groß. Das Oktoberfest findet inklusive einer Außenfläche mit Toiletten, Biergarten und Buden-Meile auf 5500 Quadratmetern statt.

Das Bier fließt direkt aus den Fässern im Container durch die Leitungen ins Festzelt. 800 Fässer je 50 Liter Gerstensaft werden die Veranstalter wohl an die Besucher bringen. Die Maß kostet 9,50 Euro. Das Bier wird von der Kronenbrauerei extra fürs Oktoberfest gebraut - süffiger, bernsteinfarben und mit mehr Umdrehungen.

8000 eigens beschriftete Bierkrüge sind im Umlauf, sechs Leute sind an den Veranstaltungstagen nur damit beschäftigt, die Gläser sauber zu machen.

Insgesamt sind täglich 150 Mitarbeiter im Einsatz. 4,5 Kilometer Stromleitungen und 2,5 Kilometer Audio- und Videoleitungen werden seit dem 12. September verlegt.

Der Einlass beginnt immer um 16.30 Uhr. "Dann haben die Menschen noch genug Zeit, um vorher etwas zu essen", sagt Nils Linke: "Wenn dann ab 18 Uhr die Band auf der Bühne ist, stehen 4000 Menschen sofort auf den Bänken und feiern."

Fürs Einheizen ist an jedem Abend die Band "Münchner G'schichten" zuständig. Die kommt eigentlich aus München und hat dort auch immer auf dem Oktoberfest gespielt. "Aber hier in Dortmund sei die Stimmung so super", sagt Nils Linke.

Der Hauptact steht in der Regel ab etwa 22 Uhr auf der Bühne. Mickie Krause wird zwei Mal auftreten und seine Oktoberfest-Besuche 10 und 11 feiern. "Um 24 Uhr ist dann pünktlich Schluss", sagt Nils Linke.

Probleme mit der Anreise habe es Kisker und Linke zufolge in den vergangenen Jahren nicht gegeben. "Die meisten kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln", sagt Moderator und Schlagerparty-Veranstalter Uwe Kisker.

Er bezeichnet das Oktoberfest in Wischlingen als "Aushängeschild für Dortmund". Die Besucher kämen Kisker und Linke zufolge auch aus England, den Niederlanden und aus München.

Auch für das kommende Jahr ist das Oktoberfest in Wischlingen fest eingeplant. "Der Vorverkauf für 2019 beginnt mit dem Fassanstich 2018", sagt Nils Linke. Die Planung geht aber schon weiter: Die Veranstalter stellen schon die Weichen bis 2021.

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