Rombergpark

Trockenheit birgt Lebensgefahr für die Tiere im See

Dortmund - Das Ökosystem im See des Rombergparks droht zu kippen. Die alamierte Feuerwehr befüllt das Gewässer die nächsten Tage kontinuierlich mit Wasser. So sollen die Tiere geschützt werden.

Zu trocken, zu viele Algen zu wenig Wasser und Sauerstoff - Mit diesen Problemen hat sich die Leitung des Rombergparks zu Beginn der Woche an die Feuerwehr gewendet.

Aufgrund der anhaltenden sehr warmen und trockenen Sommertage war der Wasserstand des Sees im Romberpark auf ein kritisches Niveau von etwa 90cm gefallen. Der See drohte umzukippen. Auch die Wetterprognose für die nächsten Tage ließ auf keine Besserung hoffen.

Fische und Amphibien in Lebensgefahr

Von Umkippen spricht man, wenn der Sauerstoffgehalt in einem See zu gering wird und dadurch die mikrobiologischen Vorgänge, wie das Zersetzten von abgestorbenen Algen, gestört werden. Das biologische Gleichgewicht "kippt". Mit der hinzukommenden Trockenheit bestand auch für die Tiere wie Fische, Schildkröten und Amphibien eine tatsächliche Lebensgefahr.

Zum Schutz des Sees bauten neun Feuerwehrkräfte aus Hombruch eine Wasserversorgunng von einem Hydranten des Rombergparks zum See auf, um diesen sowohl mit Wasser zu füllen, als auch durch die dadruch entstehende Oberflächenbelüftung das Wasser mit Sauerstoff anzureichern.

Seeauffüllung ohne Personal

Dafür wurde ein provisorischer, unbesetzter Werfer am Seeufer aufgebaut, der in den nächsten Tagen den See mit Wasser befüllt, ohne, dass Personal oder Fahrzeuge der Feuerwehr vor Ort erforderlich sind.

Feuerwehr und Parkleitung beobachten in den nächsten Tagen den Erfolg dieser Maßnahme, um gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten.

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