Bahndamm Münster – Lünen: Vollsperrung endet vorzeitig am Abend des 9. Oktobers.
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Bahndamm Münster – Lünen: Vollsperrung endet vorzeitig am Abend des 9. Oktobers.

Deutsche Bahn

Sperrung der Bahnstrecke Lünen-Münster endet im Oktober

Die Deutsche Bahn (DB) kommt mit den Sanierungsarbeiten für den Eisenbahndamm zwischen Münster und Lünen schneller voran als geplant und hat den Bauablauf noch einmal optimiert.

  • Die Züge der RB 50 (eurobahn) können ab dem 10. Oktober wieder den Regelbetrieb zwischen Dortmund und Münster aufnehmen.
  • Die Bauarbeiten können früher als geplant beendet werden.
  • Seit dem 6. Januar wird auf zwei Streckenabschnitten der Bahndamm saniert und mit Stahlwänden stabilisiert.

Nach monatelangen Reparaturarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Dortmund ist für Pendler und Reisende ein Ende der Sperrung in Sicht. Ab dem 10. Oktober sollen die Züge tagsüber im Regionalverkehr (RB 50) und die Hälfte der Fernzüge auf wichtigen Verbindung zwischen NRW und Norddeutschland wieder regulär verkehren. Restarbeiten in den Nächten mit Sperrungen seien noch bis zum 26. Oktober erforderlich, teilte die Bahn mit.

Zwar soll die IC-Linie 31 über Wuppertal und Hagen wieder wie gewohnt über die Trasse zwischen Dortmund und Münster geleitet werden. Bei der IC-Linie 30, eigentlich mit Stopp in Bochum, bleibt die Bahn aber vorerst bei der Umleitung über Gelsenkirchen. Hintergrund seien die noch jahrelang andauernden Bauarbeiten im Bahnhof Dortmund. Dort wird derzeit pro Jahr ein Bahnsteig neu gebaut oder saniert und der Personentunnel im laufenden Betrieb erweitert.

Seit dem 6. Januar wird auf zwei Streckenabschnitten der Bahndamm saniert und mit Stahlwänden stabilisiert. Nach dem Hitzesommer 2018 hatten sich an mehreren Stellen Risse gebildet. Bei Werne und Ascheberg muss deshalb die Strecke auf insgesamt fünf Kilometern für 30 Millionen Euro saniert werden. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Dann rechnete man mit einer Bauzeit bis zu den Herbstferien. Nun sei man doch etwas früher fertig, hieß es am Montag. (dpa)

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