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Der Ruhrkohle-Chor singt das Steigerlied.

Tradition

Kann das Steigerlied „Kulturerbe“ werden?

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Die Bergbau-Hymne wird zigfach bei Auftritten des Ruhrkohle-Chores gesungen, aber auch in der Arena von Schalke 04.

Das Steigerlied soll „Immaterielles Kulturerbe“ werden. Der Ruhrkohle-Chor bereitet einen entsprechenden Antrag an die Unesco vor. Die Hoffnung ist, dass die Bergbau-Hymne im März 2021 auf die deutsche Liste des „Immateriellen Kulturerbes“ gelangt.

Wenn bei Heimspielen des FC Schalke das Steigerlied in der Arena ertönt, singen Tausende von Fans inbrünstig mit. Herbert Grönemeyer stimmt bei Konzertauftritten das Steigerlied als Einleitung für „Bochum“ an. Anfang des Jahres hat es das Steigerlied sogar auf die New York Fashion Week geschafft. DerRuhrkohle-Chor singt es bei Auftritten gefühlt 100 Mal im Jahr.

Nach der gefährlichen Arbeit zurück ans Tageslicht

Die Ursprünge des Steigerliedes reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Thema des Textes ist die Hoffnung der Bergleute, nach der harten und gefährlichen Arbeit im Bergwerk wieder ans Tageslicht und zu ihren Familien zurückzukehren.

Auch der Brieftaubensport will nationales Kulturerbe werden.

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