Ruhrkonferenz

Mobilität: Revierbürger sollen die Vorschläge der Ruhrkonferenz bewerten

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Ruhrgebiet - Verkehrsexperten aus der Wirtschaft, aus Kommunen und Gesellschaft haben im Rahmen der Ruhrkonferenz 14 Projekte vorgeschlagen, die die Mobilität für die Menschen im Revier verbessern sollen. Jetzt sind die Bürger gefordert.

Zugeparkte Straßen, volle Autobahnen und verspätete Züge gehören zum Alltag im Ruhrgebiet. Aber wie können wir die Verkehrswege besser nutzen, die Region intelligenter vernetzen und die Angebote besser aufeinander abstimmen? Verkehrsexperten aus der Wirtschaft, aus Kommunen und Gesellschaft haben im Rahmen der Ruhrkonferenz 14 Projekte vorgeschlagen, die die Mobilität für die Revierbürger verbessern sollen.

„Jetzt sind die Bürger gefordert“, ruft Stephan Holthoff-Pförtner (CDU), Landesminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, auf. Der gebürtige Essener hat innerhalb der Landesregierung die Federführung für die Ruhrkonferenz übernommen. „Wir werden Ihre Anregungen aufnehmen und in den weiteren Prozess einfließen lassen“, verspricht Holthoff-Pförtner.

Hier sieben Beispiele:

Ruhr-Navigator

Ohne Steckenbleiben und Wendemanöver: Die Navigation liefert Routen, auf denen Lkw-Fahrer problemlos durch die Städte und Gemeinden fahren können.

Quartiershub

Weniger Warnblinklichter, weniger Rückstau: Depots im Stadtteil ermöglichen, dass Pakete zentral gesammelt und mit Lastenrädern statt Lieferfahrzeugen zugestellt werden, um Wohnquartiere zu entlasten.

Bus2RRX

Rhein-Ruhr-Express (RRX) für alle: Das Schnellbussystem soll auch kleinere Kommunen ohne Schienenanschluss an das geplante schnelle RRX-Netz im Ruhrgebiet ankoppeln.

Parkpilot.Ruhr

Weniger suchen und kurven: Ein regionales Parkraummanagement soll dafür sorgen, dass Autofahrer vorhandene Stellplätze in den Innenstädten optimal nutzen können.

Moderne Stadtbahn Ruhr

Besser unterwegs auf der Schiene: Unsere Städte brauchen leistungsfähige Stadtbahn- und Straßenbahnnetze, um auch künftig die Bedürfnisse der Pendler und Innenstadt-Kunden zufriedenstellen zu können.

Grüne Säulen

Eine Chance für Elektromobilität: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist zentrale Voraussetzung für den Umstieg auf alternative Antriebe wie das Elektro-Auto.

Kompetenzcenter Nahmobil

Radfahren ohne Hindernisse: Das regionale Radwegenetz soll ausgebaut, die Städte fußgängerfreundlich umgestaltet werden. Das Kompetenzcenter bündelt und koordiniert die Planung und Umsetzung.

Hier kann man alle vorgeschlagenen Projekte zur Verbesserung der Mobilität im Revier einsehen und bewerten:

Und so soll es weitergehen: Die Landesregierung will in der zweiten Jahreshälfte alle Vorschläge prüfen, eine Auswahl treffen und ein Gesamtpaket aus aufeinander abgestimmten Projekten schnüren. Zur Finanzierung werden auch mögliche Beiträge durch Bund und EU geprüft. Die Umsetzung der Projekte – die dritte Phase der Ruhr-Konferenz – beginnt dann 2020.

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