FC Schalke 04

Aber bitte mit Sané

GELSENKIRCHEN - Kaum waren die ersten beiden Lose in Nyon gezogen, da twitterte Leroy Sané auch schon: „Ich freue mich auf die zwei Spiele gegen @s04.“

Dieses Urteil dürfte wohl auch für die meisten neutralen Fußball-Fans gelten. Denn sollte der ehemalige Schalker am 20. Februar in der Veltins-Arena auflaufen, darf man sich auf Hochgeschwindigkeitsfußball der Extraklasse freuen, den die aktuelle Schalker Mannschaft in dieser Saison nur ganz selten anbieten konnte.

Die Rollen bei diesem Achtelfinale der Champions League sind klar verteilt: Schalke ist der große Außenseiter. Das weiß natürlich auch Mark Uth, der die Flinte jedoch nicht schon im Vorfeld ins Korn werfen will: „Wir werden sicher nicht die weiße Fahne schwenken, bevor wir überhaupt gespielt haben,“ betonte der Stürmer, der nach seiner Verletzung davon ausgeht, mit Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde (4. Januar) wieder ins Mannschaftstraining zurückzukehren.

"Ihr Spiel zerstören"

Besonderen Respekt hat Uth vor den schnellen Stürmern des Gegners. „Es wird sehr anspruchsvoll mit den Pfeilen, die die da vorne haben. Wir müssen sehr gut verteidigen, aggressiv in den Zweikämpfen sein und versuchen, ihr Spiel zu zerstören“, so der 27-Jährige.

Ein „Pfeil“ ist in der Terminologie von Uth ohne Zweifel Leroy Sané. Bei dessen letztem Spiel für Schalke stand Mark Uth noch im Team der Hoffenheimer. Beide Spieler trugen sich an jenem 14. Mai 2016, dem letzten Spieltag der Saison, für ihre Teams in die Torschützenliste ein. Doch Schalke setzte sich am Ende deutlich mit 4:1 durch.

Herausragender Spieler

Nach leichten Startschwierigkeiten ist der ehemalige Schalker Leroy Sané in seiner zweiten Saison bei Manchester City angekommen. Sané ist unter Trainer Pep Guardiola zu einem der herausragenden Spieler der Premier League und zu einem der besten Flügelstürmer überhaupt aufgestiegen. „Für Leroy ist es bestimmt etwas ganz besonderes, in seine Heimat zurückzukommen“, glaubt Uth.

Die Schalker Mannschaft verfolgte die Auslosung übrigens gemeinsam vor dem Fernsehschirm auf dem Vereinsgelände. Innenverteidiger Matija Nastasic registrierte dabei das Geschehen in Nyon voller Vorfreude. „Für mich werden das sicherlich zwei ganz besondere Spiele, da ich vor meinem Wechsel zum FC Schalke 04 drei Jahre lang das Trikot der Citizens getragen habe. Dementsprechend werde ich auf einige bekannte Gesichter treffen“, sagte der serbische Nationalspieler.

Schalke trifft in seiner Europapokalgeschichte zum dritten Mal auf Manchester City. In der Champions League ist dieses Duell jedoch eine Premiere.

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