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Chaoten haben in der Nacht auf dem Kommunalfriedhof Herten-Langenbochum/Scherlebeck ein Brunnenrohr zerstört und Container umgeworfen.

Schneise der Verwüstung

Vandalen ziehen durch den Hertener Norden

LANGENBOCHUM/SCHERLEBECK/Bertlich - Chaoten haben in der vergangenen Nacht auf dem Kommunalfriedhof in Herten-Langenbochum/Scherlebeck und direkt daneben in der Bauerschaft Elpe für Sachschäden gesorgt. Sie hinterließen eine Spur der Verwüstung, deren Ausmaß noch nicht klar ist. Doch das war nicht alles:

Update 14:45 Uhr

Möglicherweise hat ein und dieselbe Truppe in der Nacht zu Sonntag auf einer Tour durch den Hertener Norden die zahlreichen Verwüstungen angerichtet. Teilweise durch Polizeisprecherin Ramona Hörst, teils durch einen aufmerksamen Leser wurden unserer Redaktion folgende Vorfälle mitgeteilt:

Kommunalfriedhof Langenbochum/Scherlebeck

Mit Gewalt wurde ein Rohr eines Brunnens auf dem Kommunalfriedhof Langenbochum/Scherlebeck beschädigt. Große Mengen Wasser liefen aus. Außerdem wurden mehrere 1100-Liter-Müllcontainer umgekippt. Schäden an Gräbern sind bisher nicht bekannt, aber nicht auszuschließen. In Elpe wurden zudem Blumen aus dem großen Wagen am Eingang der Bauerschaft gerissen.

Kleingartenanlage "Im Grünen"

In der Kleingartenanlage "Im Grünen" an der Elper Straße wurden Laternen und Lampen, ein Gartenzaun und ein Feuerlöscher beschädigt und ein Schaufenster zerschlagen.

Kommunalfriedhof an der Bergstraße

Auf dem Friedhof an der Bergstraße entdeckte unser Leser Matthias Dörtelmann am Sonntagmorgen bei seiner Hunderunde ebenfalls diverse Schäden. "Hier wurde gegen die Wasserrohre getreten, so dass die nun aus den Halterungen gerissen sind und krumm und schief an den Becken hängen", berichtet Dörtelmann. "Die Wasserkräne haben es überstanden, wurden aber auch aufgedreht - das zeigte der nasse Boden.

Gustav-Gläser-Straße

In Bertlich an der Gustav-Gläser-Straße wurden ebenfalls in jener Nacht mehrere Autos mit Eiern beworfen. Der Lack hat dadurch Schaden genommen.

Zu den Tätern kann die Polizei noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen sollten sich umgehend unter der Telefonnummer 110 bei der Polizei melden.

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